Minimalismus: In 6 Schritten zum eigenen Stil

20 November 2017 / 1 Kommentar
Im ersten Augenblick ist nicht jedem immer ganz deutlich wieso es für Minimalismus wichtig ist einen eignen Stil zu haben. Doch eigentlich ist es ganz logisch. Wer weiß, was er wirklich trägt, vermeidet Fehlkäufe und sammelt eine geringere Auswahl an Kleidungsstücken an. Heute möchte ich euch - wie bereits hier angekündigt - erklären, wie man seinen eigenen Stil finden kann.

Step 1 - Kleiderschrank durchgehen

Das lässt sich manchmal auch mit dem Kleiderschrankausmisten verbinden - zumindest wenn man ehrlich zu sich selbst sein kann. Die meisten Menschen haben damit am Anfang ihres Aufräumprozesses noch Probleme. Ich räume seit Jahren immer wieder meinen Kleiderschrank auf und habe es trotzdem auf diese Weise erst kürzlich selbst gelernt. Wenn man jedoch einfach nur einen Blick in den Kleiderschrank wirft, reicht das meistens schon aus, um einiges über seine Vorlieben zu lernen. Welche Farben und Muster sind häufig vertreten? Welche Materialien bevorzuge ich? Welcher Schnitt passt zu mir?

Mein Ergebnis: Eines war mir von Anfang an klar, die vorherrschende Farbe im meinem Kleiderschrank ist schwarz. Dafür musste ich nicht einmal hineinsehen. Außerdem stellte ich fest, dass meine liebsten Kleidungsstücke oft gestreift sind. Bei Hosen besitze ich fast ausschließlich Skinny Jeans. 

Step 2 - Window-Shopping

Das Window-Shopping muss nicht unbedingt in der Stadt stattfinden. Dies wäre nur notwendig, wenn du dir bei den Schnitten und Stoffen noch nicht sicher bist. Farben, Muster und Stilrichtungen kannst du auch durch Online-Shopping oder bei Pinterest herausfiltern. Online-Shopping wäre hierbei meine zuletzt gewählt Variante, weil die Versuchung etwas zu kaufen sehr groß ist. Im echten Leben kannst du nämlich dein Geld einfach mal zuhause lassen. 

Mein Ergebnis: Ich habe mich einmal ganz bewusst durch meine "Fashion"-Pinnwand bei Pinterest geklickt. Dabei haben sich einige Sachen bestätigt, die ich schon aus meinem Kleiderschrank wusste. Allerdings habe ich auch einige Stücke entdeckt, die ich noch nicht besitze, von denen ich aber meine, dass sie gut zu mir passen würden. Beim nächsten Window-Shopping halte ich dann mal nach diesen Teilen ausschau. 

Step 3 - Farben extrahieren

Hier helfen dir jetzt deine Ergebnisse aus den beiden Schritten davor. Welche Farben finden sich besonders häufig in deinem Kleiderschrank?  Welche sind dir beim Window-Shopping aufgefallen? Überlege dir genau, welche Farben du wirklich trägst. Grundsätzlich gilt, man sollte sich drei Hauptfarben, zwei neutrale Farben und zwei Akzentfarben aussuchen. Solche starren Regeln finde ich allerdings etwas schwierig. Wenn es bei dir passt, wunderbar, wenn nicht, auch okay.

Mein Ergebnis: Die Hauptfarben in meinem Kleiderschrank sind schwarz und weiß (bitte startet keine Farben-Kontrast-Debatte). Da dies aber eigentlich auch die zwei neutralen Farben waren, die mir vorschwebten, habe ich mein Schema dort etwas angepasst. Meine neutralen Farben sind dunkelblau und grau. Zwei Farben die ich wirklich gerne trage, weil sie sehr schlicht sind. Akzente setzte ich mit altrosa beziehungsweise rosé und weinrot. Außerdem trage ich noch gerne Kaki und mint. Hier verlasse ich also das Schema, weil ich weiß, dass ich diese Farben ebenfalls gerne trage.


Step 4 - Prioritäten setzten

Bei dieser Frage geht es darum, welche Kriterien du an neue aber auch alte Kleidungsstücke anlegen willst. Ist dir eine faire Produktion wichtig? Welche Rolle spielt die Qualität der Produkte? Schwebt dir eine bestimmte Anzahl an Produkten pro Kategorie oder insgesamt vor? Sollen die Stücke vor allem gemütlich sein oder darf es auch mal schick und unbequem sein? Hier legt jeder seine eigenen Prioritäten.

Mein Ergebnis: Auf lange Sicht möchte ich eher wenige Kleidungsstücke mit hoher Qualität besitzen. Ich lege mich hier aber nicht auf eine bestimmte Anzahl fest. Schließlich ergibt es für mich kein Sinn schöne und gute Kleidungsstücke wegzugeben, um möglichst wenig zu besitzen. Solange ich die Sachen trage, bleiben sie. 

Step 5 - Kleiderschrank ausmisten

Wenn man sich jetzt überlegt hat, wie der eigene Stil aussehen soll, geht es ans Eingemachte. Schau was du an Kleidungsstücken besitzt und überlege dir, ob du sie in deinen Stil einbinden kannst. Beachte dabei aber auch:

Step 6 - Ausnahmen zulassen

Du hast ein Teil, dass du abgöttisch liebst, aber es passt farblich nicht in dein Schema? Ist doch egal. Jede Person mit Stil hat auch ein paar Teile die Akzente zum Rest setzen. Die Auffallen dürfen. Wieso solltest du dich von einem Teil trennen, dass du liebst? Es gehört offensichtlich auch zu deiner Vorstellung von einem guten Kleiderschrank und genau darum geht es beim Stil ja. Pass aber auf, dass es nicht zu viele Ausnahmen gibt, denn dann sind es keine Ausnahmen mehr.

Mein Ergebnis: Mir ist aufgefallen, dass ich quasi zwei Stile habe. Im Winter trage ich überwiegend die dunkleren Töne meiner Farbskala. Die Stoffe sind natürlich auch ganz andere als im Sommer. Dort trage ich gerne verschlungene Muster, die ich im Winter nie anziehen würde. Meine Styling-Persönlichkeit teilt sich also in zwei Hälften. Außerdem habe ich da diese orange Hose, die gar nicht zu meinen Farben passt, die ich aber wirklich liebe und deshalb behalte. 

Wochenrückblick Woche 45-46

19 November 2017 / Kommentieren
gesehen: Ich habe es endliche geschafft "Gone Girl" zu schauen. Die Geschichte kannte ich vorher nicht, war aber als Psycho-Thriller-Fan sehr begeistert. Kann ihn nur empfehlen. Dann habe ich am Freitag endlich Rise Against, eine meiner absoluten Lieblingsbands, live gesehen.

geschrieben: Über die Hälfte vom NaNo sind schon vorbei. Ich liege gut im Plan und habe insgesamt 32.051 Worte geschrieben. Nehmt ihr auch teil? Wenn ja, wie läuft es bei euch?

gedacht: Das es echt schwer sein kann eine Wohnung zu finde. Wie sehr ich mich aufs neue Jahr freue und dass ich aufpassen muss, was ich momentan alles kaufe.

gekauft: Habe ich bereits die ersten Weihnachtsgeschenke. Falls du noch keine Ideen hast, kommt bald eine kleine Serie hier auf dem Blog, die dir helfen kann. Dann habe ich mir selbst einiges gegönnt. Wieder einmal überwiegend Stationery. Mehr dazu gibt es dann natürlich wieder auf Instagram (@annisfilo). Außerdem musste natürlich am Freitag ein Tour-Shirt bei mir einziehen. Außerdem habe ich das neue Workbook von flow gekauft. Vielleicht gibt es dazu bald mehr.

gefahren: Gefahren bin ich endlich mal wieder nach Hause. Natürlich mit der Bahn. Außerdem zum Konzert nach Düsseldorf - auch mit der Bahn. Ihr merkt, die Bahn und ich sind gute Freunde.

gelesen: Wegen dem NaNo komme ich nicht ganz so viel zum Lesen. Das war natürlich vorher klar, aber ich habe "Das Café am Rande der Welt" zu Ende gelesen. Danach habe ich mit Sakrileg von Dan Brown angefangen. Diese Reihe will ich nämlich auch bald mal beenden.

geknippst: 


Minimalismus: Kleiderschrank aufräumen

15 November 2017 / Kommentieren
Heute geht es also richtig los mit dem Weg zum Minimalismus. Ich starte, ganz nach der Reihenfolge der KonMarie-Methode mit den Kleidungsstücken. Also, los geht´s!

Als aller ersten Schritt musst du all deine Kleidung an einem Ort versammeln. Meine Kleidung befindet sich zu 90% in meinen Kleiderschränken. Da ich sowohl einen im Wohnheim als auch einen zuhause habe, musste ich an dieser Stelle etwas mogeln. Wenn du alle Kleidungsstücke auf einen Haufen geworfen hast, schau ihn dir kurz an. Ist er so groß, dass du jetzt schon den Überblick verlierst? Dann bilde nochmal einzelne Haufen nach Kategorien. Sei dir aber auch bewusst, dass die Kleidung dadurch schnell weniger erscheint. Lass dich nicht von der Menge deiner Kleidung täuschen. Wenn du diese Aktion das erste Mal nach langer Zeit durchführst, hast du sicherlich viele Kleidungsstücke, die weg können.

Nun nimmst du jedes Kleidungsstück in die Hand und stellst dir folgende zentrale Fragen:

  1. Wie ist der Zustand?Wenn Kleidung kaputt ist, haben wir zwei Möglichkeiten entweder reparieren oder wegwerfen. Ist es nicht eines deiner absoluten Lieblingsteile, dann wirf es weg. Du hast genug andere schöne Sachen.
  2. Passt mir das Teil?
    Nach dem wir festgestellt haben, dass unser Kleidungsstück noch gut in Schuss ist, sollten wir uns fragen, ob es uns noch passt. Probiere möglichst viel an. Vor allem alles, dass du in den letzten 4 Wochen nicht getragen hast. Passt es nicht mehr, so überlege dir ob du es noch verkaufen kannst oder ob du es lieber spendest.
  3. Ist das Kleidungsstück mein Stil?
    Wie man seinen eigenen Stil findet, werde ich dir in wenigen Tagen verraten. Solltest du ihn schon haben, dann kannst du hier mit deinen Kleidungstücken hart ins Gericht gehen. Schmeiße aber keine Lieblingsteile weg nur, weil sie nicht deinem Stil entsprechen. Ausnahmen sind natürlich erlaubt. Wenn du deinen Stil noch nicht gefunden hast, kannst du erst einmal nach deinem Geschmack urteilen und später zu einem erneuten Durchgang ansetzen.
  4. Wie hoch ist der Nutzen?
    Vielleicht etwas BWLerisch angehaucht, ist diese Frage doch sehr wichtig. Trägst du das Kleidungsstück überhaupt? Wenn nicht, hat es einen berechtigten Grund. Vielleicht besitzt du etwas Abendmode, die du auf jeder Hochzeit trägst, aber in letzter Zeit fand eben keine statt. Dann kannst du das Kleid natürlich behalten, du sollst ja kein Geld verschwenden. Behältst du Kleidungsstücke aus sentimentalen Gründe, so frage dich, ob dir nicht ein Foto reichen würde. Zu guter Letzt kannst du dich nach Marie Kondo fragen „Macht es mich glücklich?“. Wem das zu spirituell ist, der kann sich ja fragen „Würde ich es nach einem Brand neukaufen?“.

Das Kistensystem

Jedes dieser Kleidungsstücke kannst du nach dem Beantworten der Fragen in eine Kiste einordnen. Müllsäcke gehen auch, wobei ich die Erfahrung gemacht habe, dass diese schwerer zu lagern sind. Am besten beschriftest du die Kisten mit den Kategorien „Behalten“, „Wegwerfen“ und “Spenden/Verkaufen“. Solltest du viel Kleidung haben, brauchst du vermutlich mehrere Kisten pro Kategorie und solltest die letzte Kategorie auf zwei Kisten aufspalten. Für die ganz unsicheren empfiehlt sich noch eine vierte Kiste. „30 Tage behalten“. Diese Kiste ist deine vielleicht Kiste. Nach dem aussortieren verschließt du sie und stellst sie auf deinen Schrank. Brauchst du die Kleidung in den nächsten 30 Tagen nicht, wirst du sie so schnell nicht mehr brauchen, also weg damit!

Vielleicht fallen dir beim Aussortieren Kleidungsstücke auf, die du sehr gerne getragen hast, die nun aber abgenutzt oder zu klein sind. Solltest du den Wunsch hegen sie zu ersetzten, so schreib sie dir irgendwo auf. Dann kannst du das alte Teil beruhigt weggeben.

Spezialfall Unterwäsche und Socken

Unterwäsche und Socken sind beim Ausmisten ein sehr schwieriges Thema. Viele denken nämlich folgendermaßen: Diese Kleidungsstücke sieht außer mir (und meinem Partner) doch sowieso niemand. Da ist es doch egal, wenn sie verwaschen oder löchrig sind. Ich sehe das anders. Gerade bei Frauen macht das Gefühl passende schöne Unterwäsche zu tragen einen Unterschied in der Selbstsicherheit und der Ausstrahlung. Was „schöne“ Unterwäsche bedeutet, ist dabei sehr individuell. Wichtig ist nur, sei es dir wert schöne Unterwäsche und löcherfreie Socken zu tragen. Investiere lieber hin und wieder etwas Geld und erhöhe dir dafür Tragekomfort und Selbstsicherheit.

Tipps für Anfänger

Gerade Anfängern wird es schwer fallen gleich beim ersten Durchgang alle unliebsamen Kleidungsstücke loszuwerden. Mache also lieber mehrere Runden und fühle dich dabei wohl. Für den Langzeitcheck kannst du deine Bügel umdrehen und Trennwände auf deine Kleiderstapel legen, um zu sehen was du wirklich trägst und was im Schrank versauert.



Eindrücke Dänemark

13 November 2017 / Kommentieren










Über das verlängerte Wochenende war ich mit meinem Freund und seiner Familie in Dänemark. Wir haben hauptsächlich entspannt. Wir haben gelesen, waren mit den Hunden draußen und ich habe etwas für den NaNoWriMo vorbereitet und die Blogposts für November soweit es ging vorgeschrieben. Am Dienstag sind wir dann noch etwas eher aufgestanden um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Leider hat sich eine Wolke vor die Sonne geschoben, die Farben waren trotzdem toll.

Warum Minimalismus?

08 November 2017 / 1 Kommentar
Mein Post über das Buch „Magic Cleaning“ soll ein Auftakt sein, zu einer neuen Kategorie auf meinem Blog: Minimalismus. Eigentlich ist diese Kategorie gar nicht so neu, schließlich habe ich schon bei dem Projekt „Weg damit!“ mitgemacht und meine Erfahrungen hier mit euch geteilt, doch ab jetzt soll es wesentlich tiefer gehen.



Warum ich mich für Minimalismus interessiere?

Das erste Mal, dass ich von Minimalismus hörte, war tatsächlich in der Schule im Deutschunterricht. Dort lasen wir einen Zeitungsartikel zu dem Thema. Minimalisten wurden als Leute dargestellt, die in einem leeren Raum auf einer Matratze schliefen. Neben ihnen der neue Mac auf einem Pappkarton. Ihr könnt euch also vorstellen, dass ich mich damit nicht wirklich identifizieren konnte. Einige Zeit später entdeckte ich Yamina auf Youtube. Mir gefielen ihre Videos und ihr Lebensentwurf war spannend für mich, aber ich kam nicht auf die Idee, dies selbst umzusetzen. Minimalismus wirkte auf mich sehr radikal. Nicht umsetzbar für Menschen mit Hobbys wie Filofaxen und einer Liebe für Dekoration. Erst als das Thema populärer wurde und ich zufällig auf ein Video von Sissi stieß, erkannte ich, dass Minimalismus nicht radikaler Nichts-Besitz bedeutete. Ich entschied mich, mehr darüber erfahren zu wollen. Seitdem habe ich einige zu dem Thema gelesen und gesehen. Einiges ausprobiert und vieles werde ich noch ausprobieren – mit euch gemeinsam.

Was wird es auf dem Blog zu dem Thema geben?

Denn genau darum soll es gehen. Ich will – wie ich es bis jetzt immer getan habe – nicht von einer idealen Welt erzählen, sondern euch mitnehmen auf meinem Weg zum Minimalismus. Genau wie ihr meine Entwicklung in der Fotografie hier erleben konntet, sollte ihr sie nun auch bei diesem Thema erleben. Ich will, dass man praktisch etwas mitnehmen kann und dass ihr mir helfen könnt, wenn ich vielleicht nicht weiterkomme. Ich möchte einen Austausch zu diesem Thema schaffen, um mir und dir den Einstieg zu erleichtern.

Welche Vorkenntnisse bringe ich mit?


Ordnung ist mir wichtig. Vermutlich bin ich deshalb so ein Planer-Freund und schon immer organisatorisch überall eingebunden gewesen. Ordnung war mir tatsächlicher immer wichtig. Als kleines Kind habe ich im Supermarkt falsch platzierte Artikel an ihren Bestimmungsort zurückgebracht. Seit jeher miste ich regelmäßig meinen kompletten Besitz aus und gerade jetzt im Wohnheimzimmer merke ich wie erdrückend zu viel Besitz sein kann. Wie oben geschrieben, habe ich mich deshalb eingehend eingelesen. Mehr Vorkenntnisse verfüge ich nicht, aber ich will ja auch kein Lehrer in diesem Bereich sein, sondern von meinen Erfahrungen berichten. 

Was haltet ihr von dem Minimalismus-Trend? 

Planersysteme im Überblick

06 November 2017 / Kommentieren
Auch wenn man sich das ganze Jahr über Gedanken über sein Planungssystem machen kann, liegt es nahe dies zumindest kurz vor dem neuen Jahr zu tun. Deshalb möchte ich euch heute einen Überblick über die gängigen Systeme in der Planerszene geben. Vielleicht findest du ja endlich das perfekte System für dich.

Digitale Planung


Gerade in unserem Zeitalter ist digitale Planung sehr beliebt. Egal ob Kalender bei E-Maildiensten wie Google oder Outlook oder Organisationswebseiten wie Trello. Der große Vorteil bei allen ist die dauerhafte Verfügbarkeit. Viele Angebote sind kostenlos oder in anderen Angeboten enthalten. Die Struktur ist recht starr vorgegeben, aber die Auswahl an Angeboten ist riesig, sodass sich für jeden das passenden finden lassen sollte. Ein großer Vorteil ist, dass es leicht zu editieren ist, wenn Pläne sich ändern.



Klassischer Terminkalender


Für einen klassischen Terminkalender ist wenig Arbeit und wenig Kreativität notwendig. Hier kann man seine Termine in eine klare Struktur schreiben. Die Auswahl ist groß, von teuer bis günstig ist alles dabei. Es gibt sie von handgroß bis DIN A4, sodass jeder hier das richtige finden kann.



Filofax und andere Ringbuchplaner


Meine große Liebe der Filofax. Ein Filofax selbst kann man auch auf verschieden Arten nutzen. Ursprünglich ist es ein Terminplaner für Büroleute. Ein Produkt das ein gewisses Einkommen und einen Status darstellt. Andererseits kennt ihr bestimmt die buntgestalteten Seiten von Instagram oder auch von meinem Blog. Ein Hobby, dass mittlerweile gar nicht mehr so unbekannt ist. Dadurch ist die Auswahl an kostenlosen und teuren Inserts gestiegen. Die Inserts sind allgemein ein großer Vorteil. Je nach Lebenssituation kann man also ein und denselben Planer immer wieder neu anpassen und muss nur den Inhalt neukaufen beziehungsweise selbstgestalten.

Hobonichi


Hobonichis sind besonders bei Menschen die gerne zeichnen beliebt. Die klassischen Seiten sind kariert und werden in tagebuchähnlicher Form zum Zeichnen, Malen und Kleben benutzt. Für die Bücher gibt es wechselbare Covers in asiatischen Designs. So kann man sein Hobonichi dem Jahr entsprechend anpassen.

Bullet Journal


Ein Bullet Journal kann alles und nichts für dich sein. Eigentlich ist es ein simples Notizbuch. Die meisten nutzen, weil es einfach ist und schön aussieht eines mit Dot-Muster. Hier kannst du Listen erstellen, Notizen machen, Kalender einzeichnen und vor allem To-Dos notieren. Wie das Bullet Journal ursprünglich mal gedacht war, kannst du hier (http://bulletjournal.com/) nachlesen.

Traveleres Notebook


Das TN ist, wenn man es denn im Original kaufen will, sehr teuer. Auch die originalen Hefte zum Einklemmen sind sehr teuer. Dafür ist der Einband aus hochwertigem Leder und das ganze System ist sehr flexibel. Wie der Name schon sagt, ist es eigentlich zum Reisenotizen-Machen gedacht. Deshalb ist es auch nicht in großen Formaten erhältlich. Viele nutzen es jedoch auch als gestaltbares Tagebuch und es gibt Kalender-Einlagen.



Natürlich ist das keine abschließende Aufzählung. Es gibt ein umfangreiches Planerangebot. Gerade wenn man sich in Planergirl-Kreisen bewegt, kommen immer wieder neue Sachen auf und alte verschwinden.

Wochenrückblick KW 43-44

05 November 2017 / 1 Kommentar
gefahren: Bin ich mal wieder mit der Bahn und zwar nach Dänemark und wieder zurück. Wir haben dort ein paar Tage Urlaub gemacht, bevor die kommenden anstrengenden Monate anfangen.

gelesen: Dank der Bahnfahrt und dem Urlaub konnte ich mal wieder richtig viel Lesen. Illuminati von Dan Brown stand auf meiner Leseliste und wurde kurzerhand durchgesuchtet. Danach habe ich noch "Wenn du Orangen willst, suche nicht nach Blaubeerfeldern" von John P. Strelecky gelesen und nun bin ich mit dem gerade so beliebtem "Das Café am Rande der Welt" angefangen.

gesehen: Neben einigen Auto-Sendungen, die der Stiefvater von meinem Freund gerne im Urlaub sehen wollte, habe ich einige Folgen "Friends" geschaut. Außerdem die Ostsee an der Küste Dänemarks.

gedacht: Wie sehr mir das Meer fehlt. Ich bin nur circa eine Stunde von der Nordseeküste geboren worden. Für mich war das Meer immer eine gewisse Selbstverständlichkeit. Jetzt wo ich nicht mehr dort lebe, merke ich, dass es mir fehlt.

gekauft: Wenn man als Planer-Mädchen in Dänemark ist, ist ein Stop bei Sostrene Grene Pflicht. Wen interessiert, was ich dort gekauft habe, sollte auf meinen Planer-Instagramaccount @annisfilo vorbeischauen. Außerdem habe ich noch einige Planersticker auf Etsy bestellt, die ihr dort auch zu sehen bekommt. Seit einigen Wochen gehen mein Freund und ich zudem gerne auf den Wochenmarkt, um Blumen und frisches Gemüse zu kaufen. Sehr empfehlenswert.

geschrieben: Der diesjährige NaNoWriMo hat begonnen und der ein oder andere wird es schon auf Instagram oder in der Sidebar entdeckt haben: Ich bin dabei. Die erste Woche ist jetzt fast rum. Bisher habe ich 8.952 Wörter geschrieben. Wenn du auch mitmachst, kannst du ja mein Buddy werden.




Minimalismus: Magic Cleaning

01 November 2017 / Kommentieren


Klappentext


Kaum jemand macht es Spaß, aufzuräumen und sich von Dingen zu trennen. Die meisten von uns haben einfach nie gelernt, wirklich Ordnung zu halten. Denn auch beim Aufräumen gibt es den berühmten Jojo-Effekt. Doch mit Marie Kondos bahnbrechender Methode, die auf wenigen simplen Grundsätzen beruht und dabei höchst effektiv ist, wird die Beschäftigung mit dem Gerümpel des Alltags schon mal zu einem Fest. Und die Auswirkungen die "Magic Cleaning" tatsächlich auf unser Denken und unsere Persönlichkeit hat, sind noch viel erstaunlicher. Der Generalangriff auf das alltägliche Chaos macht uns zu selbstbewussten, zufriedenen, ausgeglichenen Menschen.

Inhalt


Das Buch ist in fünf inhaltliche Großabschnitte geteilt.

1. Chaos pur, obwohl man ständig aufräumt


In diesem Kapitel geht es hauptsächlich, um Marie Kondos eigenen Weg zu ihrem Aufräumsystem. Dabei geht sie auch auf einige grundsätzliche Probleme ein, die viele Menschen mit dem Aufräumen haben. Hier legt sie vor allem Wert auf den Hauptgrundsatz ihrer Methode ein höchstens einjähriges Aufräumfest zu veranstalten, um zu einem geordneten Leben zu kommen.

2. Der Anfang: Komplett entrümpeln


In diesem Kapitel geht es darum, wie der Leser ein für alle Mal richtig entrümpelt. Dabei wird auch auf einige Fehler hingewiesen, die einem selbst nicht so schnell in den Sinn kommen würden.

3. Ganz einfach: Nach Kategorien getrennt aufräumen


Ein wichtiger Grundsatz in der Strategie von Marie Kondos KonMarie-Methode ist es in der richtig Reihenfolge auszumisten und aufzuräumen. Welches das ist, wird in diesem Kapitel beleuchtet. Des weiteren wird darauf eingegangen, welche Aspekte in den einzelnen Kategorien besonders beachtenswert sind.


4. Aufräumstrategien für ein leichteres Leben


Nachdem man nun also ordentlich ausgemistet hat, gilt es den Besitz wieder richtig wegzuräumen. Welche Grundsätze dabei zu beachten sind, verrät die Methode auch. Wie wichtig ein fester Platz für jeden Gegenstand ist, wird hier immer wieder beleuchtet.

5.Wie Magic Cleaning ihr Leben verändert


In diesem Kapitel wird es etwas spirituell. Denn es wird erklärt, welche Folgen eine aufgeräumte Wohnung für das ganzen Leben hat. Hierbei geht Marie Kondo auf ihre Klienten aus ihren Ordnungsseminaren ein und erzählt deren Geschichten.



Mein Fazit


Das Buch strotzt nur so vor Wiederholungen. Vielleicht ist das bewusst gewählt, damit es dem Leser hängen bleibt oder aber das Buch sollte dicker wirken. Mir ist es auf jeden Fall unangenehm aufgefallen. Hin und wieder kam ich mir vor, als hielte man mich für eine Idiotin, weil die einfachsten Grundsätze fünf mal erwähnt wurde. Die KonMarie-Methode gefällt mir in seinen Grundsätzen recht gut. Die Überlegungen sind logisch und beruhen auf jahrelangem Ausprobieren. Wie sehr Marie Kondo das Aufräumen am Herz liegt, merkt man. Mit einer Sache bin ich hingegen nicht so gut zurecht gekommen. Marie Kondo ist ein sehr spiritueller Mensch, der glaubt, dass auch Dinge Gefühle haben. Dieser Ansicht kann ich mich nicht anschließen. Weshalb ich mich nicht bei meiner Kleidung bedanken werde oder mit meinem Haus rede.

Side by side or miles apart sisters will always be connected by the heart

11 Oktober 2017 / 5 Kommentare
Der kleine Astronaut bin ich, das kleine Wesen mit den silbernen Haaren meine Schwester.

Ich kann nicht glauben, dass es jetzt schon 18 Jahre her ist, dass du auf die Welt gekommen bist. Ich kann ja nicht mal glauben, dass ich selbst schon die 18 überschritten habe und dabei bin ich mittlerweile 21 Jahre alt.
Ganz am Anfang, da bin ich ehrlich, war ich nicht gerade froh über dich. Ich glaube, dass kennt jedes erstgeborene Kind. Man war immer mit Mama und Papa alleine und plötzlich ist da noch eine Person und die braucht viel mehr Aufmerksamkeit aufgrund ihrer Hilflosigkeit. Am Ende gewöhnt man sich dann doch recht schnell dran. Ich bin froh, dass wir heute deinen 18. Geburtstag feiern können, denn wir wissen beide, dass ein kleines Missverständnis im Gehirn einer Dreijährigen dies beinahe verhindert hätte.

Bild von unserer Fußballreise 2015

Seit unserer Kindheit haben wir immer sehr viel Zeit miteinander verbracht. Früher fand ich es nicht immer toll, wenn du mit mir und meinen Freundinnen spielen wolltest. Heute gehen wir zusammen feiern, ins Stadion und auf Reisen. Du bist nicht nur meine Schwester, sondern auch eine meiner besten Freundinnen. Das erzähle ich auch jedem, der es hören will. Viele Menschen glauben sowieso das wir Freundinnen und nicht Geschwister sind. Vermutlich, weil wir uns selten wie die typischen Geschwister verhalten und uns dann äußerlich auch nicht unbedingt ähnlich sehen.

Mein Abiball 2016

Bevor ich ausgezogen bin, haben wir uns jeden Tag nach der Schule zusammengesetzt. Derjenige, der von uns später nach Hause kam, ging geradewegs in das Zimmer des anderen und wir redeten erst einmal über unseren Tag. Das hat mir häufig gefehlt, seitdem ich mit dem Studium begonnen habe. Ich hoffe wir werden für immer Freundinnen sein. Auf die nächsten 18 Jahre!


Alles Liebe und Gute zum Geburtstag, Schwesterherz!



Nach der Wahl ist vor der Wahl!

08 Oktober 2017 / 3 Kommentare

Nein, das ist kein verspäteter Post zur Bundestagswahl zumindest nicht wirklich. Denn ja, mit nach der Wahl ist natürlich nach der letzten Bundestagswahl gemeint, aber ich will damit nicht andeuten, dass wir uns jetzt schon Gedanken um die nächste Bundestagswahl machen müssen. Ich will euch nicht überreden einer Partei beizutreten oder euch sonstwie politisch zu engagieren - auch wenn politisches Engagement natürlich sehr gut wäre. Was viele nicht wissen: Ich bin Niedersächsin. Bei uns in Niedersachsen hat sich der Landtag vor einiger Zeit selbst aufgelöst und das führt bei uns zu verfrühten Wahlen. Statt nächstes Jahr wählen wir nun also schon im Oktober. Weniger als einen Monat nach den Bundestagswahlen.

Ich mag Wahlen. Bei den letzten beiden Wahlen konnte ich aufgrund meines dualen Studiums nur per Briefwahl teilnehmen. Jetzt freue ich mich darauf wieder in ein Wahllokal gehen zu können. Mit 21 Jahren habe ich noch nicht an vielen Wahlen teilgenommen. Erst einmal habe ich in einem Wahllokal gewählt. Ich bin keiner dieser Menschen, die sich 24/7 mit anstehenden Wahlen beschäftigt, aber ich habe ein gewisses Interesse für Politik, informiere mich darüber, was ich da überhaupt wähle. Ich möchte auf dem aktuellen Stand bleiben und natürlich partizipieren, denn darum geht es ja in einer Demokratie.

Ich weiß, dass Politik für viele Menschen ein schwieriges Thema ist. Für den Großteil ist es langweilig, manche können vielleicht die eskalierenden Gespräche im Freundes- und Familienkreis nicht mehr leiden. Ich will hier niemanden überreden wählen zu gehen. Ich glaube auch nicht, dass ich das kann. Die Gründe warum Menschen nicht wählen gehen, sind so vielfältig. Protestwähler haben unterschiedlichste Gründe für ihr handeln. Manche Aspekte kann ich nachvollziehen, andere nicht, aber ich akzeptiere, dass es sie gibt. So funktioniert Demokratie.

Wir haben  wahnsinniges Glück in einem demokratischen Land zu leben. Wir haben Glück, dass unsere Politiker sich an die Grundsätze in diesem Land halten. Wir haben alle paar Jahre die Chance dafür zu sorgen, dass es so bleibt. An dem Wahlergebnis der Bundestagswahl können wir nichts ändern, aber hier in Niedersachsen müssen wir den selben Fehler nicht erneut machen. Deshalb gehe ich gerne wählen, weil man jedes mal eine Chance hat etwas in diesem Land zu ändern.

Lovely Links - September 2017

27 September 2017 / 2 Kommentare
Als ich gerade durch meinen "Lovely Links"-Ordner geklickt habe, musste ich feststellen, dass ich euch heute eine echt bunte Mischung präsentieren werde. Also los geht’s!


Für alle, die ein Bullet Journal starten wollen, aber nicht wissen wie und was sie dazu brauchen, stellt Marianne in ihrem Post ihre liebsten Materialien vor. Auch interessant für Leute, die schon länger eines führen und immer auf der Suche nach neuen eventuell besseren Materialien sind. 

Kreativ geht es weiter und ich ärgere mich ein wenig, dass ich diesen schönen Kalender erst so spät in diesem Jahr entdeckt habe. Ich bin nämlich wieder total im Harry Potter-Fieber. Vielleicht überklebe ich ihn einfach mit den Daten vom kommenden Jahr.

Ein Thema mit dem ich mich momentan total viel beschäftige ist mein Kleiderschrank. Ich versuche aktuell mich dem Minimalismus anzunähern und da ist der Kleiderschrank für mich - wie für viele andere - der leichteste Schritt. Was mir klar geworden ist. Ich muss meinen Stil definieren. Ein paar Tipps, wie mir das gelingen kann, habe ich hier gefunden. 

Ich lese ja wahnsinnig gerne Reise-Berichte. Man kann sich Inspirationen holen und bei einigen wirklich guten Einblicke in Kulturen bekommen. Deshalb habe ich den Bericht von Ania und Daniel über ihren Ausflug zu einer Maya Ruine wirklich geliebt. Es ist super, wie sie den Einblick, den ihr Guide geben konnte, weitergeben. 

Ich denke, dass Profisportler außerhalb der großen Fußballbranche in Deutschland zumeist eher wenig verdienen ist den meisten klar. Ein erschreckender Bericht darüber wie schlimm es eigentlich aussieht, gibt es nun von Seiten des Volleyballs. Lesen, um zu verstehen!

Politik durfte in diesem Monat natürlich auch nicht zu kurz kommen. Nachdem ich mich ja bereits im letzten Lovely Links-Post mit Parteiprogrammen beschäftigt habe. Las ich diesen Monat von der Suche nach einer politischen Debatte.

Warum Annas Eltern nicht wählen, was das mit Hartz IV zu tun hat und wie sie dieser Umstand zu einem politischen Menschen gemacht hat, erfahrt ihr hier. Andere Perspektiven eröffnen neue Blickwinkel auf die Dinge.

Und dann der einzige Artikel, den ich von unzähligen nach der Wahl veröffentlichten zeigen möchte. Einfach weil er persönlich ist, die Ängste der Menschen zeigt und nicht den großen politischen Rahmen. Den findet ihr schließlich selbst auf einer Nachrichtenseite eurer Wahl. 

Brush Lettering lernen

24 September 2017 / 1 Kommentar



Wer sich im Internet mit dem Thema Planung auseinandersetzt, trifft unweigerlich auf schön gestaltete Planerseiten. Sei es nun in einem Filofax, einem Bullet Journal oder einfach so. Oft sieht man dort, wie verschiedene Schriften verwendet werden. Wer sich dann darüber mehr informiert, wird schnell auch auf Brush Lettering stoßen.

Was ist Brush Lettering?

Beim Brush Lettering wird mit einem Pinsel oder einem Stift mit Pinselspitze geschrieben. Dadurch erhalten die Buchstaben an manchen Stellen eine andere Breite als an anderen. Geschrieben wird zumeist in Schreibschrift. 


Was brauch ich fürs Brush Lettering?

Für Anfänger ist ein Stift mit Pinselspitze zu empfehlen, da das schreiben mit Pinseln um einiges schwerer sein soll. Berühmt für diese Art von Stiften ist die Marke Tombow. Die Stifte haben aber auch einen stolzen Preis. Gerade für Anfänger, die noch gar nicht wissen, ob sie überhaupt der Typ fürs Brush Lettering sind, empfehle ich billigere Stifte. Ich habe meine bei Action in einem Paket mit drei Stiften für 2€ gekauft. Manche der Stifte fransen aus oder haben eine hässliche Farbe, aber zum Üben reicht das völlig. Dann benötigst du noch Papier und das war es dann auch schon. 


Wo nur anfangen beim Brush Lettering-Lernen?

Genau das habe ich mich auch gefragt und mich kurzerhand mal vor Pinterest gesetzt. Zur Info ich habe vorher schon Faux-Calligraphy gelernt. Also das faken von Brush Lettering, sodass ich einen kleinen Grundstock an Kenntnissen hatte. Auf Pinterest bin ich neben vielen Tipps auf diese Challenge von dawn nicole designs gestoßen. Schreiben lernen wie in der Grundschule. Das klang nach einem realistischen Ansatz. Also habe ich es versucht. Unten könnt ihr den wackeligen Anfang und das Ende sehen. 




Fazit: Better Brush Calligraphy Challenge

Ich habe mir nicht die vollen 30 Tage Zeit genommen. An manchen Tagen hat es einfach viel zu sehr Spaß gemacht und an anderen hatte ich keine Zeit. Ich empfehle also das Tempo selbst zu bestimmen, aber nicht einfach nur durch die Challenge durch zu rauschen. Was man durch die Challenge definitiv lernt, ist wie man den Stift halten muss, um ein gewünschtes Ergebnis zu erzielen. Nicht alle Buchstabe finde ich persönlich gut geeignet, aber da kann man sich mit etwas Übung selbst ein paar schöne zusammenbauen. Mein erstes eigenes Ergebnis könnt ihr unten sehen. Zudem habe ich mir eine Übersicht aller Buchstaben zusammengestellt, weil mir dieses Blatt in der Challenge gefehlt hat. Das lege ich mir jetzt immer als Gedankenstütze daneben. 

Meine Lieblingsblogs

20 September 2017 / 2 Kommentare
Mit diesem Post heute gebe ich mir besonders Mühe. Eigentlich ist es ganz leicht Begeisterung zu teilen. Nur liegt es mir nicht mit Worten zu begeistern. Trotzdem möchte ich euch natürlich vermitteln, warum gerade diese vier Blogs zu meinen liebsten gehören.
Zum Lesen von  Blogs verwende ich - wie viele andere hier vermutlich auch - bloglovin. Dort habe ich mir irgendwann eine Gruppe "Favoriten" eingerichtet. Bei der Vielzahl an Blogs, die ich lese, wollte ich bei einigen nun einmal sofort mitbekomme, wenn etwas neues online ist. Und diese Blogs möchte ich euch heute vorstellen.


Deliriumskind 

Bildrechte liegen bei Marianne von Deliriumskind

Wer meinem Blog schon länger folgt, der hat bestimmt schon einmal etwas von Marianne und ihrem Blog deliriumskind gehört. Schließlich hatte ich sogar schon das Vergnügen mich mit ihr persönlich zu treffen. Vor kurzem erst hat sie ihrem Blog nicht nur einen neuen Look, sondern auch eine neue Struktur gegeben. Auf ihrem Blog findet ihr alles rund um Minimalismus, Technik und vor allem ganz viel Kreativität. Alles Themen mit denen sie mich sofort hatte. Besonders toll finde ich auch ihre kleinen Anspielungen auf ihre Heimat Bayern, die ihrem Blog etwas sehr persönliches verleihen.

ANLH

Bildrechte liegen bei Anna von ANLH

Über Mariannes Blog kam ich vor kurzer Zeit auf Annas Blog ANLH. Die Art wie Anna schreibt hatte mich einfach sofort. Ihre Texte sind sehr persönlich und ich finde mich immer wieder in ihnen wieder. Der Blog hat es innerhalb eines Monats in meine Lieblingsliste geschafft. Gerade bei Blogs wie dem von Anna ist es mir besonders wichtig, dass die Autoren sympathisch ist - und das ist sie definitiv. Anna hat eine Leidenschaft zum Schreiben, das merkt man nicht nur an der Tatsache, dass sie ein Buch geschrieben hat, sondern an jedem Wort auf ihrem Blog. 

the disaster diary

Bildrechte liegen bei Ana von disaster diary

Auf disaster diary teilt überwiegend Ana ihre Meinung mit der Welt. So richtig auf einen Bereich kann man den Blog nicht festnageln, aber genau das ist auch nicht gewollt. Ana teilt lieber ihre Meinungen und Ansichten über alle wichtigen und weniger wichtigen Dinge, denen sie im Leben begegnet. Ihre Posts regen zum Nachdenken an und haben schon das ein oder andere Mal dazu geführt, dass ich mich näher mit einem Thema befasst habe.

Kleinstadtcarrie

Foto Martin Stier

Luise von Kleinstadtcarrie ist eigentlich niemand, den ich euch noch vorstellen müsste. Schließlich hat sie alleine auf Bloglovin über 7400 Follower. Trotzdem darf sie in einem Post über meine Lieblingsblogs nicht fehlen. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf ihren Blog kam, zu lange ist es her. Eigentlich lese ich keine Blogs mit Fashion-Anteil. Doch bei Luise sind ihre Outfitbilder für mich eher Beiwerk für ihre unglaublich guten Texte. Man merkt wie viel Herzblut in diesem Blog, der ihr Beruf ist, steckt. Auch ihre Art mit Kooperationen umzugehen gefällt mir sehr. Die Posts sind kreativ, haben schöne Texte und die Kooperationen sind deutlich gekennzeichnet. Mittlerweile ist Luise auch auf YouTube zu finden, hier macht sie vor allem Travelvlogs.

Wie ich auszog einen Baum zu umarmen

17 September 2017 / Kommentieren

Und eh ich mich versah umarmte ich einen Baum.
Die letzten Tage sind nicht leicht gewesen:
Das Studium fraß mehr Zeit als es sollte, dadurch litt die Zeit zu zweit
und plötzlich knallte es!
Ein herber Verlust in der Familie.
Das Glück des letzten Jahres hatte unser Glückkontingent aufgebraucht.
Und auch darum umarmte ich den Baum.
Energie tanken! - Kraft finden!
Für gewöhnlich gehe ich zu meiner Katze um Kraft zu finden,
seit nunmehr einem Jahr zu meinem Partner.
Doch wenn auch dieser lustlos ist - die Kraft zum Energieübertragen fehlt - was bleibt dann?
Die Natur hat die magische Kraft Menschen positiv zu beeinflussen.
Also stehe ich im Wald und umarme einen Baum.


5 Reiseziele für die nächsten Jahre

13 September 2017 / 5 Kommentare
Wie ihr sicher schon gemerkt habt, reise ich sehr viel und gerne. Meine Reisewunschliste ist unendlich lang. Eigentlich würde ich gerne in jedes Land dieser Welt einmal reisen. Heute möchte ich euch zeigen, welche Länder in den nächsten Jahren auf der Reisewunschliste stehen und halbwegs realistisch sind (Australien muss noch warten).


1. Deutschland


Ganz oben steht Deutschland. Nicht nur das ich im allgemeinen sehr viel mehr von meinem Heimatland sehen möchte, es gibt auch schon etwas konkretere Pläne den Urlaub im nächsten Jahr hier mit einem kleinen Roadtrip zu verbringen. Deutschland hat so viel zu bieten und es ist einfach und kostengünstig für uns die Reiseziele zu erreichen. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht die Natur, vor allem Berge, und Schlösser. 

 2. Island


Ich weiß, besonders kreativ ist es aktuell nicht nach Island reisen zu wollen. Aber die Natur dort muss so überwältigend sein, dass sich eine Reise in jedem Fall lohnt. Island ist das Reiseziel auf das ich aktuell spare. Ich hoffe auch dort einen Roadtrip machen zu können, um möglichst viel von dem Land zu Gesicht zu bekommen. Für Fotografen soll es dort ja auch himmlisch sein. 

3. Paris


Das Versprechen irgendwann mit mir nach Paris zu fahren, musste mein Freund mir schon vor langem geben. Jeder, der in Paris war, sagt mir eines. Paris ist hässlich. Und trotzdem, irgendwie will ich es nicht glauben. Wenn ich an Paris denke, dann denke ich an Kultur, an kleine Cafés und an gut gekleidete Frauen mit Stile. All das muss doch in Paris zu finden sein, wenn man etwas - außerhalb der Touristenspots - sucht. 

4. Irland/Schottland


Natur, Natur und nochmal Natur. Die zahlreichen Bilder, die ich immer wieder von Schottland und Irland sehe, sind so unglaublich schön. Der Freund meiner Mutter reist regelmäßig in diese Länder und erzählt sehr gerne davon. Auch hier wäre natürlich ein Roadtrip ideal. Oder eine zentrale Lage für zahlreiche Tagesausflüge. 

5. Antwerpen


Auf die Idee Antwerpen hat mir Joana gebracht. Bei ihr sah die Stadt einfach unglaublich schön aus. Antwerpen scheint genau die Art von Stadt zu sein, die ich mag. Außerdem hat mein Freund aus Versehen auf seiner Scratchmap Belgien freigekratzt ohne dort gewesen zu sein ;)

Bullet-Journal-Setup: Wie ich mein Bullet Journal nutze!

10 September 2017 / Kommentieren
Ich habe es euch im letzten Post angekündigt und hier ist es: Das Bullet Journal Setup, das meine Planung erleichtert.

Meine Monatsübersicht


Sehr lange hatte ich keine Monatsübersicht in meinem Bullet Journal. Dazu muss man wissen, dass ich für Termine immer noch meinen Filofax habe und mein BuJo nur für To-Dos nutze. Meine Monatsübersicht beinhaltet jetzt meinen Social Media Plan. Wann kommen Blogposts und wann poste ich was auf welchem meiner drei Instagram-Accounts (Blogaccount, Filofax-Account, privater Account)? All diese Informationen finde ich hier. Zudem führe ich jetzt eine Statistik über meine Accounts. Rechts habe ich eine Übersicht über meine Monatsziele und Serien und Bücher die in diesem Monat Priorität haben sollen. So verliere ich meine Ziele nicht aus dem Blick. 

Mein Tracker 


Einen Tracker nutze ich schon sehr lange. Mir gefällt einfach der Gedanke einen Überblick darüber zu bekommen, wie oft ich etwas mache, dass ich gerne tue oder erreichen will. So sehe ich zum Beispiel, dass ich viel zu wenig trinke und momentan kaum Sport mache. Mein Verhalten kann ich so evaluieren und daran arbeiten. 

Meine Wochenübersicht


Beim Thema Wochenübersicht schalte ich das eigentliche bulletjournaling aus. Ich plane die Woche komplett im Voraus und nicht Tag für Tag. Durch meine Monatsübersicht, weiß ich welche Dinge irgendwann gemacht werden sollen. Zuerst zeichne ich neuerdings eine Timeline für jeden Tag ein. Das kann ich wirklich nur empfehlen. Hier male ich mit meinen neuen Stabilo-Pastelmarkern die festgelegten Termine ein. So weiß ich, welche Zeitfenster überhaupt frei bleiben für To-Dos. Diese trage ich mir dann darunter ein. Zudem tracke ich noch wochenweise meinen Schlaf. 

Mein Equipment



Wie gesagt nutze ich für mein neu eingeführtes Color-Coding die Pastelmarker von Stabilo. Die sind einfach so unglaublich schön. Schreiben tue ich mit meinem schwarzen Frixion. Dann nutze ich noch ein beliebiges Geodreieck. Meinen Tracker male ich mit billigen 1€-Filzstiften von KIK aus. Mein Bullet Journal ist ein namenloses aus dem Müller. Wer Caros mag, für den reicht das. Mein nächstes wird wohl ein Leuchtturm, da ich noch kein billiges mit Dotted-Muster gefunden habe. 

Der Versuch das Leben zu meistern - Ein Experiment

06 September 2017 / 4 Kommentare

In letzter Zeit, habe ich das Gefühl ich hätte zu wenig Zeit. Die Kombination aus Hochschule (mit Pflichtanwesenheit), diesem Blog, meiner Beziehung und meine anderen Hobbys scheint unmöglich zu sein. Ich bin unruhig und oft müde oder traurig. Und einer Sache bin ich mir völlig bewusst:

So kann es nicht weitergehen! 





Das Problem ist, ich mache diese Sachen alle wirklich gerne. Mein Studium macht mir grundsätzlich sehr viel Spaß. Natürlich ist auch hier nicht jede Vorlesung der Hit, aber das wäre wohl auch zu viel verlangt. Trotzdem bin ich wirklich froh dieses Studium gewählt zu haben. Es scheint das richtige für mich zu sein. Dieser Blog ist etwas, auf das ich sehr stolz bin. Seit nun schon fünf Jahren bin ich aktiv dabei. Habe vieles gelernt, einiges neues entdeckt und mit vielen tollen Menschen Kontakt gehabt. Das Pensum habe ich nach meiner Pause schon stark reduziert. Vor Studienbeginn erschienen hier noch vier Posts die Woche, aktuell schaffe ich nur zwei. Was in Ordnung für mich ist, aber weniger soll es dann auch nicht werden. Meine anderen Hobbys beschränken sich momentan ausschließlich auf das Fotografieren (häufig für den Blog) und das Planen in Bullet Journal, Filofax und Co. diese Planung brauch ich allein dafür, dass mir das Kartenhaus nicht über dem Kopf zusammenbricht. Ihr merkt, es ist schwierig. 



Was also nun?

Kommen wir nun dazu, wie ich  versuche dem ganzen Entgegenzusetzen. 

Planung
Ein wichtiger Punkt dabei, bleibt natürlich die Planung. Hier gilt es weniger To-dos für einen Tag festzulegen, um keinen Stress zu erzeugen, der nicht sein muss. Meine neue Übersicht im Bullet Journal werde ich euch bald dazu noch genauer vorstellen.


Achtsamkeit
Der ein oder andere Internetnutzer, kann das Thema Achtsamkeit vermutlich nicht mehr hören, aber es scheint wirklich unglaublich vielen zu helfen eine Balance in ihr Leben zu bringen. Aktuell erlerne ich gerade das Meditieren mit der App 7Mind. Wie ich nach dem Grundkurs dort weitermache, muss ich noch schauen. Habt ihr Tipps für kostenfreie angeleitete Meditation?
Dann möchte ich mich mehr in der Natur aufhalten. Ich habe gemerkt wie gut es mir im allgemeinen tut aus dem kleinen Wohnheimzimmer rauszukommen. Die Natur ist der beste Ort, um zu entspannen und nachzudenken.


Ausgleich schaffen
Es gibt weitere Dinge, die ich gerne tue, aber momentan zeitlich nicht schaffe, obwohl sie mir gut tun. Sport zum Beispiel oder lesen. Ab und an mal eine Folge von der Serien-to-do-Liste streichen und Zeit mit meinem Freund, Freunden und der Familie verbringen. All diese Dinge möchte ich mehr machen. Zwar nicht täglich, dass wäre dann ja nur wieder ein Punkt auf der To-do-Liste, aber regelmäßig ein Zeitfenster für eines dieser Dinge freihalten.



Meine Situation ist mir erst kürzlich aufgefallen, als wir ein Wochenende lang Urlaub bei meiner Mutter und ihrem Freund auf dem Campingplatz gemacht haben, wo auch die Bilder entstanden sind. Ich stehe noch ganz am Anfang der Problemlösung und werde auch bestimmt in einiger Zeit mehr zu den Umsetzungen meiner Pläne berichten.



Was tut ihr, damit euch euer Alltag nicht zu viel wird?