Lets talk about: Wo fängt Frieden an?

Es gibt da dieses unglaubliche Phänomen, das in der Weihnachtszeit am meisten gespendet wird. Ca. 20%-30% aller Spenden werden im November und Dezember getätigt. Genauso verhält es sich mit dem Wunsch nach Weltfrieden. Geäußert wird dieser Wunsch eigentlich nur zu Weihnachten. Die Welt rückt kurz zusammen und man denkt an die, denen es schlechter geht. Dann plagt plötzlich das schlechte Gewissen und man hofft, dass alles besser wird.

Doch Weltfrieden oder auch nur Frieden in einem bestimmten Gebiet entsteht nicht nur weil man ihn sich zwei Monate des Jahres wünscht. Es gibt vermutlich nichts, dass schwieriger zu erlangen ist als Frieden. Wir sehen es in den aktuellen Nachrichten immer wieder. Der Israel-Gaza-Konflikt, der Ukraine-Konflikt und die Probleme im Irak geisterten in letzter Zeit durch unsere Köpfe. Doch was können wir schon tun?
Ja, wir können weder mit Putin und den russischen Aktivisten reden, noch überblicken die meisten von uns den Konflikt zwischen Israel und Gaza. Das ist auch nicht unsere Aufgabe, es ist die Aufgabe der Politiker. 



Aber was können wir tun?

Es muss nicht immer einen Krieg geben, damit es keinen Frieden gibt. Es muss nicht immer mit Waffengewalt und im großen Stil gekämpft werden. Sorgen wir doch erst einmal für den kleinen Frieden.
Streitigkeiten, mögen sie noch so klein sein, sind ein erstes Hindernis für den Frieden. Wenn du schon nicht mit dem Mädchen aus der Parallelklasse, die du nicht leiden kannst, in einem Raum sitzen kannst, wie willst du es dann von Menschen an einem so genannten runden Tisch verlangen.

Wir kennen das in größerem Stil von Fan- Gruppierungen. Gerade im Fußball ist das Phänomen bekannt. Die Rivalität zwischen benachbarten Vereinen ist extrem, das sieht man immer wieder bei Derbys. Noch schlimmer als die Rivalität zwischen Clubs wie FC Bayern und Borussia Dortmund. Wenn wir uns wegen solchen „Kleinigkeiten“ streiten, wie wollen wir dann einen Frieden in einem weitaus wichtigeren und komplizierteren Konflikt erzielen.



Frieden sollte keine Wunschvorstellung weltfremder Spinner sein, sondern ein gemeinsames Ziel. Du kannst dir den Kopf darüber zerbrechen, wie man den Weltfrieden bekommt. Ich bin aber der Meinung, dass du erst einmal bei dir selbst anfangen solltest. (Aber ein bisschen Rivalität und ein paar Sticheleien im Fußball gehören weiterhin dazu ;))

Dieser Post ist Teil der Bloggerparade von 7hundert zum Thema Frieden. 

1 Kommentar:

  1. Ein sehr schöner Post :) freut mich dass du darüber schreibst!

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Liebe Grüße Anneke