Über den Tellerrand - 5 Fehler, die man beim Bloggen vermeiden sollte

Der ein oder andere Leser wird sich eventuell noch daran erinnern können, im Dezember war ich Teil einer Bloggerparade mit dem interessanten Namen "Über den Tellerrand". Diese Parade geht jetzt in die zweite Runde. Da ich von der letzten wirklich begeistert war, mache ich natürlich auch dieses Mal gerne wieder mit. Wie schon letztes Mal ist Kato die Veranstalterin. Ich habe Ariane ihr Thema gegeben und mein Thema habe ich von Tanja erhalten. 

Kommen wir nun also zum Thema. "5 Fehler, die man beim Bloggen vermeiden sollte". Zu Beginn möchte ich gleich einmal anmerken, dass es sich hierbei um meine persönliche Meinung handelt. Ich kenne kein Patentrezept! 



Bloggerparaden, wie diese hier, TAGs oder auch andere Bloggerprojekte in der Blogosphäre sind eine tolle Sache. Man kann sich mit anderen Bloggern verbinden. Dadurch werden Freundschaften aufgebaut, neue Leser gewonnen und auch das ein oder andere KreaTief überwunden. Trotzdem solltest du nicht an allem teilnehmen, was dir über den Weg läuft. Das was einen Blog erst richtig interessant macht, ist der eigenen Content, die Posts mit denen du deine Persönlichkeit in den Blog einbringst. Deshalb gilt mein Rat. 


Mach' nicht überall mit! - Versuche auch mal etwas eigenes. 




Ich weiß nicht, ob das nur in meinem Umfeld so ist, aber ich habe das Gefühl mittlerweile muss jeder eine Spiegelreflexkamera besitzen. In meinem Freundeskreis gibt es Leute, die ihre nur zum Schießen ihrer Facebook-Profilbilder benutzen. Eine solche Kamera ist eine große Investition, die man sich gut überlegen sollte. Als Fotoblogger solltest du längerfristig über eine solche Investition nachdenken. Doch gerade zu Beginn gilt: Jede Kamera, die du besitzt, ist eine gute Kamera. Für Blogs mit wenigem Bildmaterial reicht auch die Digital- oder Kompaktkamera, die du vielleicht noch zuhause hast. Viel wichtiger ist, wie man mit der Kamera umzugehen weiß. Hol' das Maximum aus deiner Kamera raus. Selbst eine Handy mit guter Bildqualität kann zu Beginn reichen, solang man die Bilder auf dem Blog nicht unnötig groß macht. 


Du brauchst kein teures Equipment - Die Kamera ist nur so gut wie der Fotograf 




Ja, Kommentieren ist wichtig und gerade zu wenn du mit dem Bloggen beginnst, kann es dir helfen Menschen auf deinen Blog aufmerksam zu machen und so neue Leser zu gewinnen. Doch besonders in diesem Bereich werden viele Fehler gemacht, die dieses Wirkung verhindern. Erstens überlege dir genau was du schreibst. Häufig liest man Follow-for-follow anfragen oder irgendwelche Werbung für Aktionen. Lass das lieber. Es wirkt unseriös und zumeist ist dem Empfänger solch ein Kommentar nicht mal einen müden Klick wert. Zweitens denke immer daran wo du kommentierst. Ja, kleine Blogger freuen sich auch über etwas allgemeinere Kommentare á la "Schöne Bilder." bei größeren Bloggern musst du damit rechnen, dass sie den Kommentar zwar lesen, aber dir nicht antworten werden, weil sie ca. 100 andere solcher Kommentare erhalten. 


Keine Spam-Kommentare - Achte darauf, was du wo schreibst.




Einen Fehler, den so ziemlich jeder macht und der sich auch immer wieder bei mir einschleicht, ist es ohne Plan zu bloggen. Wenn ich mir einen Plan gemacht habe und den tatsächlich einhalte, dann ist mein Blog meistens mit produktiven Posts gefüllt, auf die ich häufig selbst ein wenig stolz bin. Anders sieht das aus, wenn ich nicht plane und dann an einem Sonntagabend vor dem Laptop hocke, um mir für den Montagspost etwas aus den Fingern zu saugen. Deshalb legt am besten einen Postplan fest, den könnt ihr immer noch ein wenig anpassen, falls sich etwas ändert. Sucht euch auch feste Posttage aus, um eine Routine einkehren zu lassen. Und für alle Bloganfänger: Ein Post pro Tag reicht. Alles andere wird für den Leser unübersichtlich und ihr habt drei Tage später keine Ideen mehr.


Vermeide wildes Durcheinander - Habe einen Plan



Kommen wir zum Schluss zu einem Fehler, den ich eigentlich so gut wie immer begehe. Blogger hat dieses ziemlich praktische Feature mit dem man sich den eigenen Blogpost in der Vorschau ansehen kann. Ich nutze es so gut wie gar nicht. Das ist eigentlich ziemlich blöd. denn häufig unterlaufen einem im Aufbau kleine Fehler, die den Post irgendwie komisch aussehen lassen. Deshalb möchte ich mir nun angewöhnen, die Vorschau auch wirklich zu nutzen und das lege ich euch auch ans Herz. Den Post nach der Veröffentlichung noch drei mal ändern zu müssen, ist nämlich ziemlich blöd. 


Poste nicht einfach - Nutze die Vorschau

Kommentare:

  1. Hallo Anneke,

    wirklich tolle Punkte und ich gebe dir in allen recht ;-)
    Liebe Grüße Tanja

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  2. Hallo Anneke,
    ich habe deinen Post gern und mit Genuss gelesen, hat Spaß gemacht!
    Anfangs habe ich eigentlich nichts in meinen Posts geschrieben und auch nicht viele Besucher und gar keine Kommentare gehabt. Ohne Plan gebloggt ;-) Dann habe ich einfach drauf losgeschrieben, so, mir der Schnabel gewachsen ist. Und wie meine Deutschlehrerin es schon mochte. Eben so, wie ich auch im echten Leben bin. Da kamen auch die Leser & Kommentare!
    Ich besitze auch eine Spiegelreflex, weil ich zu Perfektionismus neige und der Meinung war, dass meine Digitalkamera nicht mehr ausreicht. Für mich war das eine gute Entscheidung, denn heute kann ich wirklich fotografieren und habe meine Nische dafür gefunden. Ich stimme dir uneingeschränkt zu, dass eine Kamera nur so gut ist wie die Person dahinter!
    Einige Bolgparaden oder Linpartys mache ich regelmäßig mit, weil das Thema dahinter genau meins ist. Das sind auch die Tage, an denen ich sehr, sehr viel Traffic habe. Aber inzwischen habe ich auch ohne Verlinkung allerhand LeserInnen.
    Auch habe ich mir eigens einen Kalender für's bloggen angeschafft (und gewissenhaft allerhand eingetragen), aber ich vergesse immer wieder, ihn auch regelmäßig, sprich jeden Tag, zu lesen - das ist, was ich gern ändern möchte.
    Die Vorschau ist ein tolles Tool, ohne sie veröffentliche ich gar keinen Post - das kann ich dir ans Herz legen ;-)

    Danke für diesen wirklich guten Post & hab' ein schönes Wochenende!!
    Frauke
    http://einwenighiervonunddavon.blogspot.de/

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  3. Danke :)
    Ich studiere Communication and Multimediadesign (wird ab nächstes Semester in Media and Communications for Digital Business umbenannt). Das ist ein ziemlich interdisziplinärer Studiengang, wo man in den Bereichen Design, Kommunikation/Journalistik, Technik und Marketing ausgebildet wird. Ich finde die Zusammenstellung der Fächer sehr gut und es ist ein guter Studiengang, meiner Meinung nach allerdings auch ein sehr fordernder. Nur ich denke am Ende lohnt es sich :). Hatte bei dem alkoholfreien Bier wohl zu sehr dunkles Bier im Kopf oder Malzbier (bei uns haben die immer dunkle Etiketten).

    Und du hast Recht jede Kamera die man besitzt ist eine Gute :) alles hängt vom Fotografen ab und ist eine Übungssache und man braucht definitiv keine teure Kamera umm Facebookprofilbilder zu schießen und die Qualität dann mit irgendwelchen Filtern wieder zu zerstören :D.

    Liebe Grüße,
    Sabrina

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Liebe Grüße Anneke