"Don´t worry if you´re making waves simply by being yourself. The moon does it all the time." - Scott Stabile


Manchmal ist es gar nicht so leicht man selbst zu sein. Nein, "häufig" wäre wohl eher das richtige Wort. Ich glaube jeder kennt solche Tage, an denen er lieber jemand anderes wäre. Jemand der hübscher, produktiver, erfolgreicher oder beliebter ist. Kein Mensch auf dieser Welt hat vermutlich so viel Selbstvertrauen, dass er nie an sich zweifelt. Doch eigentlich sind es nur unsere eigenen Ansprüche an denen wir scheitern. Wir haben das Bild von einem perfekten Leben, geprägt durch Blogs und soziale Netzwerke. Durch Filme und Bücher. Durch Leute in unserem Umfeld, die uns nur an den schönen Seiten ihres Lebens teilhaben lassen. Wir stellen uns dieses perfekte Leben vor und plötzlich ist uns unser eigenes nicht mehr genug. Dabei gibt es das perfekte Leben nicht. Wir sehen nur die schönen Seiten. Wollen alles auf einmal und vergessen dabei, dass Perfektion nicht erreichbar ist. Und auch wenn ich ein kleiner Perfektionist bin, selbst immer wieder alle klugen Ratschläge vergesse, ist es mir wichtig darüber zu schreiben. Wenn ich also mal wieder einen Perfektionsanfall bekomme, dann versuche ich mir ein Zitat von einem meiner Lieblingsfußballers ins Gedächtnis zu rufen.
Nach Perfektion zu streben, sich ihr annähern zu wollen ist okay, aber nicht, sie tatsächlich erreichen zu wollen. Wer das nicht versteht, wird ewig unzufrieden und unglücklich sein. - Oliver Kahn
Ihr seht, dieses Zitat kann einen zurück auf den Boden der Tatsachen holen. Es gibt sicherlich noch mehr Zitate in der Art. Für einige reicht vielleicht ein eigenes kleines Mantra wie "Perfektion gibt es nicht!". Versuch es selbst einmal. Das Leben ist viel stressfreier wenn wir uns nicht selbst mit etwas nicht erreichbarem unter Druck setzen. Es ist okay anders zu sein, nicht der gesellschaftlichen Definition von "Perfekt" zu entsprechen. Wichtig ist es nur zu versuchen die beste Version deiner selbst zu sein. Sei so wie du gerne sein möchtest und mach das beste aus dieser Version von dir.





Die Bilder sind bei der Mondfinsternis letzte Woche entstanden. Ich habe selten etwas so schönes wie den roten Mond gesehen.

Fremde: Barcelona Teil 1

Mann sitzt in der Sonne und telefoniert, Parc de Joan Miró

Kinder verstecken sich vor ihrer Gruppenleiterin, Parc del laberint d'horta

Mehrgenerationen Selfie mit Selfie-Stick, Parc del laberint d'horta

Mädchen bewundern die Schriften auf einer Wand, Parc del laberint d'horta


Touristin mit Hut, Hospital de la Santa Creu i Sant Pau

Älterer Herr mit Hackenporsche, Straßen nahe Park Güell

Selfie-Time, Park Güell

Fotografin, Park Güell

Fotografin, Park Güell

Ostfriesland: Greetsiel - Pilsum - Knock

Immer wenn wir Besuch bekommen, der nicht aus Ostfriesland kommt und sich gerne ein wenig umsehen möchte, fahren wir die selbe Route ab. Mittlerweile kenne ich die Gegend also schon sehr gut. Aber auch wenn kein Besuch da ist und wir mal wieder einen schönen Ausflug machen wollen, landen wir immer wieder hier. Wer Ostfriesland erleben möchte, kommt eben an diesen drei Punkten nicht vorbei.

Greetsiel

Greetsiel ist eines dieser typisch ostfriesischen Fischerdörfer. Hier kann man im Sommer schön mit einem Eis (hier gibt es das beste Eis Ostfrieslands) am Hafen sitzen. Auf dem Weg ins Dorf rein, sieht man gleich die örtliche Hauptattraktion - die Zwillingsmühlen. Läuft man weiter kommt man in ein süßes Dörfchen mit schnuckeligen kleinen Läden. Besonders cool finde ich Simon`s Afrika Shop. Im Ortskern gibt es nahe dem Hafen einige Restaurants und auch eine Teestube, wo man toll ostfriesischen Tee genießen kann.





Pilsumer Leuchtturm

Der Pilsumer Leuchtturm wurde bekannt durch den Film "Otto - Der Außerfriesische", weshalb er auch Otto - Leuchtturm genannt wird. Der Leuchtturm steht im Ort Pilsum einsam auf einem Deich. Vom Parkplatz kann man zum Turm hochlaufen. Hier trifft man zu jeder Jahreszeit Touristen. Im Turm befindet sich ein Standesamt. Man kann den Turm leider nicht einfach so besichtigen, aber allein wegen seines Aussehens muss man mal vorbeischauen.  




Campener Leuchtturm

Eigentlich gehört dieser Leuchtturm nicht mit zur Standardroute. Ich bin als Kind bereits einmal mit meiner Grundschulklasse dort gewesen, danach nie wieder. Der Turm ist nicht so schön, wie der Pilsumer Leuchtturm, bietet aber den Vorteil, das man die zahlreichen Stufen hinaufsteigen kann und von dort einen tollen Ausblick genießt. Bei den zahlreichen Wolken an unserem Ausflugstag haben wir uns das Geld allerdings lieber gespart.


Knock 

An der Knock ist es meist sehr windig. Was irgendwie den Ostfrieslandflair ausmacht. Hier kann man am Wasser stehen, den Möven beim Fliegen zusehen und sich dabei eben den ostfriesischen Wind um die Ohren pusten lassen. Wenn man genug hat, flitzt man schnell wieder ins warme Auto und fährt wieder Heim.






Seid ihr schon einmal in Ostfriesland unterwegs gewesen?

Eindrücke - Barcelona

Der erste von den im "Lovely Links"-Post angekündigten Barcelona-Posts. Wie schon aus Amsterdam, möchte ich euch nicht nur einen Travelguide schreiben. Denn diese Posts müssen ohne viele Bilder auskommen und einfache Motive haben darin keinen Platz. Also gibt es heute wieder ein paar Eindrücke und einfach Bilder. Mehr davon gibt es übrigens auf meinem neuen Instagram-Account für diesen Blog. 











Vom Planen und der Spontanität




 





Die Bilder entstanden spontan bei einem Spaziergang mit den Hunden meines Freundes. Die Bilder von mir, hat er gemacht und mir damit zwei Shooting-Vorstellungen, die schon ewig in meinem Kopf schlummerten, ermöglicht. Warum ich es bisher jahrelang nicht geschafft habe? Weil ich nun wirklich nicht das bin, was man einen spontanen Menschen nennt. Ich mag es einfach wenn Dinge geplant sind. Wenn ich weiß was als nächstes passiert, beruhigt mich das. Seitdem ich mit meinem Freund zusammen bin, ist das schon deutlich besser geworden. Leider musste ich feststellen, dass man sich manchmal selbst im Weg steht, wenn man alles zu sehr plant. Versteht mich nicht falsch, ich liebe es weiterhin zu planen und es ist in vielen Aspekten sehr sinnvoll, aber ich musste lernen, dass man nicht immer alles von A bis Z durchplanen kann.

Wie geht es euch da, seid ihr auch lieber durchgeplant oder liebt ihr die Spontanität?