Deutschland Roadtrip - Sächsische Schweiz und die Bastei

11 Juli 2018 / Kommentieren
Der Tag in der Sächsischen Schweiz gehört ganz sicher zu meinen Lieblingstagen des Roadtrips. Schon früh morgen brachen wir von unserem Hotel auf, um zwei Stunden später in Bad Schandau anzukommen. In unserer Pension wurden wir super nett empfangen und der Besitzer half uns im besten Sächsisch auch gleich weiter bezüglich unseres Ausfluges zu der Bastei. Entsprechend seiner Anleitungen landeten wir in Rathen, wo wir mit einer Fähre übersetzten und dort unsere Wanderung begannen.


Wir liefen von Rathen aus in Richtung der Schwedenlöcher. An einem Aussichtspunkt machten wir halt und frühstückten dort erst einmal unsere mitgebrachten Sachen. Dann ging es weiter zum Aussichtpunkt Bastei und schließlich nachdem wir dort unendlich viele Fotos geschossen hatten, über die Bastei zurück nach Rathen. Für mich war es die allererste Wanderung, die ich je gemacht hatte. Wir haben uns zuvor keine Route rausgesucht, was nicht weiter schlimm ist, da alles gut beschildert ist. Letztlich sind wir ungefähr dieser Route entsprechend gelaufen, was für eine Anfängerin gut schaffbar war. Unsere Strecke enthielt jedoch eine Unmengen an Stufen, was uns bei den unerwartet warmen Temperaturen Ende April schon ins Schwitzen brachte - zum Glück ist es dort an vielen Stellen eher kühl. Am Ende des Tages war ich einfach unglaublich Stolz auf meine vier Stunden Wanderung.

Insgesamt waren zu dem Zeitpunkt auch mehr Menschen dort unterwegs als gedacht. Vor allem Schulklasse scheinen die Gegend wortwörtlich für Wandertage zu nutzen.



Das Gefühl wenn man an einem der Aussichtspunkte steht ist einfach überragend. Besonders für mich als Kind vom flachen Land, war die Sächsische Schweiz ein Erlebnis. Die Gegend hat jedoch noch einiges mehr zu bieten, sodass wir auf jeden Fall noch einmal dorthin fahren werden. Wir können es dort nur empfehlen.


Lovely Links Juni 2018

03 Juli 2018 / Kommentieren
Jaja, ich weiß es ist schon Juli, aber ich habe es mal wieder nicht pünktlich geschafft dir meine Links aus dem Juni zu zeigen. Da momentan ja das Thema Werbung in sozialen Netzwerken und auf Blogs ein großes Thema ist, weiße ich gerne nochmal darauf hin, dass ich euch die verlinkten Posts zeige, weil ich sie beim Zeitpunkt des Lesens gut fand. Ich werde nicht bezahlt oder sonst auf irgendeine Weise vergütet.



Wenn du meinem Blog schon länger folgst, dann weißt du sicherlich das ich ein großer Fan von Joana Heinen bin, die einigen vielleicht als ehemalige Bloggerin und als Gründerin von odernichtoderdoch und jo&judy bekannt ist. Auf Vanilla Mind gab es jetzt ein Interview mit ihr, welches ich wirklich sehr interessant fand.

Kürzlich las ich das Gedicht "Kleines Beispiel" von Erich Fried. Ich werde jetzt keine konkrete Webseite verlinken, das Gedicht findet ihr auch bequem auf Google. Vielleicht geht es dir genauso wie mir und der Text inspiriert dich dazu dein Leben zu nutzen und anzugehen. Ich werde es mir auf jeden Fall Ausdrucken und irgendwo sichtbar aufhängen.

Was mir in letzter Zeit immer häufiger auffällt ist, wie oft ich zu zuckerreichen Snacks greife ohne wirklich Hunger zu haben. Vermutlich werde ich nie Miss Superfood werden, dafür esse ich einfach zu gerne mal ein Eis oder Schokolade. Allerdings möchte ich mir abgewöhnen aus Langeweile oder Heißhunger zu Süßigkeiten zu greifen. Deshalb habe ich mich in letzter Zeit ein wenig mit dem Thema "zuckerfrei" beschäftigt. Wie gesagt zuckerfreies Leben kommt für mich nicht in Frage, aber dieser Artikel kann mir hoffentlich dabei helfen meine "Zuckersucht" - wenn man das denn so nennen mag - ein wenig einzudämmen.

München - meine absolute Lieblingsstadt. Bei meinen zahlreichen Reisen habe ich in dieser Stadt schon sehr viele Spots gesehen. Trotzdem habe ich gefallen an dem Post "48 Stunden in München" gefunden. Einiges kannte ich, einiges habe ich schon selbst gemacht, anderes steht noch auf der Liste - spätestens nach dem Post. Außerdem schöne Bilder gibts auch.


Deutschland Roadtrip - Rakotzbrücke im Kromlau Park

27 Juni 2018 / Kommentieren
Wer kennt sie nicht, die halbrunde Brücke, die sich perfekt im Wasser spiegelt und auf jedem zweiten Foto auf Instagram zu sehen ist? Auch wenn das Motiv natürlich schon ein wenig abgenutzt ist, wollten mein Freund und ich die Brücke selbst mal vor die Linse bekommen. Für alle die es nicht wissen, die Brücke heißt Rakotzbrücke und befindet sich im Kromlau Park nahe der polnischen Grenze.












Was man auf den Bildern nicht sieht, die Brücke liegt am äußeren Rand des Park nahe einer Hauptstraße. Das stört die Idylle jedoch kein Stück. Schade ist der Bauzaun rund um die Brücke, die natürlich aber notwendig sind aufgrund der Baufälligkeit der Brücke.


Außer uns war im April zum Glück kaum ein Fotograf da und auch das Wasser war recht ruhig, sodass sich die Brücke gut spiegelt. Statt der Fotografen trafen wir jedoch eine Gruppe Kinder auf Schnitzeljagd, zwei Jungs aus der Gegend, die uns wohl für ihre neuen Freunde hielten und eine im Park lebende Katze, deren frühere Besitzern zufällig auch vor Ort war.



So einsam wie die Bilder aussehen, war es also nicht. Das Gute ist jedoch, dass die Brücke ein wenig geschützt und vertieft liegt, sodass man andere Menschen gut aus dem Bildausschnitt ausschließen kann. Nur Fotografen auf der anderen Seite der Brücke stellen natürlich ein Problem dar.


Aufgrund der Preise buchten wir uns ein Hotel auf der anderen Seite der deutsch-polnischen Grenze. Die Folien und Geländer für die Renovierungsarbeiten vermittelt uns den Eindruck, das Hotel sei geschlossen. Da wir jedoch ein Zimmer für den Tag reserviert hatten, wollten wir das nicht glauben. Nach einigem suchen fanden wir die in Planen gehüllte Eingangstür, an der ein winziger Zettel mit dem Hinweis das Hotel sei trotz der Arbeiten geöffnet hing. Nach dem Einchecken brachten wir erstmal unsere Sachen in das Zimmer. Auf dem Bett lag die Hausordnung in der man uns an prominenter Stelle ausdrücklich darauf hinwies, dass bei "Verlust" des Autos keine Haftung seitens des Hotels übernommen wurde. Aufgrund der eher zwielichtig aussehenden Gegend, behielten wir unseren Wagen so gut es ging im Auge.


Der perfekte Stift für deinen Planer

20 Juni 2018 / Kommentieren

Eines der größten Probleme, die Menschen mit Papier-Planern haben, ist die Auswahl eines geeigneten Schreibinstrumentes. Was sich die meisten wünschen? Einen Stift der satt, schwarz schreibt, dabei aber nicht durchdrückt und auch wenig Geld kostet. Eine eierlegende Wollmilchsau also. Um das von vorne rein klarzustellen: Auch ich habe diesen Stift (noch) nicht gefunden. Aber ich möchte meine Erfahrungen mit Stiften mit dir teilen, damit du manche Fehltritte auslassen kannst und so eine Menge Geld sparst.

Pilot Frixion bzw. Muji 



Ich selbst habe jahrelang mit den Stiften von Pilot geschrieben. Der Vorteil dieser Stifte ist, dass sie durch Reibung wieder entfernt werden können. Gerade wenn man seinen Planer schön gestalten will, ist es von Vorteil, wenn man Fehler wegradieren kann. Leider sind die Stifte nicht so sonderlich hübsch von außen, schreiben eher gräulich und brauchen sehr schnell eine neue Patrone. Ersterem konnte ich dann mit den Stiften von Muji Abhilfe schaffen. Allerdings zeigte sich dann im Urlaub ein neues Problem: Die Schrift verschwindet nicht nur bei durch Reibung erzeugte Wärme, sondern allgemein bei hohen Temperatur. Das ist ja schon ärgerlich genug, aber auch die Tinte in den Stiften wird schnell durchsichtig. Eigentlich sollte das durch ein Eisfach behoben werden können, doch drei meiner Stifte blieben unbrauchbar.

Pigma Micron 



Im Bullet Journal und für mein Reisetagebuch bin ich deshalb auf die berühmten Micron ausgewichen. Diese schreiben deutlich dunkler, scheinen deshalb natürlich auch ein wenig durch. Wenn man sich bei Amazon ein wenig umschaut, findet man auch Pakete in denen der einzelne Stift dann nicht teurer ist als ein Pilot. Ein weiterer Vorteil sind die vielen verschiedenen Stärken in denen man diese Stifte bekommen kann.

Stabilo Boss Original



Die Stabilos kennen sicherlich die meisten aus der Schule. Seitdem die Planerszene auch bei den großen Herstellern angekommen ist, stellt Stabilo die berühmte Boss-Reihe auch in Pasteltönen her. Die Planercommunity war verzückt. Es gibt kaum einen der die Stifte nicht nutzt. Alternativ kann man zum markieren die Mildliner von Zebra verwenden, die ich leider bisher nicht selber testen konnte.

uniball Signo Gelpen (weiß)



Auch so ein Trendstift den zumindest jeder Washi-Tape-Fan besitzt. Das tolle an dem Gelpen? Er hält hervorragend auf Washitape aller Art. Ich selbst habe bisher nur diesen Stift ausprobiert, doch viele andere Planermädels haben sich durch sämtlich Sorte probiert, um diesen Stift als besten weißen Gelpen auszumachen.

Tombow ABT



Handlettering und Planer gehen in letzter Zeit immer mehr Hand in Hand. Unangefochtener Brushpen-Favorit ist bei mir der Tombow. Da dieses Hobby sich momentan aber wachsender Beliebtheit erfreut, gibt es immer mehr Marken die Brushpens herstellen und diese teilweise auch günstiger anbieten. Wie du dich vielleicht noch erinnerst, habe ich selbst mit der billigen Action-Variante begonnen und nutze diese immer noch gerne.

Deutschland Roadtrip - Lieberoser Wüste

18 Juni 2018 / Kommentieren


Nachdem eher mäßig erfolgreichen ersten Tag den wir in der Lüneburger Heide und im Havelland verbrachten, sollte es am nächsten Tag erfolgreicher weitergehen. Das erste Ziel des Tages war eher ein Zufallsfund als wir unsere Reise mithilfe von Pinterest planten.


Wusstest du das Deutschland eine eigene Wüste hat?
Mir war das zumindest zuvor nicht bekannt. Okay, es handelt sich dabei nicht um eine klassische Wüste und wer bereits mal in einer "richtigen" Sand- oder Steinwüste war, wird sicherlich ein wenig enttäuscht sein.




Bei der Lieberoser Wüste handelt es sich nämlich um ein ehemaliges Militärgelände. Durch einen Waldbrand ist hier eine freie Fläche entstanden. Die darauffolgende militärische Nutzung machte das Gelände zur Panzerwüste. Seitdem jedoch die sowjetischen Truppen das Gelände verließen, hat man diesen Bereich komplett sich überlassen. Mittlerweile ist das Gelände - zumindest am Aussichtspunkt - weitestgehend bewuchert. Trotzdem ist das Gelände interessant und in der Tribune am Generalshügel lässt sich gut ein kleines Picknick machen.




Wichtig: Das Gelände ist durch die jahrelange militärische Nutzung immer noch nicht überall sicher. Dein Besuch sollte sich also auf die Aussichtsflächen beschränken.


Ist das Internet lebensnotwendig?

13 Juni 2018 / 1 Kommentar
Schnelles Internet ist genauso wichtig wie die Versorgung mit Gas, Wasser oder Strom.
Dieses Zitat stammt von Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramtes. Doch hat Herr Braun recht - ist Internet lebensnotwendig?
Die Frage scheint im ersten Augenblick übertrieben, denn Wasser, Strom und Gas helfen uns dabei körperliche Bedürfnisse zu erfüllen. Aspekte wie Trinkwasser benötigt jeder menschliche Körper zum Überleben. Doch wie passt das Internet in diese Aufzählung?

Eines ist ganz sicher. Das Internet sorgt nicht dafür, dass irgendeines unserer körperlichen Bedürfnisse gestillt wird. Klar, wir können online Kleidung kaufen die uns warm hält, Lebensmittel bestellen die unseren Hunger oder Durst stillen, doch das sind nur indirekte Wirkungen des Internets. Was uns das Internet liefern kann sind Informationen. Informationen und Wissen sind in unserer westlichen Gesellschaft essentiell. Natürlich gibt es viele Wege um an Wissen zu gelangen, doch das Internet ist mittlerweile der Unkomplizierteste. Hier in Deutschland wird ein Internetzugang, ein Computer und Microsoft-Programmen wie Powerpoint in Schulen vorausgesetzt. Gerade im ländlichen Gebiet ist besonders ersteres keine Selbstverständlichkeit, denn hier bricht das Internet noch häufig zusammen. Mancherorts gibt es kaum brauchbare Leitungen, um ohne Wutanfall zu surfen. Das dies nun politisch-gewollt geändert werden soll ist gut, doch das Weltbild wird durch Aussagen wie die oben genannte verzehrt. Denn ja, uns in Deutschland geht es gut. Hier ist ein Zugang zu Wasser, Strom und Gas kein Problem. Doch wir dürfen nicht vergessen, dass nicht alle Menschen auf der Welt so privilegiert sind wie wir. Es gibt Menschen für die ist das Internet in weiter Entfernung, weil sie keinen Zugang zu Strom haben.

Ja, das Internet spielt hier in der westlichen Welt eine große Rolle und niemand sollte benachteiligt sein, weil der Netzausbau in seiner Wohngegend noch nicht weit genug voran geschritten ist. Doch wir sollten vorsichtig sein mit Aussagen wie die von Herrn Braun. Den das Internet wird vermutlich nie ganz die Wichtigkeit von essentiellen Dingen wie Wasser erhalten - auch wenn es uns manchmal so vorkommen mag. 

Deutschland Roadtrip - Die Lüneburger Heide

06 Juni 2018 / Kommentieren
Auf unserer Reise starteten wir bei mir zuhause - also im Norden. Allerdings lagen die meisten Ziele unserer Reise eher im südlichen Teil Deutschland. Damit der erste Tag nicht nur aus Fahren bestehen würde, hatten wir einen Abstecher in die Lüneburger Heide geplant.



Okay, die Lüneburger Heide ist im April natürlich nicht so schön wie zur Blütezeit gegen Herbst, aber interessiert hat uns die Gegend trotzdem. Als wir uns vorher im Internet schlau gemacht haben, fanden wir zudem ein paar Stellen in denen das Gebiet der Lüneburger Heide ganzjährig lohnenswert sein sollte. Letztlich entschieden wir uns dazu ins Pietzmoor zu fahren.  




Bei unserer Ankunft entdeckten wir gleich zu Beginn eine Herde Schafe inklusive Hirte und Hütehund. Weshalb wir erstmal eine Weile stehenblieben, um dem Hund dabei zuzusehen, wie er freudig durch die Gegend rannte, um die Schafe zusammenzutreiben. Als der Hirte mit seinen Schafen weiter zog, liefen auch wir endlich los. Unsere Zeit in der Heide war wirklich sehr begrenzt, denn abends wollten wir noch in den Sternenpark gehen. Deshalb entschieden wir uns dazu nur ein kleines Stück über den Steg zu wandern und einige Bilder zu machen. Tatsächlich begegneten wir sogar einer Schlange die bei meinem Freund Begeisterung und bei mir Eckel hervorrief. Du kannst dir vielleicht vorstellen wir vorsichtig ich von dort an weiter lief. 





Gegen Abend zeigte sich leider, was sich den Tag über bereits angedeutet hatte: der Himmel hing voller Wolken. Leider konnten wir nicht einen einzigen Stern sehen. Da wir aber auch nur ein Nacht im Sternenpark eingeplant hatten, gab es nur die eine Chance. Ein weiterer Versuch steht auf jeden Fall auf unserer Bucket List. 

Roadtrip 2018 - Einmal durch ganz Deutschland

23 Mai 2018 / Kommentieren


Eigentlich war für dieses Jahr nur ein Ausweich-Urlaub geplant. Mein Freund und ich wollten nämlich sparen, um uns nächstes Jahr unseren Traum Island zu erfüllen. Wie unglaublich schön dieser Urlaub werden würde, konnten wir bei der Planung nur erahnen. Die einzig sinnvolle Urlaubszeit die uns dieses Jahr zur Verfügung stand war Ende April. Für unser Reiseziel ein gewagtes Wetter. Doch wir hatten uns in die Idee eines Deutschland-Roadtrips so verliebt, dass wir den Plan nicht mehr ändern wollten. Bereits letztes Jahr begannen wir uns einige Ziele auszuwählen. Einiges davon war von Instagram beeinflusst, den Rest sammelte ich wie immer auf Pinterest. Bis auf die Tatsache, dass wir Rügen aufgrund der abgelegenen Position wieder Streichen mussten, haben wir so ziemlich jedes Wunschziel irgendwie abgedeckt - und das waren nicht gerade wenige.



Auf der Karte könnt ihr unsere Route sehen. Ziemlich genau an der deutschen Grenze entlang wie wir schnell feststellen mussten. Warum es uns nicht nach Mittedeutschland zog, wissen wir selbst nicht so genau. Insgesamt sind es in der Planung dann knapp über 3.000 km geworden. Einen von 14 Tagen wollten wir überwiegend mit Fahren verbringen. An allen anderen hatten wir uns ein volles Programm überlegt.

Lüneburger Heide - Havelland - Liberoser Wüste - Rakotzbrücke - Sächsischer Schweiz - Starnberger See - Königssee - Chiemsee - Partnachklamm - Linderhof - Schloss Neuschwanenstein - Lindau - Schwarzwald - Straßburg - Saarschleife - Sankt Goar - Geierlaybrücke - Burg Eltz

Das alles wollten wir uns innerhalb dieser 13 Tage ansehen. Alles eher ländliche Ziele und bis auf Straßburg (das ja nun auch nicht mehr in Deutschland liegt) ist nicht eine große Stadt dabei. In den nächsten Wochen werden einige Posts zu den einzelnen Attraktionen erscheinen, die ich natürlich hier verlinken werde. Auch meine ersten Vlogversuche werdet ihr vermutlich hier finden können.

Kleine Pause.

03 April 2018 / 2 Kommentare
Der Post kommt vielleicht etwas zu spät. Schließlich ist mein letzter Beitrag bereits drei Wochen her. Doch trotzdem möchte ich mich noch einmal offiziell in eine kleine Pause verabschieden. Im April werde ich erneut umziehen (suprise!) und in den Urlaub fahren, weshalb ich hier etwas kürzer treten werden. Freu mich auf euch, bis bald.

#SerienABC: Von A wie Amazon bis Z wie ZZZ

13 März 2018 / 2 Kommentare
Das SerienABC habe ich bei Lexa gesehen, ursprünglich kommt die Idee von Nicole von Smalltownadventure. Auch wenn ich solche Beiträge eigentlich nicht schreiben, fand ich die Idee irgendwie cool. Also freu dich über einen lange Post zu meiner Serienleidenschaft.

A – Amazon Prime or Netflix?

Ich selbst nutze nur Netflix und bin mit den Möglichkeiten, die dies bietet mehr als zufrieden und bestimmt noch eine Weile beschäftigt.

B – Binge Watching or „One Episode a Week“?

Das kommt bei mir total auf die Serie an. Besonders meine erste Serie "Gossip Girl" habe ich wie eine Verrückte durchgesuchtet. Bei "Game of Thrones" geht es mir jedoch so, dass nach einigen Folgen erstmal eine Pause stattfinden muss. Grundsätzlich finde ich es aber gut, wenn ich mein Serientempo selbstbestimmten kann und nicht warten muss.
C –  Cast Love
Who is your favorite Cast from a TV-Series?


Ich beschäftige mich für gewöhnlich nicht mit dem Cast hinter einer Serie.

D – Drink of Choice while watching a TV-Series

Mein Lieblingsgetränk ist und bleibt Kakao, egal wobei - auch beim Serien schauen.
E – English (O-Ton) vs. German (Synchro)?

Eigentlich schaue ich Serien immer auf Deutsch. Hin und wieder schaue ich mal etwas auf Englisch, aber auf Deutsch schaue ich meistens lieber.
F – Fictional Charakter you would probably date?

Uhh... das ist schwierig. Ein Seriencharakter den ich daten würde... Logan Huntzburger aus "Gilmore Girls" denke ich.

G – Glad You Gave this Series a Chance:

Ich habe bisher nur Serien gesehen, die ich immer mal sehen wollte. Und die Liste ist auch noch sehr lang ;)

H – Hidden Gem Series (Geheimtipp):

Eine Serie, die ich schon als Kind geliebt habe und nun für mich wiederentdeckt habe, ist "Full House". Diese Serie macht natürlich als Erwachsener noch so viel mehr Spaß als früher.

I – Important Fangirl Moment:

Dazu bin ich wohl nicht Fangirl genug.

J – Just Finished:

Die erste Staffel von "Sense8", die zweite Staffel von "iZombie" und die letzte Serie, die ich komplett beendet habe ist "Friends".

K – Kinds of Series you won’t watch:

So einer Seriensorte bin ich noch nicht begegnet.


L – Longest running Series you have seen:

Definitiv "Friends", aber ich würde sie so gerne nochmal von vorne anfangen.

N – Netflix Series you love the most:

Die Netflix Original Serie, die ich am meisten mochte, ist wohl die letzte Staffel von "Gilmore Girls".

O – One Series that you have seen multiple Times:

Ich glaube bisher habe ich nur einige Folgen "Gossip Girl" doppelt gesehen. Es gibt einfach zu viele interessante Serien.

P – Pairing you love the most:

Achtung, dieser Abschnitt könnte mehr oder weniger offensichtliche Spoiler enthalten!
Oh man, das ist schwer. Ich liebe Malec - also Magnus und Alec aus "Shadowhunters".

Q – Quote that inspires you:


R – Reboot you would like to see happening:

Meistens ist es ja gut, wenn Serien enden, aber ich hätte gerne mehr "Friends" folgen.

S – Spin-OffFavorite Spin-Off?

Was viele ja nicht wissen, ist das Navy CIS ein Serien-Spin-Off ist. Ich liebe diese Serie wirklich sehr.

T –  Turn Back TimeWhich Show would you save from getting cancelled?

Wie gesagt, mehr folgen von "Friends" wären wirklich super. Die Serie haben mein Freund und ich im Januar so viel gesehen.

U – Unapologetic Fangirl for:

Wie oben erwähnt bin ich was Serien betrifft kein typisches Fangirl.

V – Very Excited for this new Series:

Wenn ich ehrlich bin, habe ich gar keinen Überblick über neue Serien. Ich schaue einfach das, was mir begegnet oder empfohlen wird.

W – WTFMost schocking Series Moment:

Ich glaube das war für mich das Ende von der neuen Staffel "Gilmore Girls". Ich war einfach so geschockt von diesen wenigen Worten. Aber ich will dich ja nicht spoilern, falls du noch nicht dazu gekommen bist die Serie zu schauen.

X – X Marks the Spot:Start at the top of your shelf and pick the 10th DVD:

Ich habe meine Serien-DVDs etwas verteilt aufbewahrt, weil meine Schwester viele von ihnen stibitzt hat. Im Geiste gezählt wäre es vermutlich: White Collar.

Y – Your latest Series Purchase

Mein letzter Serienkauf dürfte nun schon über ein Jahr her sein, als ich die zweite Staffel von "Game of Thrones" gekauft habe.

ZZZ – Snatcher Series (last one that kept you up way too late):

Aktuell bin ich total im "Full House"-Fieber. Auch wenn die Serie nicht durch Spannung überzeugt, liebe ich die Charakter - vor allem Michelle - einfach so sehr, dass ich gar nicht aufhören mag zu schauen.

Wochenrückblick | Woche 10

11 März 2018 / Kommentieren
gedacht | Es ist ätzend krankgeschrieben zu sein und nichts machen zu können.

gesehen | Mein Wohnzimmer. 

gefreut | Als es Ende der Woche bergauf ging. Über meine neuen Schuhe. Auf die kommende Zeit.

gelesen | Ich habe "Das Happiness-Projekt" angefangen.Wie ich es bisher fand und wie weit ich bin, findest du wie immer auf Goodreads

gekauft | Die oben erwähnten Schuhe. Ein paar neue Jeans (geht es noch irgendwem so, dass es so schwer ist welche zu finden?) und ein Fake Travelers Notebook für meinen kommenden Urlaub. Außerdem habe ich mir endlich von meinem Weihnachtsgeld eine Instax gegönnt und ebenfalls für den Urlaub einen Regenschutz für meine Kamera. 

Minimalismus - Wohin mit ausgemisteten Büchern?

08 März 2018 / Kommentieren
Nachdem ich dir erzählt habe, wie ich beim Ausmisten meines geliebten Bücherregals vorgegangen bin, wurde ich gefragt, wohin dann mit den Büchern? Genau diese Frage habe ich mir dann auch gestellt. Es gibt so viele Möglichkeiten. Eines war mir jedoch sofort klar, soweit möglich sollten noch andere Menschen Freude an meinen alten Büchern haben.

Fachbücher - wie dieses hier - bringen dir beim Verkauf am meisten ein.

Ankaufportale

Das war meine erste Anlaufstelle. Ich habe wirklich eine große Menge Bücher aussortiert und hatte die Hoffnung diese Menge an eine Stelle verkaufen zu können. Dabei war mein Ziel nicht große Gewinne zu erwirtschaften, sondern die Bücher unkompliziert weiterzugeben. Wenig Arbeit für mich, mehr Lesefreude für andere. Es stellte sich dann doch als etwas komplizierter heraus. Jedes Buch muss einzeln per ISBN erfasst oder eingescannt werden. Bei fast 100 Büchern ein Haufen arbeit. Zudem kauft natürlich nicht jedes Portal alle Bücher. Besonders bei meinen älteren Büchern wurde es schwierig. Eine Vergleichsplattform sollte mir helfen, doch diese lieferte so falsche Informationen, dass ich sie nicht weiterempfehlen kann. Letztlich habe ich mir mit Rebuy und Sellorado zwei Plattformen herausgesucht, die einen Großteil meiner Bücher ankauften. Bei beiden Portalen verlief alles problemlos. Weitere Plattformen habe ich bisher nicht getestet, aber es scheint sehr viele empfehlenswerte zu geben. Lest euch aber auf jeden Fall vorher durch ein paar Rezensionen, bevor ihr etwas versendet.

Bieterplattformen

Gemeint ist hier vor allem ebay. Ich selbst habe noch nie etwas über ebay verkauft, aber schon viele Bücher darüber gekauft. Der Aufwand war mir für meine eigenen Bücher zu hoch. Wer jedoch noch etwas Geld für seine Bücher bekommen möchte, sollte es hier versuchen. Da hier jedes Buch individuell gesehen wird (anders als bei Ankaufsportalen), besteht eine gute Chance für ein neueres gut erhaltenes Buch noch etwas Geld zu ergattern. Nachteil ist jedoch der Aufwand. Bilder machen, Beschreibung erstellen, jeden Artikel einzeln versenden kostet Zeit. Bei wenigen Büchern jedoch bestimmt eine gute Idee. 


Flohmärkte

Als Kind habe ich Flohmärkte geliebt. In Zeiten des Internets scheinen sie mir ein wenig aus der Mode gekommen und ich sehe eher selten noch Einladungen zu solchen. Doch gerade wenn die Bücher älter sind und Gebrauchsspuren aufweisen, lassen sie sich hier noch für wenig Geld verscherbeln. Das ganze kostet natürlich ebenfalls Zeit, aber man kann hierbei noch andere Artikel verkaufen, hat Kontakt zu Menschen und wenn man selbst Kinder hat, sind diese bestimmt von der Idee begeistert. 

Bücherschränke

Bücherschränke müssen nicht immer Schränke sein, manchmal sind es Telefonzellen oder Bänke. Wie sie aussehen ist auch egal, der Inhalt zählt. Hier kann man Bücher nämlich zum Lesen für andere Bereitstellen und sich selbst kostenfrei ein Buch mitnehmen. So können Menschen aus einer Gegend Bücher austauschen ohne komplizierte Systeme oder Unkosten. Wenn man jedoch Mengen wie ich aussortiert hat, muss man wohl öfter mal hin oder sich noch eine der anderen Möglichkeiten aussuchen. 

Eine Übersicht über einige Bücherschränke findet sich hier


Büchereien

Als Kind bin ich jeden Donnerstag in die Bücherei und habe mir eine Tasche voll Bücher ausgeliehen. Diese wurden dann in der folgenden Woche zurückgebracht und eine neue Tasche geholt. Es hat immer sehr viel Spaß gemacht, doch bei meiner kleinen Kirchenbücherei war meine Auswahl eher begrenzt, was dazu führte, dass ich schnell Bücher für Ältere las. Gerade solche Büchereien wie meine, die keine Gebühr erheben, leben von Geld- und Buchspenden. Wenn du ein paar neuere Bücher aussortiert hast, die noch in einem guten Zustand sind, frag doch mal in der Bücherei in deinem Dorf, ob sie diese gebrauchen können.

Spenden

Du kannst die Bücher natürlich auch anderweitig spenden. Es gibt viele Organisationen die sich als dankbare Abnehmer - gerade für Kinder- und Jugendbücher - zeigen. Wenn du bei dir in der Nähe keinen Abnehmer findest, kannst du es mit dieser Webseite versuchen. Ich selbst habe es noch nicht ausprobiert, doch sie wird vielerorts empfohlen. 

Schlossleuchten

05 März 2018 / Kommentieren

Ich habe euch letztes Jahr bereits Bilder vom Schlossleuchten in Königswinter gezeigt. Dieses Jahr habe ich den Ausflug meinem Freund als Monatsdate geschenkt. Auch wenn ich es furchtbar kalt war, war es wirklich sehr schön. Die Kamera war diesmal auch mit dabei.


Das Schlossleuchten findet immer auf Schloss Drachenburg in Königswinter statt. Es besteht die Möglichkeit den Berg hochzulaufen oder ein Kombiticket zu kaufen und somit die Drachenfeldbahn zu nutzen. Das alles ist nicht ganz billig. Dieses Jahr haben wir 15 € pro Person bezahlt, aber die Installationen sind sehr schön und es macht wirklich Spaß durch das Schloss zu irren.

Lovely Links - Februar 2018

01 März 2018 / Kommentieren
Es ist mal wieder Zeit euch meine Funde aus dem World Wide Web zu zeigen. Ich hoffe immer, dass ihr möglichst viele der Artikel interessant findet und euch den ein oder anderen durchlest. Ich weiß, dass ich durch meine doch sehr unterschiedlichen Interessen viele Themenfelder abdecke, aber vielleicht ist ja das ein oder andere für dich dabei.

Bildquelle

"Hallo, ich bin Maike und ich habe Angst!" - der Titel hatte mich neugierig gemacht. Ihr müsst wissen, dass ich selbst ein Mensch mit vielen Ängsten bin und auch schon meine erste Begegnung mit einer Panikattake hatte. Trotzdem ist es für mich unvorstellbar, wie es sein muss mit täglicher Angst zu leben, die dich plötzlich überfällt. Maikes Text erzählt wie sie damit umgeht. Der Text ist ehrlich und gibt einen guten Einblick in ihre Gefühlswelt. Ich persönlich liebe ja solche Texte. Sie helfen mir die Welt und andere Menschen ein Stück weit besser zu verstehen. 

Wie du ja sicherlich weißt, gehört Luises Blog zu einem meiner absoluten Lieblinge. Sie schreibt einfach so wundervolle Texte. Einer davon heißt "Spiegelkabinett" und geht genau darum. Wie wir uns durch häufig durch verzehrte Spiegel wahrnehmen ohne es zu merken. 

Anna ist 20 Jahre alt und gehört damit der selben Generation an wie ich. Und genau um die geht es ihr. Generation 2018 nennt sie uns. Ihr Beitrag fordert auf, motiviert und erklärt "Wieso ausgerechnet wir die Welt verändern können". Ich gebe zu, der Titel ist etwas krass, aber: warum eigentlich nicht. Annas Text bezieht sich auf die politische Situation in Deutschland, in Europa, eigentlich weltweit. Die Zukunft die sich daraus ergibt, sollten wir aktiv mitgestalten wollen, schließlich sollen wir in ihr leben.

Einen weiteren sehr guten politischer Artikel habe ich bei Jasmin gelesen. Sie hat sich mal hingesetzt und sich Zeit genommen - das sieht man allein an der Länge des Artikel, merkt man aber vor allem am Inhalt. "Die Höcke-Rede in Eisleben: Kriegsfantasien und Sprache" heißt der Artikel und nimmt eben diese Rede sprachlich etwas genauer unter die Lupe. Wie eine Analyse im Deutschunterricht geht Jasmin in ihrem Text vor und zeigt damit, wie Sprache wirkt. Ich weiß der Artikel ist sehr lang, aber er lohnt sich. 

Huch, da hat Luise es glatt zweimal in meinen Post geschafft. Da sie aber beruflich bloggt, produziert sie nun einmal auch deutlich mehr Content als die meisten anderen, die ich lese. Vor einem Jahr war Luise in Guinea und hat die Leser dahin mitgenommen - auf Instagram, auf Youtube und auch auf ihrem Blog. Dafür gab es nicht nur Lob, sondern auch viel Kritik. Deshalb gewährt sie erst jetzt, einen genauen Einblick in ihre Gefühlwelt von damals. Eben weil sie jetzt erst alles fassen kann und weiß, wie sie zu den Dingen steht. 

Für alle Fotografiebegeisterten unter euch hat Marie etwas geschrieben. Wer auf der Suche nach seinem nächsten - vielleicht besonders nach seinem ersten - Objektiv ist, bekommt von ihr einen kleinen Ratgeber an die Hand. Informativ ist der Artikel eher für Anfänger im Objektivkauf

textertexte kenne ich von Twitter. Daher kenne ich allgemein die meisten Fußballfans. Auf seinem Blog veröffentlicht er, wenn ein Thema mal mehr Platz beansprucht. Besonders bei kritischen Aspekten, denn er gilt als einer der kritischsten Fans des FC Bayern München. Warum er trotzdem Vereinsmitglied bleibt, obwohl Qatar Airways Sponsor des Vereins wird und somit die Band zu Katar weiter gepflegt werden. 

Auch Rosa und ihren Mann habe ich über Fußball-Twitter "gefunden". Berührend fand ich ihren Post über ihre zweite Hochzeit. In Anwesenheit ihrer Kinder und recht spontan gaben sie sich erneut das Ja-Wort.

Plädoyer für mehr Briefe

27 Februar 2018 / Kommentieren
Das ich eine gewisse Neigung zum Arbeiten auf Papier habe, dürftest du ja mittlerweile Mitbekommen. Schließlich findet sich unter "Planung" ein Kalender neben dem anderen, aber kein einziges Online-Tool (bisher!). Und obwohl ich ein Studium mit 49% IT-Anteil belege, arbeite ich liebend gern auf Papier. Vielleicht ist es auch gerade deshalb. Wer viel am Computer sitzt, braucht vielleicht auch in gewisser Form einen Ausgleich wie zum Beispiel Frau Hölle mit ihrem Lettering.
Ein schöner Ausgleich, der nicht nur dir viel Freude bringt, sondern auch anderen Menschen ist das Schreiben von Briefen. Außerdem, einen Brief schreiben kann jeder.



Meine Briefgeschichte


Als ich jünger war hatte ich einige Brieffreundschaften. Meine entfernt lebende Cousine, eine Freundin aus der alten Heimat, meine Zimmernachbarin aus dem Krankenhaus und fremde Menschen, die mir die Post vermittelt hat. Meine Kontakte waren zahlreich. Zudem gab es früher Briefbücher und das Versenden von Postkarten aus dem Urlaub war als Kind ebenfalls üblich. Irgendwann ist das bei den meisten verloren gegangen. Lange Zeit habe ich selbst nur Postkarten aus dem Urlaub versendet. Brieffreunde hatte ich keine mehr - Kontakt kann man ja eh viel besser per Whatsapp und Co. halten. Mit meiner besten Freundin fing ich an brieflange E-Mails zu versenden. Schließlich sahen wir uns täglich und der Nutzen eines Briefes wäre eher gering gewesen. Seitdem ich fürs Studium weggezogen bin, ist der Trend wieder aufgekommen. Auch wenn nicht so oft wie früher, versende ich wieder Briefe. An Freunde und Freundinnen aus der Schule - egal ob in der alten Heimat, am anderen Ende Deutschlands, in Indien, der Slowakei oder in den USA. Wenn man sich plötzlich nicht mehr täglich, macht das Briefe schreiben plötzlich wieder Sinn. Außerdem habe ich noch eine weitere Art von Briefen für mich entdeckt - Happy Mails.

Happy Mails werden zwischen Planermenschen hin- und hergesendet. Sie beinhalten zumeist kleine Geschenke zum Basteln wie Sticker, Sticky Notes oder Washisamples. So teilt man seine Artikel miteinander und hat eine größere Auswahl und Freude über die Post.

Aber wem schreibe ich denn nun?


  • Familie - Besonders die älteren Mitglieder deiner Familie werden sich sehr freuen. Aber auch deine Geschwister oder Cousinen werden diese Geste wertschätzen.
  • Freunde - Vielleicht hast du irgendwen von deinen Freunden lange nicht gesehen oder es steht ein besonderer Anlass vor der Tür. Du kannst aber auch einfach deiner besten Freundin oder deinem besten Freund zeigen, wie lieb du sie/ihn hast.
  • Partner - Auch wenn es vielleicht etwas kitschig klingt, schreib doch mal deinem Partner einen Brief. Zu viel des Guten? Dann wähle einfach eine Postkarte mit einem lustigen oder etwas fiesen Spruch und nimm dem ganzen etwas die Romantik.
  • Berühmte Menschen - Menschen des öffentlichen Interesses haben oft Postfächer an die du schreiben kannst. Vielleicht gibt es ja eine Person die dich durch seine Bücher, Stücke oder Filme besonders berührt hat. Je Größer der Star, desto schlechter stehen allerdings die Chancen, dass diese Person ihre Post selbst liest.
  • Fremde - Auch heute gibt es noch Portale wie das von der Post, bei dem ich damals als Kind angemeldet war. Hier kannst du Menschen auf der ganzen Welt finden mit denen du in Briefkontakt treten kannst. So kannst du viel über andere Länder erfahren, neue Menschen kennenlernen und vielleicht entwickelt sich ja eine richtige Freundschaft daraus.
  • Dich selbst - Etwas, dass man oft liest, aber nie wirklich macht, ist sich selbst einen Brief zu schreiben. Die Idee dahinter ist, ihn einige Jahre später zu öffnen. Vielleicht werde ich das selbst irgendwann mal machen.

Was versende ich denn da genau?


  • Texte - Inhaltlich kann es um ganz viele Dinge gehen. Fremden kannst du dich im ersten Brief erst einmal vorstellen. Bei Menschen in deinem Umfeld kannst du unterschiedlich an die Sache rangehen. Siehst du die Person nicht täglich ist vielleicht ein Schwank aus deinem Alltag interessant, du kannst der Person aber auch einfach mitteilen, was sie dir bedeutet.
  • Bilder - Illustriere doch deine Briefe mit ein paar Bildern. Ähnlich einer Postkarte, kann die abwesende Person so an deinem Leben teilnehmen. Ein bisschen wie ein soziales Netzwerk per Post.
  • Extras - Eine getrocknete Blume, Poster, Karten, Sticker - deiner Fantasie sind nur die Grenzen deines Briefumschlages gesetzt. Überlege, was der Person, der du schreibst, gefallen könnte und probiere es einfach aus.
Ich hoffe ich konnte dich ermutigen, dir einen kurzen Moment Zeit zu nehmen und mit Papier und Stift bewaffnet einen Brief zu verfassen. Du musst ihn ja nicht mal absenden.
Wann hast du das letzte Mal einen Brief geschrieben oder versendet?

Endlich mehr lesen - So habe ich es geschafft

15 Februar 2018 / 2 Kommentare
Du hast vielleicht schon einmal von der Goodreads-Lesechallenge gehört. Dabei geht es darum, dass du dir ein ganz persönliches Ziel setzt und es mit der Community teilst. So wirst du dazu animiert, dies auch wirklich zu erfüllen. Meine eigenes Ziel sind 22 Bücher, bisher habe ich schon 5 davon gelesen - und es ist erst Anfang Februar.

Routine ist das A und O 

Egal wann du dir Zeit für das Lesen nimmst  - wichtig ist - dass du es regelmäßig tust. Nimm dir täglich oder wöchentlich Zeit zum Lesen. Je nachdem was du selbst für ein Lesetyp. Vielleicht liest du lieber lange am Stück, vielleicht reicht es dir aber auch jeden Abend ein zwei Kapitel zu lesen.

Hab immer ein Buch dabei

Mein Geheimnis zum Leseerfolg ist mein täglicher Weg mit dem Bus zur Arbeit. Mit meinem neuen E-Reader habe ich immer ein Buch dabei ohne das es viel Platz wegnimmt. Natürlich kannst du das auch mit einem richtigen Buch machen, aber das braucht eben eine größere Tasche. Zudem lese ich immer im Zug nach Hause. Du hast vielleicht andere Leerzeiten: das Wartezimmer beim Arzt, die Zeit die du zwischen zwei Terminen über hast, deine Mittagspause auf der Arbeit. Jeder Mensch hat Leerzeiten in seinem Alltag.