Meine Lieblingsblogs

Mit diesem Post heute gebe ich mir besonders Mühe. Eigentlich ist es ganz leicht Begeisterung zu teilen. Nur liegt es mir nicht mit Worten zu begeistern. Trotzdem möchte ich euch natürlich vermitteln, warum gerade diese vier Blogs zu meinen liebsten gehören.
Zum Lesen von  Blogs verwende ich - wie viele andere hier vermutlich auch - bloglovin. Dort habe ich mir irgendwann eine Gruppe "Favoriten" eingerichtet. Bei der Vielzahl an Blogs, die ich lese, wollte ich bei einigen nun einmal sofort mitbekomme, wenn etwas neues online ist. Und diese Blogs möchte ich euch heute vorstellen.


Deliriumskind 

Bildrechte liegen bei Marianne von Deliriumskind

Wer meinem Blog schon länger folgt, der hat bestimmt schon einmal etwas von Marianne und ihrem Blog deliriumskind gehört. Schließlich hatte ich sogar schon das Vergnügen mich mit ihr persönlich zu treffen. Vor kurzem erst hat sie ihrem Blog nicht nur einen neuen Look, sondern auch eine neue Struktur gegeben. Auf ihrem Blog findet ihr alles rund um Minimalismus, Technik und vor allem ganz viel Kreativität. Alles Themen mit denen sie mich sofort hatte. Besonders toll finde ich auch ihre kleinen Anspielungen auf ihre Heimat Bayern, die ihrem Blog etwas sehr persönliches verleihen.

ANLH

Bildrechte liegen bei Anna von ANLH

Über Mariannes Blog kam ich vor kurzer Zeit auf Annas Blog ANLH. Die Art wie Anna schreibt hatte mich einfach sofort. Ihre Texte sind sehr persönlich und ich finde mich immer wieder in ihnen wieder. Der Blog hat es innerhalb eines Monats in meine Lieblingsliste geschafft. Gerade bei Blogs wie dem von Anna ist es mir besonders wichtig, dass die Autoren sympathisch ist - und das ist sie definitiv. Anna hat eine Leidenschaft zum Schreiben, das merkt man nicht nur an der Tatsache, dass sie ein Buch geschrieben hat, sondern an jedem Wort auf ihrem Blog. 

the disaster diary

Bildrechte liegen bei Ana von disaster diary

Auf disaster diary teilt überwiegend Ana ihre Meinung mit der Welt. So richtig auf einen Bereich kann man den Blog nicht festnageln, aber genau das ist auch nicht gewollt. Ana teilt lieber ihre Meinungen und Ansichten über alle wichtigen und weniger wichtigen Dinge, denen sie im Leben begegnet. Ihre Posts regen zum Nachdenken an und haben schon das ein oder andere Mal dazu geführt, dass ich mich näher mit einem Thema befasst habe.

Kleinstadtcarrie

Foto Martin Stier

Luise von Kleinstadtcarrie ist eigentlich niemand, den ich euch noch vorstellen müsste. Schließlich hat sie alleine auf Bloglovin über 7400 Follower. Trotzdem darf sie in einem Post über meine Lieblingsblogs nicht fehlen. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf ihren Blog kam, zu lange ist es her. Eigentlich lese ich keine Blogs mit Fashion-Anteil. Doch bei Luise sind ihre Outfitbilder für mich eher Beiwerk für ihre unglaublich guten Texte. Man merkt wie viel Herzblut in diesem Blog, der ihr Beruf ist, steckt. Auch ihre Art mit Kooperationen umzugehen gefällt mir sehr. Die Posts sind kreativ, haben schöne Texte und die Kooperationen sind deutlich gekennzeichnet. Mittlerweile ist Luise auch auf YouTube zu finden, hier macht sie vor allem Travelvlogs.

Wie ich auszog einen Baum zu umarmen


Und eh ich mich versah umarmte ich einen Baum.
Die letzten Tage sind nicht leicht gewesen:
Das Studium fraß mehr Zeit als es sollte, dadurch litt die Zeit zu zweit
und plötzlich knallte es!
Ein herber Verlust in der Familie.
Das Glück des letzten Jahres hatte unser Glückkontingent aufgebraucht.
Und auch darum umarmte ich den Baum.
Energie tanken! - Kraft finden!
Für gewöhnlich gehe ich zu meiner Katze um Kraft zu finden,
seit nunmehr einem Jahr zu meinem Partner.
Doch wenn auch dieser lustlos ist - die Kraft zum Energieübertragen fehlt - was bleibt dann?
Die Natur hat die magische Kraft Menschen positiv zu beeinflussen.
Also stehe ich im Wald und umarme einen Baum.


5 Reiseziele für die nächsten Jahre

Wie ihr sicher schon gemerkt habt, reise ich sehr viel und gerne. Meine Reisewunschliste ist unendlich lang. Eigentlich würde ich gerne in jedes Land dieser Welt einmal reisen. Heute möchte ich euch zeigen, welche Länder in den nächsten Jahren auf der Reisewunschliste stehen und halbwegs realistisch sind (Australien muss noch warten).


1. Deutschland


Ganz oben steht Deutschland. Nicht nur das ich im allgemeinen sehr viel mehr von meinem Heimatland sehen möchte, es gibt auch schon etwas konkretere Pläne den Urlaub im nächsten Jahr hier mit einem kleinen Roadtrip zu verbringen. Deutschland hat so viel zu bieten und es ist einfach und kostengünstig für uns die Reiseziele zu erreichen. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht die Natur, vor allem Berge, und Schlösser. 

 2. Island


Ich weiß, besonders kreativ ist es aktuell nicht nach Island reisen zu wollen. Aber die Natur dort muss so überwältigend sein, dass sich eine Reise in jedem Fall lohnt. Island ist das Reiseziel auf das ich aktuell spare. Ich hoffe auch dort einen Roadtrip machen zu können, um möglichst viel von dem Land zu Gesicht zu bekommen. Für Fotografen soll es dort ja auch himmlisch sein. 

3. Paris


Das Versprechen irgendwann mit mir nach Paris zu fahren, musste mein Freund mir schon vor langem geben. Jeder, der in Paris war, sagt mir eines. Paris ist hässlich. Und trotzdem, irgendwie will ich es nicht glauben. Wenn ich an Paris denke, dann denke ich an Kultur, an kleine Cafés und an gut gekleidete Frauen mit Stile. All das muss doch in Paris zu finden sein, wenn man etwas - außerhalb der Touristenspots - sucht. 

4. Irland/Schottland


Natur, Natur und nochmal Natur. Die zahlreichen Bilder, die ich immer wieder von Schottland und Irland sehe, sind so unglaublich schön. Der Freund meiner Mutter reist regelmäßig in diese Länder und erzählt sehr gerne davon. Auch hier wäre natürlich ein Roadtrip ideal. Oder eine zentrale Lage für zahlreiche Tagesausflüge. 

5. Antwerpen


Auf die Idee Antwerpen hat mir Joana gebracht. Bei ihr sah die Stadt einfach unglaublich schön aus. Antwerpen scheint genau die Art von Stadt zu sein, die ich mag. Außerdem hat mein Freund aus Versehen auf seiner Scratchmap Belgien freigekratzt ohne dort gewesen zu sein ;)

Bullet-Journal-Setup: Wie ich mein Bullet Journal nutze!

Ich habe es euch im letzten Post angekündigt und hier ist es: Das Bullet Journal Setup, das meine Planung erleichtert.

Meine Monatsübersicht


Sehr lange hatte ich keine Monatsübersicht in meinem Bullet Journal. Dazu muss man wissen, dass ich für Termine immer noch meinen Filofax habe und mein BuJo nur für To-Dos nutze. Meine Monatsübersicht beinhaltet jetzt meinen Social Media Plan. Wann kommen Blogposts und wann poste ich was auf welchem meiner drei Instagram-Accounts (Blogaccount, Filofax-Account, privater Account)? All diese Informationen finde ich hier. Zudem führe ich jetzt eine Statistik über meine Accounts. Rechts habe ich eine Übersicht über meine Monatsziele und Serien und Bücher die in diesem Monat Priorität haben sollen. So verliere ich meine Ziele nicht aus dem Blick. 

Mein Tracker 


Einen Tracker nutze ich schon sehr lange. Mir gefällt einfach der Gedanke einen Überblick darüber zu bekommen, wie oft ich etwas mache, dass ich gerne tue oder erreichen will. So sehe ich zum Beispiel, dass ich viel zu wenig trinke und momentan kaum Sport mache. Mein Verhalten kann ich so evaluieren und daran arbeiten. 

Meine Wochenübersicht


Beim Thema Wochenübersicht schalte ich das eigentliche bulletjournaling aus. Ich plane die Woche komplett im Voraus und nicht Tag für Tag. Durch meine Monatsübersicht, weiß ich welche Dinge irgendwann gemacht werden sollen. Zuerst zeichne ich neuerdings eine Timeline für jeden Tag ein. Das kann ich wirklich nur empfehlen. Hier male ich mit meinen neuen Stabilo-Pastelmarkern die festgelegten Termine ein. So weiß ich, welche Zeitfenster überhaupt frei bleiben für To-Dos. Diese trage ich mir dann darunter ein. Zudem tracke ich noch wochenweise meinen Schlaf. 

Mein Equipment



Wie gesagt nutze ich für mein neu eingeführtes Color-Coding die Pastelmarker von Stabilo. Die sind einfach so unglaublich schön. Schreiben tue ich mit meinem schwarzen Frixion. Dann nutze ich noch ein beliebiges Geodreieck. Meinen Tracker male ich mit billigen 1€-Filzstiften von KIK aus. Mein Bullet Journal ist ein namenloses aus dem Müller. Wer Caros mag, für den reicht das. Mein nächstes wird wohl ein Leuchtturm, da ich noch kein billiges mit Dotted-Muster gefunden habe. 

Der Versuch das Leben zu meistern - Ein Experiment


In letzter Zeit, habe ich das Gefühl ich hätte zu wenig Zeit. Die Kombination aus Hochschule (mit Pflichtanwesenheit), diesem Blog, meiner Beziehung und meine anderen Hobbys scheint unmöglich zu sein. Ich bin unruhig und oft müde oder traurig. Und einer Sache bin ich mir völlig bewusst:

So kann es nicht weitergehen! 





Das Problem ist, ich mache diese Sachen alle wirklich gerne. Mein Studium macht mir grundsätzlich sehr viel Spaß. Natürlich ist auch hier nicht jede Vorlesung der Hit, aber das wäre wohl auch zu viel verlangt. Trotzdem bin ich wirklich froh dieses Studium gewählt zu haben. Es scheint das richtige für mich zu sein. Dieser Blog ist etwas, auf das ich sehr stolz bin. Seit nun schon fünf Jahren bin ich aktiv dabei. Habe vieles gelernt, einiges neues entdeckt und mit vielen tollen Menschen Kontakt gehabt. Das Pensum habe ich nach meiner Pause schon stark reduziert. Vor Studienbeginn erschienen hier noch vier Posts die Woche, aktuell schaffe ich nur zwei. Was in Ordnung für mich ist, aber weniger soll es dann auch nicht werden. Meine anderen Hobbys beschränken sich momentan ausschließlich auf das Fotografieren (häufig für den Blog) und das Planen in Bullet Journal, Filofax und Co. diese Planung brauch ich allein dafür, dass mir das Kartenhaus nicht über dem Kopf zusammenbricht. Ihr merkt, es ist schwierig. 



Was also nun?

Kommen wir nun dazu, wie ich  versuche dem ganzen Entgegenzusetzen. 

Planung
Ein wichtiger Punkt dabei, bleibt natürlich die Planung. Hier gilt es weniger To-dos für einen Tag festzulegen, um keinen Stress zu erzeugen, der nicht sein muss. Meine neue Übersicht im Bullet Journal werde ich euch bald dazu noch genauer vorstellen.


Achtsamkeit
Der ein oder andere Internetnutzer, kann das Thema Achtsamkeit vermutlich nicht mehr hören, aber es scheint wirklich unglaublich vielen zu helfen eine Balance in ihr Leben zu bringen. Aktuell erlerne ich gerade das Meditieren mit der App 7Mind. Wie ich nach dem Grundkurs dort weitermache, muss ich noch schauen. Habt ihr Tipps für kostenfreie angeleitete Meditation?
Dann möchte ich mich mehr in der Natur aufhalten. Ich habe gemerkt wie gut es mir im allgemeinen tut aus dem kleinen Wohnheimzimmer rauszukommen. Die Natur ist der beste Ort, um zu entspannen und nachzudenken.


Ausgleich schaffen
Es gibt weitere Dinge, die ich gerne tue, aber momentan zeitlich nicht schaffe, obwohl sie mir gut tun. Sport zum Beispiel oder lesen. Ab und an mal eine Folge von der Serien-to-do-Liste streichen und Zeit mit meinem Freund, Freunden und der Familie verbringen. All diese Dinge möchte ich mehr machen. Zwar nicht täglich, dass wäre dann ja nur wieder ein Punkt auf der To-do-Liste, aber regelmäßig ein Zeitfenster für eines dieser Dinge freihalten.



Meine Situation ist mir erst kürzlich aufgefallen, als wir ein Wochenende lang Urlaub bei meiner Mutter und ihrem Freund auf dem Campingplatz gemacht haben, wo auch die Bilder entstanden sind. Ich stehe noch ganz am Anfang der Problemlösung und werde auch bestimmt in einiger Zeit mehr zu den Umsetzungen meiner Pläne berichten.



Was tut ihr, damit euch euer Alltag nicht zu viel wird?



Fremde: Barcelona Teil 2

Familie genießt Blick auf Barcelona, zwischen Park Güell und El Carmel

Brückenkinder, bei El Carmel

Picknick Date, El Carmel 

Straßenmusiker mit Freude an der Musik, Carrer de Petritxol

Skateboarder, Universität Barcelona

Asiatische Familie wartet, Park vor La Sagrada Familia

Gläubige, La Sagrada Familia

 But first let me take a selfie, Font Màgica

Lovely Links - August 2017

Auch diesen Monat möchte ich euch wieder ein paar Links da lassen. Klickt euch einfach mal durch die fantastischen Seiten und Beiträge.

Letzten Monat erzählte ich euch, dass meine Heimat Ostfriesland auf diesem Blog bald eine größere Rolle spielen soll. Bisher gab es dazu bereits zwei Beiträge. Einmal hier und hier. Auch Stef, die dieses Jahr einen Roadtrip in Österreich gemacht hat, möchte ihrem Heimatland wieder mehr Platz auf dem Blog widmen. Mit ihrem Bericht über die Ötschergräben fängt sie damit an. Da bekomme ich glatt Lust, meinen Vorsatz in den Wind zu schießen und statt dem flachen Ostfriesland das bergige Österreich  zu bereisen. 

Ein neues Thema mit dem ich mich in Zukunft auseinandersetzen möchte ist die Brush Calligraphy. Als Bullet Journal- und Filofax-Nutzerin stoße ich auf Pinterest und Instagram immer wieder auf talentierte Damen (leider wenig Herren in diesem Bereich). Seit einiger Zeit habe ich auch selbst ein paar billige Brushpens zuhause. Nach meiner Prüfung am Freitag werde ich mich also bald damit auseinandersetzen. Eine Challenge, die mir den Einstieg erleichtern soll, habe ich auch schon gefunden.

Den Blog von Anna habe ich erst kürzlich entdeckt und bin ein Fan geworden. Ihren Beitrag zum Thema glücklich sein und werden fand ich einfach unglaublich gut. Schreiben kann sie auf jeden Fall sehr gut. Schaut unbedingt mal vorbei. 

Ein weiteres Thema mit dem ich mich seit einiger Zeit intensiv beschäftige ist "Minimalismus". Ich weiß, dass dieses Thema gerade sowieso in aller Munde ist, aber neben hilfreichen Tipps, was man ausmisten soll und wo man anfängt, habe ich diesen Monat einen Beitrag darüber gelesen, wie einem das loslassen leichter fällt. Mir persönlich geht es häufig so, dass ich zwar ausmisten möchte, dann aber bei vielen Dingen nicht loslassen kann. Diesen Post fand ich sehr hilfreich. 

Ein weiteres Thema was mich den kommenden Monat beschäftigen wird (und ich hoffe euch auch) sind die Bundestagswahlen 2017. Ich würde mich grundsätzlich als politikinteressiert beschreiben. Ich persönlich finde es wichtig zu wissen, was auf der Welt los ist. Gerade wenn man sieht, wie es mit der Demokratie in manch anderen Ländern steht, bin ich froh mitbestimmen zu dürfen und werde deshalb mein Wahlrecht sowohl bei den Bundestagswahlen im September als auch bei den neuen Wahlen zum Niedersächsischen Landtag nutzen. Heute Mittag ging der Wahl-O-Mat online und war gleich down. Auch in unserer Vorlesung saß jeder zweite davor. Ich werde mich natürlich nicht nur nach diesem Ergebnis richten, denn es beleuchtet letztlich nur 37 Thesen. Also werde ich mich für die für mich interessanten Parteien noch weiter einlesen. Für die größeren Parteien findet ihr zudem einen Übersicht der Parteiprogramme beim MDR.

Campingparadies Niederlande

Ja, okay, ein Camping-Post über die Niederlande mag klischeehaft sein. Aber (!) ich lebe nahe an der Grenze und kenne dadurch einige Niederländer und glaubt mir, wenn ich sage, dass ich nicht einen Niederländer kenne, dessen Familie nie einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil besessen hat. Auch ich selbst habe einige Campingerfahrungen in diesem Land machen dürfen, weshalb ich euch heute über die Möglichkeiten dort berichten möchte.

Familiencamping im großen Stil


Urlaub auf dem Campingplatz Beerze Bulten.

Meine erste Campingerfahrung in den Niederlanden habe ich gemacht, also ich elf oder 12 Jahre alt war. Wir waren in Beerze auf einem Familiencampingplatz. Dort gab es wirklich alles. Unendlich viele Spielmöglichkeiten und Attraktionen für Kinder. Mit buntem Programm vom Kerzen herstellen bis zu Musikshows. Quasi der Cluburlaub unter den Camping-Reisen. Für uns Kinder war das super. Schön ist es auch für aufgeschlossene Einzelkinder, denn hier lassen sich schnell Freunde finden, besonders weil fast alle Niederländer sehr aufgeschlossen sind.

Boerencamping im kleinen Kreis

 
Urlaub auf dem Campingplatz Berend Botje.

Von meinen Erlebnissen beim Boerencamping habe ich euch ja bereits einmal erzählt. Das Konzept dahinter ist schnell erklärt. Auf einem ehemaligen Feld beziehungsweise in einem großen Garten finden sich hinter Privathäusern mit Badanlagen einige wenige Stellplätze. In unserem Fall waren es circa 15. Hier geht es eher gemütlich zu. Die meisten Gäste sind 50+ und wollen überwiegend ihre Ruhe haben. Lange Abende im Vorzelt sollten eher ruhig verlaufen.

Kleiner Campingplatz bei großer Stadt


Urlaub auf dem Campingplatz Natuurbad en Camping Engelbert

Dieses Jahr hatten meine Mutter und ihr Freund wieder einen Stellplatz für den Wohnwagen. Für zwei Wochenenden bin ich deshalb ebenfalls wieder in den Niederlanden campen gewesen. Dieser Platz war eine Mischung aus den beiden bereits vorgestellten Plätzen. Es handelt sich um einen eher kleinen Campingplatz auf der jeder Langzeitcamper den anderen kennt. Es gibt einen großen See, der mit Sprungturm und Badeaufsicht perfekt für Kinder geeignet ist. Abends finden im Sommer kleine Aktionen in dem kleinen Imbiss "Kantine" statt. Der Platz liegt in Fahrradnähe zu Groningen. Also auch perfekt für junge Leute geeignet. 


Für wen ist campen in den Niederlanden etwas?

Ganz wichtig ist: Niederländer sind sehr offene Menschen, die sehr gerne mit ihren Campingnachbarn in Kontakt treten. Wer das nicht mag und nicht sucht, ist im falschen Land zum Campen oder ist eventuell auf einem Campingplatz sowieso falsch. Außerdem lohnt es sich gerade bei den kleineren Campingplätzen, wenn man gerne mit dem Fahrrad fährt und dieses auch mitnehmen kann. Wenn keine Attraktionen vor Ort geboten sind, ist das Auto häufig nicht das beste Beförderungsmittel. Ansonsten gibt es in den Niederlanden für jeden den richtigen Campingplatz, man muss nur wissen, was man will. Die meisten Plätze haben auch Stellplätze für Wohnmobile, Wohnwagen aber auch für einzelne Zelte. Bei den etwas größeren finden sich auch häufig mietbare Hütten oder sogar kleine Häuser. 

Travelguide: 15 Tipps für Barcelona

In den letzten Tagen hat man die Stadt Barcelona eher in einem nicht so schönen Kontext gehört. Ein Anschlag in dieser Urlaubsmetropole erschütterte Europa. Ich habe kurzzeitig überlegt, ob ich die Veröffentlichung meines Travelguides nach hinten verschieben soll. Barcelona ist eine sehr schöne Stadt, die es wert ist besucht zu werden. Terror und Anschläge sollten nicht unser Bild von dieser Welt bestimmt. Vielleicht ist es deshalb sogar ein guter Zeitpunkt  Barcelona in einem schöneren, freundlicheren Kontext zu setzen.

1. Parc del laberint d'horta

Ich denke, der Park steht bei wenigen Touristen auf der Tagesordnung. Er findet zumindest wenig Platz in den Travelguides, die ich auf Pinterest gelesen habe. Nun wollten wir nicht nur die Stadt und Gaudis Architektur bewundern. Besonders mein Freund ist eher ein Fan von Natur. Der Park kostet zwar etwas Eintritt, ist dafür aber auch sehr schön gepflegt. Zudem müssen die Mitarbeiter in der Hauptattraktion des Parks auch irgendwie ihr Geld verdienen. Denn wie der Name sagt, befindet sich ein Labyrinth im Park. Es hat wirklich Spaß gemacht durch die Baumreihen zu irren. Eine unbedingte Empfehlung. Gerade bei warmem Wetter bieten die Bäume kühlen Schatten.




2. Gaudis Meisterwerke

Gaudis Meisterwerke alle als einzelnen Punkt aufzuführen wäre viel zu kompliziert geworden. Schließlich ist die Stadt voll von der Architektur des Künstlers. Auf jeden Fall besichtigen sollte man den Park Güell (samt kostenpflichtigen Teil). Kauft die Karten hierfür am besten vorher online auf der Webseite des Betreibers. Die typischen bunten Mosaike sind hier besonders deutlich vertreten. Auch die Sagrada Familia sollte man sich mal ansehen. Ohne Audiguide ist man sehr schnell durch, was sich bei dem Eintrittspreis dann doch nicht lohnt, also bucht lieber einen dazu. Auch hier lohnt sich online reservieren. Abschließend waren wir noch in der Casa Battló und der Casa Mia. Meiner Meinung nach reicht es aus nur eines der beiden Gebäude zu  besichtigen, wenn man kein Architekturfan ist. Der Video-Guide in der Casa Battló hat mir sehr gut gefallen. Es war alles anschaulich erklärt und dargestellt. Das Gebäude ist auch von innen schöner als die Casa Milá was auch daran liegen kann, dass diese weiterhin teilweise bewohnt wird.





3. El Carmel

Wenn sich eine Sache auf unserer Reise richtig gelohnt hat, dann der Weg vom Park Güell zum Bunker El Carmel. Wir hatten uns vorher mit Dosenbier, Aioli und Baguette eingedeckt und beim Sonnenuntergang den Ausblick genossen. El Carmel ist auch bei den einheimischen jungen Leuten sehr beliebt, weshalb sehr viel los war. Nach etwas suchen hatten wir aber einen ruhigen Platz. Must do - vor allem für Paare.



4. Rolltreppe in der Stadt fahren  

Vielleicht etwas, dass die meisten nicht so cool finden wie ich, aber in Barcelona kann man im freien Rolltreppe fahren. Zum einen auf dem Weg von der Metro-Haltestelle zum Park Güell und zum anderen - praktischerweise - auf den Montjuïc hinauf und hinunter.




5. Montjuïc

Auf den Berg kommt man auf sehr viele Weisen. Wir sind zuerst mit dem Funicular bis zur Gondelstation. Von dort aus ging es mit der Gondel und einem grandiosen Ausblick hoch zur Burg. Dort haben wir uns für einen lächerlich kleinen Eintrittspreis von 3€ erst einmal umgesehen. Später sind wir von hier weiter gelaufen zum Olympiastadion.




6. Olympiastadion

Im Olympiastadion fand ein Wettbewerb für Kinder statt. Es war schön zu sehen, wie das Stadion noch für seinen ursprünglichen Zweck verwendet wird. Wenn man durch das Stadion runter zur Halle läuft sieht man zudem ein imposantes Wasserspiel. Vom Olympiastadion sind wir dann mit den Rolltreppen den kompletten Berg hinunter zurück in die Stadt gefahren.


 

7. Magischer Brunnen

Wenn man die Rolltreppen hinunter fährt, kommt man unweigerlich am magischen Brunnen vorbei. Kommt unbedingt zu einer der Spielzeiten hierher. Es sieht einfach unglaublich schön aus und durch die Musik sind die Menschen voller Freude. Schwierig ist es nur eine gute Fotoposition zu finden. Notfalls muss man, so wie ich, zwischen ein paar Leuten hindurchfotografieren und sie etwas verschrecken.



8. Universität

Als wir abends in der Nähe der Universität essen waren, kamen wir an eben dieser vorbei. Angetroffen haben wir das bunte Leben. Skateboarder in Massen, Breakdancer und einmal um die Ecke ein paar Kids die Basketball spielen. Besonders die Breakdancer haben mich als Tanzliebhaber beeindruckt.


9. Tibidabo am Abend

Von dem Freizeitpark auf dem Berg Tibidabo liest man viel in Reiseposts. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, erst abends hochzufahren. Der Freizeitpark ist eher klein und für Erwachsene vermutlich eher keinen Besuch wert. Dafür lohnt es sich abends. Die Beleuchtung bleibt nämlich an, ebenso wie die Musik. Es hatte schon fast Horrofilm-Atmosphäre. Unglaublich cool! Ebenso wie der Blick über die Stadt im Dunkeln und der Mond, der sich im Meer spiegelt.





10. St. Josep La Boqueria

Manch einer wird mich für diesen Tipp vermutlich steinigen, aber ihr solltet einen der bunten Märkte in Barcelona besuchen. La Boqueria ist leicht zu finden und echt zugänglich. Gleichzeitig lauft ihr ein kleines Stück über die La Rambla und müsst nicht extra für diese Straße dort hinfahren, denn das lohnt sich wirklich nicht. Der Markt ist vielfältig und sie haben dort wirklich leckere Säfte.



11. Nerdshop auf dem Mercat El Encants 

Von dem Flohmarkt in El Encants war ich nicht so überzeugt. Für mich, war das irgendwie eine seltsame Mischung aus Plunder und billigen Kram. Wirklich interessant waren für mich dort nur die beeindruckende Decke und ein besonders cooler Shop. Dort gibt es nämlich etwas, was man wohl als klassischen Nerdshop beschreiben würde. Leider kann ich online nirgends den Namen finden. Hier gibt es aber wirklich alles. Harry Potter, Herr der Ringe und Pop! Figuren sämtlicher Serien, Filme und Buchreihen.


12. Churros essen 

Den Tipp findet man wohl in jedem Travelguide. Aber Churros sind auch  wirklich lecker. Ich liebe wirklich fast sämtlichen Süßkram und in Kakao könnte ich baden. Was ist also besser als Gebäck, dass man in Kakao dippt? Genau, gar nichts. Wir waren in der Grana Dulcinea und es hat vorzüglich geschmeckt. Außerdem hatte der Laden auch noch am späten Nachmittag geöffnet.

Grana Dulcinea | Carrer de Petritxol 2



13. Keinen deutschen Arzt suchen

Während unseres Aufenthalts habe ich mir eine Entzündung im Rachenbereich geholt. In den ersten Tagen versuchte ich es zu ignorieren. Doch nachdem ich zwei Tage weder richtig essen konnte, noch besonders gut drauf war, gingen wir am letzten Tag unserer Reise ins Krankenhaus statt nach Montserrat. Eigentlich wollten wir um Kommunikationsschwierigkeiten bei einem solchen Thema zu vermeiden zu einem deutschen Arzt. Wir vertrauten auf die Seite barcelonafuerdeutsche.com und landeten zweimal bei einem Wohnhaus ohne Arzt. Letztlich schickte uns ein Apotheker ins Cliníc Hospital. Dort hätten wir gleich hingehen sollen. Die Wartezeiten sind lang, aber es wird einem geholfen. Pauschal rechnen die übrigens erstmal 223€ ab.  Wenn es also nicht sein muss, geht lieber erst in Deutschland.  

 

14.Ticket erst nach dem Rechnen kaufen 

Im Internet wird immer sehr viel zum T10-Ticket geraten. Je nachdem, was man sich ansehen möchte, muss das nicht immer die billigste Lösung sein. Ebenfalls ist es nicht immer gut das Barcelona-Ticket für die gesamten Tage zu buchen. Wir haben in den ersten drei Tagen alles unternommen, dass etwas außerhalb lag. In diesem Zeitraum hat sich ein Barcelona-Ticket für drei Tage gelohnt. Danach liefen wir mehr und kauften drei T10 Tickets. Mit dem T10-Ticket kommt man allerdings nicht zum Flughafen, sodass wir jetzt noch Fahrten über haben.

 

15. Paella essen 

Wir hatten eine Meeresfrüchte-Paella und sie war himmlisch. Das Restaurant indem wir gegessen haben, war wirklich süß, nur tropfte es dank Klimaanlage von der Decke. Das störte ein wenig, aber für den Geschmack nimmt man auch das gerne in Kauf. Außerdem war es schön abseits der Touristen zu essen.

L'Arrosseria Xátiva | Carrer de Bordeus 35