Deutschland Roadtrip - Sächsische Schweiz und die Bastei

11 Juli 2018 / 2 Kommentare
Der Tag in der Sächsischen Schweiz gehört ganz sicher zu meinen Lieblingstagen des Roadtrips. Schon früh morgen brachen wir von unserem Hotel auf, um zwei Stunden später in Bad Schandau anzukommen. In unserer Pension wurden wir super nett empfangen und der Besitzer half uns im besten Sächsisch auch gleich weiter bezüglich unseres Ausfluges zu der Bastei. Entsprechend seiner Anleitungen landeten wir in Rathen, wo wir mit einer Fähre übersetzten und dort unsere Wanderung begannen.


Wir liefen von Rathen aus in Richtung der Schwedenlöcher. An einem Aussichtspunkt machten wir halt und frühstückten dort erst einmal unsere mitgebrachten Sachen. Dann ging es weiter zum Aussichtpunkt Bastei und schließlich nachdem wir dort unendlich viele Fotos geschossen hatten, über die Bastei zurück nach Rathen. Für mich war es die allererste Wanderung, die ich je gemacht hatte. Wir haben uns zuvor keine Route rausgesucht, was nicht weiter schlimm ist, da alles gut beschildert ist. Letztlich sind wir ungefähr dieser Route entsprechend gelaufen, was für eine Anfängerin gut schaffbar war. Unsere Strecke enthielt jedoch eine Unmengen an Stufen, was uns bei den unerwartet warmen Temperaturen Ende April schon ins Schwitzen brachte - zum Glück ist es dort an vielen Stellen eher kühl. Am Ende des Tages war ich einfach unglaublich Stolz auf meine vier Stunden Wanderung.

Insgesamt waren zu dem Zeitpunkt auch mehr Menschen dort unterwegs als gedacht. Vor allem Schulklasse scheinen die Gegend wortwörtlich für Wandertage zu nutzen.



Das Gefühl wenn man an einem der Aussichtspunkte steht ist einfach überragend. Besonders für mich als Kind vom flachen Land, war die Sächsische Schweiz ein Erlebnis. Die Gegend hat jedoch noch einiges mehr zu bieten, sodass wir auf jeden Fall noch einmal dorthin fahren werden. Wir können es dort nur empfehlen.


Lovely Links Juni 2018

03 Juli 2018 / Kommentieren
Jaja, ich weiß es ist schon Juli, aber ich habe es mal wieder nicht pünktlich geschafft dir meine Links aus dem Juni zu zeigen. Da momentan ja das Thema Werbung in sozialen Netzwerken und auf Blogs ein großes Thema ist, weiße ich gerne nochmal darauf hin, dass ich euch die verlinkten Posts zeige, weil ich sie beim Zeitpunkt des Lesens gut fand. Ich werde nicht bezahlt oder sonst auf irgendeine Weise vergütet.



Wenn du meinem Blog schon länger folgst, dann weißt du sicherlich das ich ein großer Fan von Joana Heinen bin, die einigen vielleicht als ehemalige Bloggerin und als Gründerin von odernichtoderdoch und jo&judy bekannt ist. Auf Vanilla Mind gab es jetzt ein Interview mit ihr, welches ich wirklich sehr interessant fand.

Kürzlich las ich das Gedicht "Kleines Beispiel" von Erich Fried. Ich werde jetzt keine konkrete Webseite verlinken, das Gedicht findet ihr auch bequem auf Google. Vielleicht geht es dir genauso wie mir und der Text inspiriert dich dazu dein Leben zu nutzen und anzugehen. Ich werde es mir auf jeden Fall Ausdrucken und irgendwo sichtbar aufhängen.

Was mir in letzter Zeit immer häufiger auffällt ist, wie oft ich zu zuckerreichen Snacks greife ohne wirklich Hunger zu haben. Vermutlich werde ich nie Miss Superfood werden, dafür esse ich einfach zu gerne mal ein Eis oder Schokolade. Allerdings möchte ich mir abgewöhnen aus Langeweile oder Heißhunger zu Süßigkeiten zu greifen. Deshalb habe ich mich in letzter Zeit ein wenig mit dem Thema "zuckerfrei" beschäftigt. Wie gesagt zuckerfreies Leben kommt für mich nicht in Frage, aber dieser Artikel kann mir hoffentlich dabei helfen meine "Zuckersucht" - wenn man das denn so nennen mag - ein wenig einzudämmen.

München - meine absolute Lieblingsstadt. Bei meinen zahlreichen Reisen habe ich in dieser Stadt schon sehr viele Spots gesehen. Trotzdem habe ich gefallen an dem Post "48 Stunden in München" gefunden. Einiges kannte ich, einiges habe ich schon selbst gemacht, anderes steht noch auf der Liste - spätestens nach dem Post. Außerdem schöne Bilder gibts auch.


Deutschland Roadtrip - Rakotzbrücke im Kromlau Park

27 Juni 2018 / Kommentieren
Wer kennt sie nicht, die halbrunde Brücke, die sich perfekt im Wasser spiegelt und auf jedem zweiten Foto auf Instagram zu sehen ist? Auch wenn das Motiv natürlich schon ein wenig abgenutzt ist, wollten mein Freund und ich die Brücke selbst mal vor die Linse bekommen. Für alle die es nicht wissen, die Brücke heißt Rakotzbrücke und befindet sich im Kromlau Park nahe der polnischen Grenze.












Was man auf den Bildern nicht sieht, die Brücke liegt am äußeren Rand des Park nahe einer Hauptstraße. Das stört die Idylle jedoch kein Stück. Schade ist der Bauzaun rund um die Brücke, die natürlich aber notwendig sind aufgrund der Baufälligkeit der Brücke.


Außer uns war im April zum Glück kaum ein Fotograf da und auch das Wasser war recht ruhig, sodass sich die Brücke gut spiegelt. Statt der Fotografen trafen wir jedoch eine Gruppe Kinder auf Schnitzeljagd, zwei Jungs aus der Gegend, die uns wohl für ihre neuen Freunde hielten und eine im Park lebende Katze, deren frühere Besitzern zufällig auch vor Ort war.



So einsam wie die Bilder aussehen, war es also nicht. Das Gute ist jedoch, dass die Brücke ein wenig geschützt und vertieft liegt, sodass man andere Menschen gut aus dem Bildausschnitt ausschließen kann. Nur Fotografen auf der anderen Seite der Brücke stellen natürlich ein Problem dar.


Aufgrund der Preise buchten wir uns ein Hotel auf der anderen Seite der deutsch-polnischen Grenze. Die Folien und Geländer für die Renovierungsarbeiten vermittelt uns den Eindruck, das Hotel sei geschlossen. Da wir jedoch ein Zimmer für den Tag reserviert hatten, wollten wir das nicht glauben. Nach einigem suchen fanden wir die in Planen gehüllte Eingangstür, an der ein winziger Zettel mit dem Hinweis das Hotel sei trotz der Arbeiten geöffnet hing. Nach dem Einchecken brachten wir erstmal unsere Sachen in das Zimmer. Auf dem Bett lag die Hausordnung in der man uns an prominenter Stelle ausdrücklich darauf hinwies, dass bei "Verlust" des Autos keine Haftung seitens des Hotels übernommen wurde. Aufgrund der eher zwielichtig aussehenden Gegend, behielten wir unseren Wagen so gut es ging im Auge.


Der perfekte Stift für deinen Planer

20 Juni 2018 / Kommentieren

Eines der größten Probleme, die Menschen mit Papier-Planern haben, ist die Auswahl eines geeigneten Schreibinstrumentes. Was sich die meisten wünschen? Einen Stift der satt, schwarz schreibt, dabei aber nicht durchdrückt und auch wenig Geld kostet. Eine eierlegende Wollmilchsau also. Um das von vorne rein klarzustellen: Auch ich habe diesen Stift (noch) nicht gefunden. Aber ich möchte meine Erfahrungen mit Stiften mit dir teilen, damit du manche Fehltritte auslassen kannst und so eine Menge Geld sparst.

Pilot Frixion bzw. Muji 



Ich selbst habe jahrelang mit den Stiften von Pilot geschrieben. Der Vorteil dieser Stifte ist, dass sie durch Reibung wieder entfernt werden können. Gerade wenn man seinen Planer schön gestalten will, ist es von Vorteil, wenn man Fehler wegradieren kann. Leider sind die Stifte nicht so sonderlich hübsch von außen, schreiben eher gräulich und brauchen sehr schnell eine neue Patrone. Ersterem konnte ich dann mit den Stiften von Muji Abhilfe schaffen. Allerdings zeigte sich dann im Urlaub ein neues Problem: Die Schrift verschwindet nicht nur bei durch Reibung erzeugte Wärme, sondern allgemein bei hohen Temperatur. Das ist ja schon ärgerlich genug, aber auch die Tinte in den Stiften wird schnell durchsichtig. Eigentlich sollte das durch ein Eisfach behoben werden können, doch drei meiner Stifte blieben unbrauchbar.

Pigma Micron 



Im Bullet Journal und für mein Reisetagebuch bin ich deshalb auf die berühmten Micron ausgewichen. Diese schreiben deutlich dunkler, scheinen deshalb natürlich auch ein wenig durch. Wenn man sich bei Amazon ein wenig umschaut, findet man auch Pakete in denen der einzelne Stift dann nicht teurer ist als ein Pilot. Ein weiterer Vorteil sind die vielen verschiedenen Stärken in denen man diese Stifte bekommen kann.

Stabilo Boss Original



Die Stabilos kennen sicherlich die meisten aus der Schule. Seitdem die Planerszene auch bei den großen Herstellern angekommen ist, stellt Stabilo die berühmte Boss-Reihe auch in Pasteltönen her. Die Planercommunity war verzückt. Es gibt kaum einen der die Stifte nicht nutzt. Alternativ kann man zum markieren die Mildliner von Zebra verwenden, die ich leider bisher nicht selber testen konnte.

uniball Signo Gelpen (weiß)



Auch so ein Trendstift den zumindest jeder Washi-Tape-Fan besitzt. Das tolle an dem Gelpen? Er hält hervorragend auf Washitape aller Art. Ich selbst habe bisher nur diesen Stift ausprobiert, doch viele andere Planermädels haben sich durch sämtlich Sorte probiert, um diesen Stift als besten weißen Gelpen auszumachen.

Tombow ABT



Handlettering und Planer gehen in letzter Zeit immer mehr Hand in Hand. Unangefochtener Brushpen-Favorit ist bei mir der Tombow. Da dieses Hobby sich momentan aber wachsender Beliebtheit erfreut, gibt es immer mehr Marken die Brushpens herstellen und diese teilweise auch günstiger anbieten. Wie du dich vielleicht noch erinnerst, habe ich selbst mit der billigen Action-Variante begonnen und nutze diese immer noch gerne.

Deutschland Roadtrip - Lieberoser Wüste

18 Juni 2018 / Kommentieren


Nachdem eher mäßig erfolgreichen ersten Tag den wir in der Lüneburger Heide und im Havelland verbrachten, sollte es am nächsten Tag erfolgreicher weitergehen. Das erste Ziel des Tages war eher ein Zufallsfund als wir unsere Reise mithilfe von Pinterest planten.


Wusstest du das Deutschland eine eigene Wüste hat?
Mir war das zumindest zuvor nicht bekannt. Okay, es handelt sich dabei nicht um eine klassische Wüste und wer bereits mal in einer "richtigen" Sand- oder Steinwüste war, wird sicherlich ein wenig enttäuscht sein.




Bei der Lieberoser Wüste handelt es sich nämlich um ein ehemaliges Militärgelände. Durch einen Waldbrand ist hier eine freie Fläche entstanden. Die darauffolgende militärische Nutzung machte das Gelände zur Panzerwüste. Seitdem jedoch die sowjetischen Truppen das Gelände verließen, hat man diesen Bereich komplett sich überlassen. Mittlerweile ist das Gelände - zumindest am Aussichtspunkt - weitestgehend bewuchert. Trotzdem ist das Gelände interessant und in der Tribune am Generalshügel lässt sich gut ein kleines Picknick machen.




Wichtig: Das Gelände ist durch die jahrelange militärische Nutzung immer noch nicht überall sicher. Dein Besuch sollte sich also auf die Aussichtsflächen beschränken.


Ist das Internet lebensnotwendig?

13 Juni 2018 / 1 Kommentar
Schnelles Internet ist genauso wichtig wie die Versorgung mit Gas, Wasser oder Strom.
Dieses Zitat stammt von Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramtes. Doch hat Herr Braun recht - ist Internet lebensnotwendig?
Die Frage scheint im ersten Augenblick übertrieben, denn Wasser, Strom und Gas helfen uns dabei körperliche Bedürfnisse zu erfüllen. Aspekte wie Trinkwasser benötigt jeder menschliche Körper zum Überleben. Doch wie passt das Internet in diese Aufzählung?

Eines ist ganz sicher. Das Internet sorgt nicht dafür, dass irgendeines unserer körperlichen Bedürfnisse gestillt wird. Klar, wir können online Kleidung kaufen die uns warm hält, Lebensmittel bestellen die unseren Hunger oder Durst stillen, doch das sind nur indirekte Wirkungen des Internets. Was uns das Internet liefern kann sind Informationen. Informationen und Wissen sind in unserer westlichen Gesellschaft essentiell. Natürlich gibt es viele Wege um an Wissen zu gelangen, doch das Internet ist mittlerweile der Unkomplizierteste. Hier in Deutschland wird ein Internetzugang, ein Computer und Microsoft-Programmen wie Powerpoint in Schulen vorausgesetzt. Gerade im ländlichen Gebiet ist besonders ersteres keine Selbstverständlichkeit, denn hier bricht das Internet noch häufig zusammen. Mancherorts gibt es kaum brauchbare Leitungen, um ohne Wutanfall zu surfen. Das dies nun politisch-gewollt geändert werden soll ist gut, doch das Weltbild wird durch Aussagen wie die oben genannte verzehrt. Denn ja, uns in Deutschland geht es gut. Hier ist ein Zugang zu Wasser, Strom und Gas kein Problem. Doch wir dürfen nicht vergessen, dass nicht alle Menschen auf der Welt so privilegiert sind wie wir. Es gibt Menschen für die ist das Internet in weiter Entfernung, weil sie keinen Zugang zu Strom haben.

Ja, das Internet spielt hier in der westlichen Welt eine große Rolle und niemand sollte benachteiligt sein, weil der Netzausbau in seiner Wohngegend noch nicht weit genug voran geschritten ist. Doch wir sollten vorsichtig sein mit Aussagen wie die von Herrn Braun. Den das Internet wird vermutlich nie ganz die Wichtigkeit von essentiellen Dingen wie Wasser erhalten - auch wenn es uns manchmal so vorkommen mag. 

Deutschland Roadtrip - Die Lüneburger Heide

06 Juni 2018 / Kommentieren
Auf unserer Reise starteten wir bei mir zuhause - also im Norden. Allerdings lagen die meisten Ziele unserer Reise eher im südlichen Teil Deutschland. Damit der erste Tag nicht nur aus Fahren bestehen würde, hatten wir einen Abstecher in die Lüneburger Heide geplant.



Okay, die Lüneburger Heide ist im April natürlich nicht so schön wie zur Blütezeit gegen Herbst, aber interessiert hat uns die Gegend trotzdem. Als wir uns vorher im Internet schlau gemacht haben, fanden wir zudem ein paar Stellen in denen das Gebiet der Lüneburger Heide ganzjährig lohnenswert sein sollte. Letztlich entschieden wir uns dazu ins Pietzmoor zu fahren.  




Bei unserer Ankunft entdeckten wir gleich zu Beginn eine Herde Schafe inklusive Hirte und Hütehund. Weshalb wir erstmal eine Weile stehenblieben, um dem Hund dabei zuzusehen, wie er freudig durch die Gegend rannte, um die Schafe zusammenzutreiben. Als der Hirte mit seinen Schafen weiter zog, liefen auch wir endlich los. Unsere Zeit in der Heide war wirklich sehr begrenzt, denn abends wollten wir noch in den Sternenpark gehen. Deshalb entschieden wir uns dazu nur ein kleines Stück über den Steg zu wandern und einige Bilder zu machen. Tatsächlich begegneten wir sogar einer Schlange die bei meinem Freund Begeisterung und bei mir Eckel hervorrief. Du kannst dir vielleicht vorstellen wir vorsichtig ich von dort an weiter lief. 





Gegen Abend zeigte sich leider, was sich den Tag über bereits angedeutet hatte: der Himmel hing voller Wolken. Leider konnten wir nicht einen einzigen Stern sehen. Da wir aber auch nur ein Nacht im Sternenpark eingeplant hatten, gab es nur die eine Chance. Ein weiterer Versuch steht auf jeden Fall auf unserer Bucket List.