Wenn das Leben dazwischen kommt...

Eigentlich wollte ich am Anfang diesen Jahres mit dem Bloggen richtig durchstarten. Für meine Zeit in Israel hatte ich schon ordentlich vorproduziert und ich wollte mit vollem Elan wiederkommen, um euch schnellstmöglich die Bilder zu zeigen. Jetzt haben wir März, ich bin seit fast 2 Monaten wieder im Land und trotzdem sind nicht alle Fotos gepostet. Das mag zum einen an der unglaublich großen Menge liegen, aber zum anderen liegt es einfach an meinen phasenweisen Postpausen. Denn wie das immer so ist, das Leben kommt dazwischen. Aktuell sitze ich an einer 15-seitigen Facharbeit über das Thema "Kurt Landauer" und so recht weiß ich auch nicht was ich da mache. Wenn man noch nie wissenschaftlich gearbeitet hat, dann ist man tierisch verunsichert, ob man es überhaupt richtig macht. Hinzu kommt, dass ich keine älteren Geschwister habe und meine Eltern auch beide weder studiert haben, noch das Abitur besitzen. Ich muss da wohl alleine durch. Und als ich endlich dachte, ich hätte das alles im Griff, wurde ich von einem Auto angefahren. Zum Glück ist mir nichts schlimmeres passiert. Ich habe mir nur das Steißbein geprellt. Trotzdem sitze ich nun mit dem ganzen Papierkram und der Ungewissheit was da noch auf mich zukommt. Ein Ventil wie das Bloggen käme mir gerade recht, aber nachdem ich stundenlang am Laptop gesessen habe, um meine Facharbeit weiter voran zu treiben, ist meist wenig Elan da, um noch einen qualitativen Post zu erstellen. Ich denke viele von euch werden das selber kennen und das hier ist auch keine Entschuldigung. Ich wollte euch nur mal auf dem Laufenden halten und mir ein bisschen meine Sorgen von der Seele schreiben. Im Gegenzug dürft ihr gerne eure Sorgen bei mir abladen, egal ob in den Kommentaren oder per E-Mail.
Danke fürs "Zuhören".

Das Bild ist alt und treue Leser werden es schon kenne, aber es zeigt ziemlich gut, wie ich mich in letzter Zeit fühle.



Kommentare:

  1. Ich glaub, wir kennen das alle. Ich kann gut nachvollziehen, wie stressig das gerade alles ist, weil bei mir ist es auch nicht anders. Aber wir schaffen das zusammen :*

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  2. Ohje, zum Glück ist nichts schlimmes passiert! Ich kenne das auch bei mir hat niemand in der Familie studiert und ich saß vor meiner ersten Arbeit mit drei Fragezeichen und habe dann einfach mal nach Gefühl geschrieben. Nachdem ich abgegeben hatte, dachte ich es würde ganz schlimm enden, aber so schlimm war es im Endeffekt doch nicht :).

    Mein Leben steht momentan auch ziemlich auf dem Kopf und viele Veränderungen stehen an, die letzten Monate waren für mich wie eine Achterbahnfahrt. Von oben immer wieder nach unten voll auf den Boden :P, ich hoffe dass von nun an ruhigere Zeiten anbrechen.

    P.S. Dieses Blogproblem kenne ich ebenfalls, ich schaffe es neben Studium und Arbeit kaum und vor allem im Winter war es oft zu dunkel zum fotografieren... Dann hab ichs gelassen, aber gerade sind bei mir "Semesterferien" (die man eigentlich Lernzeit taufen könnte) und ich versuche etwas mehr zu bloggen.

    Liebe Grüße,
    Sabrina

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  3. Ach du, das klingt wirklich nicht nach ´ner spaßigen Zeit. Fühl dich gedrückt! Du packst diese Durststrecke und startest eben dann durch, wenn du wieder genügend Kraft hast! :-*

    Liebe Grüße,
    Hannah

    www.loving-monsters.de

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Liebe Grüße Anneke