Bye, bye Schule!

11 Mai 2016 /
Es ist vorbei. Heute habe ich meine Klausuren der letzten zwei Jahre in der Schule abgegeben und gestern mit meiner mündlichen Prüfung meine hoffentlich letzte Prüfung abgelegt. 13 Jahre Schule liegen nun fast komplett hinter mir und ich würde sagen, dass ist ein guter Zeitpunkt, um ein Fazit zu ziehen. 



Ich war eines dieser Kinder, die es damals kaum abwarten konnten endlich eingeschult zu werden. Außerdem bin ich immer gerne zu Schule gegangen. Anfangs weil ich es einfach toll fand. Es war alles so aufregend und neu. Zudem wollte ich schon immer schreiben können. Als ich dann nach der vierten Klasse die Schule wechselte, war ich so im System drin, dass sich das nicht geändert hat. In einigen Fächern konnte man interessante, in anderen weniger interessante Dinge lernen und außerdem konnte ich in der Schule immer meine Freunde treffen. 

Umso älter man wird, desto weniger gerne gehen die meisten zur Schule. Bei mir war das nicht anders. Jetzt, am Ende, bin ich froh das es irgendwann auch mal vorbei ist. Vielleicht bin ich einfach müde geworden. Man geht jahrelang morgens los, um in den selben blass-gelb gestrichenen Räumen von den selben Lehrern unterrichtet zu werden. Wenn man seine Kurse wählen kann, dann wird es etwas besser. Man darf sich auf die Fächer konzentrieren, die man gerne mag. Ich werde mich bestimmt das ein oder andere mal in eine lustige Politikstunde zurückwünschen und auch den Matheunterricht mochte ich immer gerne. Doch durch die Vorgaben des Kultusministeriums musste ich mich eben auch weiterhin durch den trockenen Biologieunterricht schleppen und an dieser Stelle ist wohl eine Entschuldigung an meine beste Freundin fällig. Tut mir leid, ich weiß ich war anstrengend. 

Ich werde es vermissen mit meinen Freunden zusammen in unserem Oberstufenraum zu sitzen und über Gott und die Welt zu reden. Ich werde vielleicht auch den ein oder anderen Lehrer vermissen. Denn ja, es gibt auch wirklich gute Lehrer. Das sind diejenigen, die es schaffen den Unterrichtsstoff spannend zu vermitteln, die auch mal Zeit für ein paar Späße lassen und diejenigen, die menschlich sind und nicht so tun, als wären sie den Schülern überlegen. Ich kann von großem Glück sprechen, dass ich viele von eben diesen Lehrern in meiner Schulzeit erleben durfte. Ich weiß, dass es mich viel schlimmer hätte treffen können. 

Jetzt bin ich eines dieser Kinder, die es kaum erwarten können mit dem Studium anzufangen. Und wer weiß, vielleicht werde ich am Ende von diesem einen ähnlichen Post verfassen. 

1 Kommentar:

  1. Ich war heilfroh die Schule hinter mir zu haben. Ich war immer eine gute Schülerin und hatte letztlich auch nicht wirklich Probleme in der Schule. Aber irgendwie waren 13 Jahre dann echt genug und es hat gereicht. War einfach Zeit für den nächsten Lebensabschnitt. ;)

    Ich wünsch dir viel Spaß in dieser doch recht spannenden Zeit voller Neuanfänge und Veränderungen. ;)

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Liebe Grüße Anneke