So plane ich meine Reisen

18 Januar 2018 / Kommentieren
Gestern Abend konnte ich endlich mal wieder einer meiner liebsten Beschäftigungen nachgehen - eine Reise planen. Auch wenn ich heute noch nicht verrate wie unser genauer Plan ist, soll es trotzdem um das Thema Reisen gehen. Genauer gesagt um die Reiseplanung. Ich glaube viele Menschen fangen im Januar an sich ernsthafte Gedanken um ihren Urlaub zu machen. Deshalb ist das der perfekte Zeitpunkt, um darüber zu sprechen. Heute zeige ich dir also wie ich meine Reisen plane. Wenn du noch kein Ziel hast, dann schaue doch mal hier vorbei.



1. Budget festlegen

Wenn man Reisen will, dann sollte man sich das auch leisten können. Prüfe deine finanzielle Situation. Schaue was für Geld du bis zur Reise noch sparen kannst. Überlege dir dann genau, was dein maximales Limit ist und überschreite dieses nicht.

2. Reiseziel festlegen

Für einen groben Überblick und ein paar Ideen, kannst du dir mein Flipchart runterladen. Wenn du schon ein groben Plan hast, schau was mit deinem Limit möglich ist.

3. Informationen einholen (Pinterest, Freundeskreis, Social Media etc.)

Jetzt geht es darum deine Entscheidung zu festigen oder eventuell (oder eventuell noch einmal zu verändern). Informiere dich über dein Reiseziel. Nutze dafür alle dir zu Verfügung stehenden Ressourcen. Schau auf Pinterest und frag in anderen Social Media-Plattformen nach Tipps. Du kennst jemanden der bereits da war? Super, Information aus erster Hand sind immer gut. Geheimtipps gibt man ja auch nicht immer unbedingt im Internet preis.

4. Reise buchen

Buche deine Reise bevor du dich zu weit informierst und am Ende mit einem perfekten Plan, aber ohne Ticket dastehst. Ziehe auch hierzu mehrere Quellen zurate. Wir haben zum Beispiel bei unserer Reise nach Barcelona nicht nur online geschaut, sondern waren auch in einem Reisebüro.


Ein paar Touristenattraktionen sollte man sich natürlich nicht entgehen lassen, aber viel mehr Spaß macht eine Reise, die zumindest teilweise individuell ist. 


5. Groben Plan erstellen

Überlege dir, was du unbedingt erleben willst. Vielleicht lässt du die ein oder andere Touristenattraktion aus und machst lieber etwas Individuelles? Ganz nach deinem Geschmack. Prüfe auch, wie deine Plänen mit deinem Budget zusammenpassen. Ich empfehle dir keinen allzu detaillierten Plan zu machen. Lediglich die angestrebten Ziele und ein paar logische Überlegungen, welche an einem Tag zusammengelegt werden können. Schau auch für welche Attraktionen du online bereits Tickets erwerben kannst oder sogar eine Skip-the-line-Option dazu buchen kannst. So hast du am Ende mehr von deiner Reise - glaub mir.

6. Notizen für die Reise festhalten (Maps, Anschriften etc.)

Nun gilt es deine Ergebnisse festzuhalten. Du kannst dir Anschriften notieren oder aber eine eigene Karte auf Maps erstellen. Die kannst du auf dein Handy laden und dich vor Ort navigieren lassen. Sehr praktisch. Auch der ADAC bietet seinen Mitgliedern eine App mit ähnlichen Funktionen, die uns aber auch schon einige Male in die Irre geführt, da sie nur mit Koordinaten arbeitet.

7. Vorfreude haben

Jetzt geht es nur noch darum mit Vorfreude auf deine Reise zu blicken. Vielleicht erstellst du dir aus deinen ganzen Informationen einen eigenen kleinen Reiseführer wie Stef es getan hat. Du kannst auch deinen Desktophintergrund mit einem Bild schmücken oder einfach nur die Tage zählen.


Minimalismus: Gefährlicher Stauraum

15 Januar 2018 / 1 Kommentar
Bekannter Weise treibe ich mich gerne auf Pinterest rum. Dabei wurde mir kürzlich eine Pinnwand von einem schwedischen Möbelhaus vorgeschlagen. Das Thema: Stauraum. Mit einem Schlag wusste ich, was mich all die Jahre über Dinge horten ließ. Die Erkenntnis traf mich plötzlich. Jetzt wird der ein oder andere beim Lesen dieses Abschnittes vielleicht lächeln und sich fragen, wie ich so dumm sein konnte. Mir selbst ist das Phänomen aber erst in jenem Moment so richtig bewusst geworden.


Natürlich baut nicht nur besagter Hersteller Möbelstücke die möglichst viel Stauraum schaffen, aber ich kenne kaum eine Marke, die ihre Produkte so stark an dieser Philosophie aufbaut. Ich denke jeder, der schon einmal in einer Filiale dieser Kette war, kennt die Wenig-Quadratmeter-Wohnung. In unserer heimischen Filiale handelt es sich um eine Fläche von 52 m2. Auf dieser Fläche findet sich ein Badezimmer, eine Küche, ein Elternschlafzimmer, ein Kinderzimmer und Platz für Waschmaschine und Trockner. Alles ist wunderschön eingerichtet und bietet vor allem genug Stauraum für den Besitz einer durchschnittlichen europäischen Familie.

Bisher hatte ich diese Wohnungen immer sehr gemocht. Mein eigenes Bett ist ein Muster aus einer solchen Wohnung. Bietet es doch auf der gesamten Fläche von 1,40x2,00 Bettkästen um zusätzlichen Platz zu schaffen. Zwischen den Feiertagen habe ich dann mal einen Blick in den besagten Bettkasten geworfen. Da mein Bett an der Wand steht, nutze ich nur zwei von vier Kästen. Doch auch das reichte, um zu sehen, dass Stauraum gefährlich ist.

Ähnliche Probleme treten auch mit Dachböden auf. Wir haben seit ewigen Zeiten zwei davon. Das einzige, dass solche Flächen und Nischen jedoch hervorrufen ist das horten. Denn bei den meisten Menschen würde der vorhandene Platz völlig ausreichen. Die zusätzliche Fläche ermöglicht nur das Aufbewahren von „Vielleicht“-Gegenständen und führt dazu, dass wir unseren Besitz nie überdenken. Schließlich wirkt es gar nicht so, als hätten wir viel.

Du merkst, Stauraum ist gefährlicher als man denkt. Ich habe dem den Kampf angesagt, wie sieht es mit dir aus: Bist du dabei?

2018 | Woche 2

14 Januar 2018 / 1 Kommentar
gedacht | Das ich endlich wieder mit dem Sport anfangen sollte. Nächste Woche geht es dann hoffentlich wieder los. Ich fühle mich aktuell nämlich gar nicht so wohl. Mein Rücken macht mir seitdem ich wieder im Büro bin nämlich ständig Probleme.

gesehen | Unmengen Friends. Ich bin momentan total im Fieber. 

gehört | Eine Folge von meinem Lieblingspodcast "Rasenfunk". Momentan höre ich fast nichts, was ich mir selbst anstelle. Allerdings habe ich mir jetzt die App Spooks runtergeladen. Die zeigt dir an, welche Hörbücher auf dem von dir genutzten Anbieter kostenlos hörbar sind. Mal sehen, wie ich das nutze.

gefreut | Joana von odernichtoderdoch dürfte euch vermutlich allen ein Begriff sein. Als sie auf Instagram ihre Schwangerschaft offiziell gemacht hat, habe ich mich so unglaublich für sie und ihren Mann gefreut. Vielleicht kennt ihr das auch: Wenn man jemanden jahrelang über seinen Blog und Social Media verfolgt, dann wachsen einem diese Menschen auf eine eigene Art ans Herzen. Ich habe mich gefühlt als ob gute Freunde von mir ein Kind bekämen.

gelesen | Hören tue ich zwar wenig, aber Lesen dafür umso mehr. Ich habe Flugangst 7A gelesen. Die Rezension von mir findest du auf Goodreads. Danach habe ich mein erstes englisches Buch (außerhalb der Schule natürlich) angefangen: City of Bones. Bisher liebe ich es. 

gekauft | Viel zu viel. Ich habe einige tolle Washi-Shops entdeckt. Ich freue mich auf die Bestellungen, aber jetzt muss damit erstmal Schluss sein. Nachdem ich wieder ein bisschen was davon verwendet habe, kann ich vielleicht mal wieder etwas neues holen. Wer die Sachen genauer sehen will, muss auf die Bilder bei Instagram warten.

geknipst | 


Meine Planer 2018

08 Januar 2018 / 2 Kommentare
Schon lange habe ich mit dem Gedanken gespielt endlich mal ein Video hier hochzuladen. Was eignet sich  da mehr als eine Übersicht über meine Planer 2018? Deshalb gibt es heute mal kein Text, sondern ein Video. Viel Spaß beim Anschauen. Lass mir in den Kommentaren deine Meinung dazu da, ob ich mehr Videos drehen soll?


2018| Woche 1

07 Januar 2018 / Kommentieren
gedacht | Mir war nie klar wie unglaublich viel Musik in Harry Potter zu finden ist.
Wie traurig es ist, dass ich so früh nach den Feiertagen bereits meine Familie wieder verlassen musste.

gesehen | Ich bin gerade total im "Friends"-Fieber. Allein diese Woche habe ich über eine Staffel geschafft.

gehört | Harry Potter und der Stein der Weisen mit Orchester als Begleitung. Es war so unglaublich schön. Wenn ihr Harry Potter-Fans seid versucht zu so einer Veranstaltung zu kommen.

gefreut | Über meine schöne neue Wohnung in der ich mit meinem Freund lebe. Über das Konzert. Das mein Handy nach kurzzeitigem Schaden dann doch wieder ging.

gelesen | Ich habe "Geister" von Jens Bühler beendet und bin in "Sakrileg" von Dan Brown sehr viel weiter gekommen. Aktuell klappt das mit dem mehr lesen sehr gut. Rezensionen von mir findest du auf Goodreads.

gekauft | Ganz spontan habe ich bei einer lieben Instagramerin einen Hobonichi gekauft. Jetzt bin ich mal gespannt wie sehr ich ihn nutzen werde. Außerdem wollte ich einen Rock bei H&M umtauschen und habe gleich mal einen Pullover und ein Kleid für mich entdeckt. Heute war ich dann noch auf der Kreativmesse in Bonn und habe einiges an Filofaxingzeug gekauft.

geknipst |


Neuanfang

03 Januar 2018 / Kommentieren
Eigentlich wollte ich heute einen Post darüber schreiben, dass 2018 dein Neuanfang werden kann. Der Moment wo sich alles ändern kann. Zwar kannst du das eigentlich jeden Tag in Angriff nehmen, aber viele Menschen brauchen den natürlichen Neuanfang den ein neues Jahr, ein neuer Monat oder ein typischer Montag bieten.

Warum du diesen Post heute nicht liest?
Ganz einfach: Weil ich mich gerade nicht danach fühle. Auch wenn mein Jahr gleich mit einem Neuanfang gestartet ist, hänge ich emotional noch an 2017. Wie ich dir hier berichtet habe, war 2017 für mich ein tolles Jahr. Gerade die letzten Tage von Weihnachten bis Neujahr waren einfach wunderschön. Ich habe Dinge gemacht, die ich liebe, mit Menschen die mir sehr am Herzen liegen. Deshalb kann ich mich gedanklich noch nicht lösen.

Ich habe mich eigentlich auf 2018 gefreut, aber ...
ja was eigentlich genau? Seit Monaten freue ich mich auf das neue Jahr. Habe sorgfältig meine Planer ausgewählt und vorbereitet und voller Vorfreude ein Video gedreht. (Oder auch eher nicht. Mein Handy hat die Aufnahme mangels Speicherplatz nämlich gar nicht gemacht.) Doch jetzt geht das Rennen los, bevor ich überhaupt am Start angekommen bin.

Neustart. 

Und trotzdem geht das Leben weiter. Ich weiß, dass ich sicherlich nicht die einzige sein werde, der es so geht. Seit Mitte Dezember habe ich Beiträge darüber gelesen, wie auch vielen anderen Bloggern 2017 am Herzen lag. Und dir könnte es ja genauso gehen. Deshalb versuche ich jetzt ein paar aufmunternde Worte zu finden - für dich und für mich.

Schließe die Augen und verabschiede dich innerlich noch einmal von 2017. Keiner von uns kann in das alte Jahr zurück kriechen, so sehr wir es auch wollen. Gemacht? Dann öffne dich für 2018 - gibt dem Jahr die Chance 2017 den Rang abzulaufen. Was an 2017 wirst du vermissen? Wenn du hierauf eine konkrete Antwort geben kannst, dann weißt du ja was 2018 passieren muss!

P.S. Die Bilder, die eigentlich in diesem Post erscheinen sollten, sind leider auch noch zuhause. Ich werde sie auf jeden Fall nachholen. 

Mein 2017

31 Dezember 2017 / 1 Kommentar
2017, was für ein Jahr. Auch wenn mein Jahr mit einigen Tränen am 01. Januar startete, hatte ich doch ein wirklich schönes Jahr und bin fast ein wenig traurig, dass es schon vorüber ist.



gereist | 2017 habe ich wieder einige Zeit dem Reisen gewidmet. Im April war ich für ein langes Wochenende in Amsterdam und habe mich ein wenig in die Stadt verliebt. Zwei weitere Wochenenden habe ich auf dem Campingsplatz in Holland verbringen dürfen. Den Sommerurlaub habe ich dann genutzt um nach Barcelona zu fliegen. Eine völlig andere Stadt, aber eine mindestens genauso schöne wie Amsterdam. Im Herbst gab es dann zum Entspannen noch ein Wochenende Dänemark.



gewohnt | Hui, ich bin in meinem Leben ja schon oft umgezogen, aber dieses Jahr hat wirklich alle Rekorde gebrochen. Zuerst war ich noch eine Zeit in Brühl, bevor ich dann im Februar nach Bonn gezogen bin. Nach einiger Zeit dort, die unterbrochen wurde durch zahlreiche aneinandergereihte Dienstreisen nach Mainz (dort habe ich quasi also auch gewohnt), bin ich im Sommer nach Münster gezogen. Aber auch dort durfte ich dann kurz vor Weihnachten wieder ausziehen. Über die Feiertage wohne ich gerade wieder zuhause, bevor ich dann kommende Woche wieder umziehe.



erlebt | Ich habe das Brühler Schloss erkundet, das Phantasialand und reihenweise Restaurants in Mainz. Ich war mit meiner Schwester auf dem Hurricane und mit meinem Freund bei der Samba in Coburg. Zudem habe ich viele große und kleine Momente erlebt, die hier nichts zu suchen haben.



gelesen | Zum ersten Mal habe ich die Goodreads-Challenge ausprobiert und geschafft. Hier seht ihr, was ich gelesen habe.

gehört | Auch Spotify war in diesem Jahr zeitweise mein Begleiter. Was ich dort gehört habe, seht ihr hier.

Zudem höre ich immer noch gerne den Rasenfunk und beim Lernen und im Auto die Musik meines Freundes.

gelernt | Im Studium habe ich dieses Jahr unglaublich viel gelernt. Gerade weil mein Studiengang sehr interdisziplinär ist, lernt man viele neue Gebiete kennen. Außerdem habe ich mir die ersten Schritte des Brushlettering beigebracht und ich habe weiter an meinem Spanisch gearbeitet.



geschafft | Geschafft habe ich in erster Linie meine Zwischenprüfungen und die ein oder andere bereits korrigierte Modulprüfung. Außerdem habe ich zum ersten Mal den NaNoWriMo gewonnen, was mich unglaublich stolz macht.



geplant | Fürs nächste Jahr ist noch nicht viel, aber doch das ein oder andere geplant. Zum einen eine Reise und drei weitere Umzüge. Einer davon bereits übermorgen. Du merkst, es wird nie langweilig. Außerdem will ich nächstes Jahr viel Neues lernen, ein Diplomarbeitsthema finden und viel Zeit mit Freunden und Familie verbringen. Was in meinem Leben passiert, erfahrt ihr wie immer auf dem Blog.

geknippst | Hier seht ihr meine besttwentyseven2017. Also die besten neun Bilder meiner drei Instagramaccounts (@herzballon_blog, @annekeadn und @annisfilo).