Ein kleiner Spaziergang in Sonderborg

Neben einem Ausflug nach Flensburg  waren wir auch einen Tag in Sonderborg. Zuerst sind wir dort durch die Innenstadt gewandert. Dort gibt es auch eine hightech Touristen-Information, wo ihr euch über alle möglichen Aktivitäten in der Umgebung informieren könnt.



Da wir nicht zum Shoppen gekommen waren, ging es für uns weiter an den Hafen. Dort haben wir eine kleine Pause eingelegt. Bis eine Freundin sich an das Burggebäude erinnern konnte. Sie war sich sicher, dass sie dort schon einmal war, wenn im Garten ein Baum stehen würde, der ins Wasser ragt. Kurzerhand setzten wir unsere Wanderung dorthin fort.





Und siehe da: Baum gefunden. Von dort hatte man einen tollen Überblick. Weil wir einige Yachtinteressierte dabei hatten, ging es weiter zum Yachthafen. Dort machten wir - mal wieder - eine Pause.





Football Friday - Die Sicherheit bei der EM in Frankreich


Eigentlich wollte ich mich zu dem Thema Sicherheit in Frankreich nicht äußern. Vor keinem Turnier wurde so intensiv über die Arbeit der Sicherheitskräfte, Polizisten und Ordner geredet. Die Übungseinheiten wurden von allen Seiten beleuchtet. Jeder wusste, wie gut die Verantwortlichen vorbereitet sind. Oder seien sollten.

Ich schreibe diesen Post aus zwei Gründen. Grund Nummer eins ist, dass ich beunruhigt bin. Denn eines ist sicher, wenn ein paar angetrunkene Fußballfans einen Haufen Bengalos und sonstige Böller durch die Sicherheitskontrolle bekommen können, dann könnten die Chancen für einen Attentäter nicht so viel schlechter stehen. Aber hinzu kommt, und das ist Grund Nummer zwei, die Gefahr geht von innen aus. Nicht der IS sorgt für die negativen Schlagzeilen dieser EM. Es sind die eigenen Leute, Fans. Statt einem fröhlichen Fußballfest dominieren grauenvolle Bilder die Medien. Die russische Nationalmannschaft musste kurzzeitig mit einer Disqualifikation aufgrund von prügelnden Fans rechnen. Deutsche Fans waren für die (ausländische) Sender besonders dank einem Haufen Nazis präsent. Vor weniger als einer Stunde warfen kroatische Fans bei einer 1:2 Führung ihres Teams Bengalos aufs Spielfeld und begannen dann sich gegenseitig zu bekämpfen. Das Spiel endete 2:2. Die kroatischen Spieler waren sichtlich angesäuert. Ich auch. Ein großes Turnier soll Nationen und Menschen zusammenbringen. Denn Fußball verbindet Menschen. Zumindest im Normalfall.

Ein kleiner Travelguide: Flensburg an einem Tag


Wie bereits in meinem Travelguide für Kegnaes  erwähnt, lohnt sich von dort ein Ausflug nach Flensburg. Auch wir haben einen Tag dort verbracht und hatten eine Menge Spaß. Angereist sind wir wieder mit dem Auto. Das Parken ist hier dank Parkhäusern kein Problem.

Eis essen

Das erste, was wir in Flensburg gemacht haben, war ein Eis zu essen. Es war nicht einmal besonders sonnig an diesem Tag, aber Kugeleis ist in Dänemark leider unbezahlbar. In Flensburg sieht das ganz anders aus. Wenn ihr übrigens Selbstversorger in Dänemark sein solltet, sucht euch einen Supermarkt in Deutschland, denn auch das lohnt sich.

Innenstadt 

Nachdem wir unser Eis genossen hatte, sind wir erst einmal durch die Innenstadt geschlendert. Hier gibt es einige süße kleine Läden und eben die üblichen Shops für die Shoppingqueens unter den Lesern. Auch hier gibt es zwei kleinen Empfehlungen von mir. Zuerst einmal solltet ihr einmal durch die Norderstraße laufen. Zwischen den Häusern hängen unendlich viele Schuhe, was einfach nur cool aussieht und irgendwie gut zu der Stadt passt.



Außerdem gibt es in der Innenstadt einen Laden, den ihr nicht auslassen solltet. "Gandalph"  heißt er. Dort findet ihr allerlei coole Sachen für Fans und Nerds. Ich selbst habe mir dort nur ein Paar "Copic-Marker"-ähnliche Stifte gekauft. Eigentlich wollte ich das Original kaufen, doch der Verkäufer hielt mich davon ab und bot mir die bessere, günstigere Variante an. Dort kann man aber sehr viel Geld lassen, wenn man will.



Hafen 

Wir alle lieben das Wasser. Deshalb haben wir natürlich einen Stop am Hafen gemacht. Neben dem allgemein gemütlichen Flair der Häfen, gibt es in Flensburg einen historischen Teil, der auch eine Art kleines freilicht Museum hat. Genauer angeschaut haben wir uns das nicht, sah aber ganz niedlich aus und kostete  - glaube ich - nur einen Euro. 





Denkmäler

Zum Schluss sind wir noch eine Art Berg hoch gelaufen. (Bitte beachtet bei der Bezeichnung Berg, dass wir alle aus dem flachen Norden kommen). Oben fanden wir neben einem Spielplatz, den meine Freunde freudig erklimmten, auch ein Denkmal. Der Flensburger Löwe, der sich auf dem Alten Friedhof befindet. 





Travelguide Kegnaes (Dänemark)



Vor zwei Wochen haben wir uns mit elf Jugendlichen und zwei Autos aufgemacht und ein Ferienhaus in Dänemark bezogen. Diese Reise war unsere Abifahrt, da wir nicht mit nach Lloret de Mar wollten. Wie es sich auf Kegnaes so wohnt und was man dort alles tolles machen kann, darum soll es heute gehen.

Anreise

Kegnaes ist eine Halbinsel, auf die man bequem mit einem Auto kommen kann. Ein eigenes Fahrzeug vor Ort zu haben ist dort wirklich sehr hilfreich. Mit der Bahn kommt man nur bis Sonderborg und muss von dort ein Taxi nehmen. Etwas, dass ich nicht empfehlen würde, denn auch auf der Insel macht es sehr viel Sinn mobil zu sein.


Unterkunft

Da wir mit einer ziemlich großen Gruppe unterwegs waren, haben wir uns gemeinsam ein Ferienhaus gemietet. Das ganze lief über DanCenter und sah ungefähr so aus. Die Häuser stehen in einer Anlage voll mit Ferienhäusern. Das war super, weil wir mit unseren Nachbarn Lebensmittel und sonstige Gegenstände austauschen konnten. Als wir dort waren, waren auch einige andere Abiturienten-Gruppen da, aber auch Familien mit Kindern und Angler. Dadurch, dass man ein eigenes Haus hat, geht man niemandem auf die Nerven. Die Häuser haben zwar dünne Wände, aber genug Abstand zueinander. Zudem sind sie gut ausgestattet. Neben den üblichen Einrichtungsgegenständen hatten wir einen hauseigenen Pool,  Whirlpool und eine Sauna. Zur Unterhaltung gab es nicht nur einen Fernseher mit DVD-Player und Konsole, sondern auch einen Tischkicker, und einen Billard-Tisch mit aufsetzbarer Tischtennisplatte. Zu beachten ist, dass man in einer Ferienwohnung Selbstversorger ist. Es müssen sich also Leute die Arbeit machen zu kochen und es sinnvoll die Lebensmittel aufgrund ihrer Preise bereits in Deutschland einzukaufen.




Sehenswertes

Auf Kegnaes selbst gibt es einen schönen Strand (Achtung, Steine!) an dem wir fast jeden Tag waren. Es war zwar selten warm genug um zu schwimmen oder sich zu sonnen, aber man kann dort gut spazieren gehen oder einfach nur auf dem Steg sitzen und reden.


Allgemein ist die Insel landschaftlich sehr schön, sodass sich eine Fahrradtour durchaus lohnt. Wir haben uns die Räder bei einem Fahrradverleih gleich zu Beginn der Insel geliehen. Den würde ich aber nur empfehlen, wenn man auf Abenteuer steht. Wir haben für 60 Kronen bei einem Rentner Fahrräder bekommen, die fast auseinander fielen und konnten uns nach einem Kilometer bereits eines austauschen. Trotzdem ist alles gut gegangen. Wie wir später erfuhren, hat auch der Campingplatz in der Nähe der Ferienhausanlage einen Fahrradverleih. Wie gut der ist, können wir nicht beurteilen.


Neben unseren Fahrten nach Flensburg, Sonderborg und Nordborg, zu denen es noch extra Artikel geben wird, haben wir auch einmal beim Leuchtturm von Kegnaes, der einzigen Sehenswürdigkeit auf der Insel, gehalten. Uns war der Aufstieg zu teuer und da wir an der Nordseeküste wohnen, haben wir bereits den ein oder anderen Leuchtturm von innen gesehen. Trotzdem hat man von dem Hügel aus einen tolle Aussicht aufs Meer.


Wichtig

In Dänemark zahlt man nicht mit Euros, sondern mit Kronen. Wir haben kaum Geld gebraucht, wechselt also nicht zu viel. Mit 100 Kronen bin ich hingekommen, gewechselt habe ich 700 Kronen und mache nun beim Rückwechseln Verlust. 

Solltet ihr mit dem Auto anreisen beachtet die Geschwindigkeitsänderungen sobald ihr über die Grenze kommt. Auf Autobahnen ist höchstens 130 kmh, was allerdings selten der Fall ist. Auf Landstraßen gilt 80 kmh und innerorts 50 kmh. Die Ortschaftsschilder sind auf dem Boden zu finden und weiß. Manchmal sind sie bereits bewachsen, also aufpassen.






Football Friday - Die deutsche EM-Gruppe

Mit der EM, steht das nächste große Fußballturnier vor der Tür. Es kommt also bald wieder der Zeitpunkt, an dem sich ganz Deutschland für Fußball interessiert und wir 82 Millionen Bundestrainer im Land haben. Damit ihr beim Public Viewing oder beim heimischen schauen mit Freunden mitreden könnt, stelle ich euch unsere drei Gruppengegner etwas vor.


Deutschlands erstes Spiel findet am 12. Juni in Lille statt. Gegner ist die Ukraine.

Die Qualifikationsspiele

Die Ukraine spielte in der Qualifikationsrunde in einer Gruppe mit Slowakei, Belarus, Mazedonien, Luxemburg und Spanien.
Gegen den Tabellenzweiten Slowakei verlor man das erste Spiel knapp mit 0:1 und spielte im zweiten Spiel unentschieden mit einem torlosen 0:0.
Gegen den Tabellenersten Spanien konnte man zwar keinen Punkt gewinnen, verlor aber beide Spiele nur knapp mit 0:1.
Alle anderen Spiele konnte man gewinnen und somit Platz drei in der Tabelle erreichen. Dieser reichte aus, um in die Play Offs zu gelangen. Auf dem Weg dorthin kassierte man nur 4 Gegentore.

Die Play Offs spielten die Ukrainer gegen Slowenien. Zuhause konnten sie 2:0 gewinnen, während auswärts ein 1:1 reichte, um die Teilnahme an der Europameisterschaft zu sichern.


Die Schlüsselspieler

Auf der Suche nach Schlüsselspielern habe ich mich etwas schwer getan. Fast alle ukrainischen Nationalspieler spielen auch in der Ukraine. Was dazu führt, dass ich eher weniger von ihrem Fußball sehe. Zwar sind mit Dynamo Kiew, Shakhtar Donezk und dem letztjährigen Europa League-Finalisten Dnipro Dnipropetrovsk einige ukrainische Vereine in den europäischen Wettbewerben zu Gast, doch diese sind nicht selten auch mit vielen Spielern aus dem Ausland ausgestattet.

Der bekannteste Spieler, der vermutlich einen Kaderplatz sicher hat ist Kapitän Anatoliy Tymoshchuk. Inwiefern er mit seinen 37 Jahren noch eine entscheidende Rolle spielen kann, ist aber fraglich. 

Als die Superstars des Teams gelten Andriy Yarmolenko von Dynamo Kiew und Evgen Konoplyanka vom FC Sevilla. Yarmolenko ist ein Rechtsaußen, der in seinen 57 Länderspielen 23 Tore schoss. Konoplyanka ist sein Gegenstück auf der linken Seite. Er schoss in seinen 51 Länderspielen 11 Tore. Da es an einem guten Stürmer mangelt, könnte ihre Form entscheidend sein. 
Der finale EM-Kader ist - stand 19. Mai - noch nicht bekannt. 



Das zweite Spiel, das Deutschland bestreiten wird, findet am 16. Juni im Stade de France in der Hauptstadt Paris statt. Der Gegner ist bereits aus der Qualifikation bekannt und lautet Polen.

Die Qualifikationsspiele

Polen spielte in der Qualifikation in einer Gruppe mit Gibralta, Schottland, Georgien, Irland und Deutschland. Dabei gewann man 6 Spiele, erreichte 3 Unentschieden und verlor nur einmal. Der Gegner damals hieß Deutschland. Insgesamt ergibt sich ein Torverhältnis von sagenhaften 31:9 Toren. Doch eines zeigt die Qualifikation: Im direkten Duell kommt es vermutlich auf die Tagesform an.

Die Schlüsselspieler

Die Spieler Polens sind im Gegensatz zu denen der Ukraine überall in Europa zu finden. Und auch wenn sie aktuell in der FIFA-Weltrangliste hinter der Ukraine stehen, ist ihre individuelle Klasse um einiges höher. 

Besonders wichtig scheint Superstürmer Robert Lewandowski. Der Bayern-Profi hat eine überragende Saison hinter sich, an deren Ende er die historische 30 Tore Bundesligamarke knackte. Auch in der Qualifikation traf der Pole wie am Fließband und steuerte 13 Tore bei. Er wurde mit Abstand Torschützenkönig der Quali. Momentan zählt der Lewandowski zu den besten Stürmern der Welt und ganz Polen hofft, dass er seine Form bei der EM bestätigen kann. 
Sollte Jakub Blaszczykowski fit sein, wird er vermutlich den einen Flügel besetzen. Sein jahrelanges Zusammenspiel mit Lewandowski könnte durchaus ein Vorteil für die Polen sein. Den Eingespieltheit ist häufig etwas das Nationalmannschaften fehlt.
Allgemein habe Polen "eine gute Mischung aus Häuptlingen und Indianern" in ihren Reihen. Etwas vorauf auch Bundestrainer Löw immer viel Wert legt, wenn er seinen Kader bestimmt. 



Der letzte Gegner auf den Deutschland trifft ist Nordirland. Das Spiel findet am 21. Juni im Parc de Princes ebenfalls in Paris statt. 

Die Qualifikationsspiele

Nordirland bildete eine Gruppe mit Ungar, Färöer, Griechenland, Rumänien und Finnland. Sie spielten eine gute Qualifikation. 6 Spiele konnte das Team gewinne, drei Mal reichte es für ein Unentschieden (Ungarn, Rumänien, Finnland) und nur ein Spiel gegen Rumänien ging verloren. Für Nordirland ist es übrigens das erst Mal, dass sie sich für die Endrunde einer Europameisterschaft qualifizierten. 

Die Schlüsselspieler

Die meisten Spieler des nordirländischen Kaders spielen in den schottischen und in den englischen Ligen. Im vorläufigen Kader stellt allein Aaron Hughes, der bei Melbourne City in Australien spielt, eine Ausnahme dar. Desweiteren befinden sich auch viele Spieler aus den unteren englischen Ligen im Kader. Das geht von der Zweiten (9 Spieler) über die Dritte (6 Spieler) bis hin zur vierten Liga (1 Spieler). Hinzukommen sechs Spieler aus der ersten schottischen Liga und weitere fünf aus der Premier League. Bis auf Patrick McNair, der bei Manchester United spielt, sind alle andere vier Stammspieler in ihrem Vereinen. Jonny Evans und Gareth McAuley die beiden Innenverteidiger vom Tabellen 15. West Bromwiche Albion spielen sogar regelmäßig zusammen. Hinzukommt Craig Cathcart der Innenverteidiger des Tabellen 13. FC Watford. Der vierte im Bunde ist Steven Davis ein zentraler Mittelfeldspieler, der beim FC Southampton, die auf Tabellenplatz sieben stehen, regelmäßig auf dem Platz steht.

Fazit

Die Deutschen sollten keine Schwierigkeiten bekommen sich für das weitere Turnier zu qualifizieren. Nordirland wird vermutlich einsames Tabellenschlusslicht werden, da ihnen die internationale Erfahrung fehlt. Die ist bei der Ukraine zwar vorhanden, aber im Vergleich mit den starken Polen und dem deutschen Weltstar-Ensemble werden auch sie nur geringe Chancen haben. Allein Polen stellt einen wirklich gefährlichen Gegner dar. Hier kommt es wie bereits geschrieben auf die Nuancen in den direkten Duellen an.

Wer sich noch über andere Teams informieren möchte, findet hier eine gute Übersicht für jedes Team.


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Lovley Links: Mai


Den Blog Deliriumskind werden bestimmt schon einige von euch kennen. Marianne hat dort in diesem Monat eine schöne Kurzgeschichte veröffentlicht, die ihr unbedingt lesen solltet.

Vita hat sich diesen Monat zum Thema Blog vs. Instagram geäußert und erklärt, warum sie ihrem Blog den Vorzug gibt.

Masha reflektiert ihren Snapchat- Gebrauch und stimmt auch mich mit ihrem Post nachdenklich.

Neulich las ich einen Artikel über Chan Yuen-ting. Die erste Frau, die ein Männer Erstligateam als Trainerin zum Titelgewinn führte. Unglaublich cool wie ich finde. Und in einem Satz des Artikels konnte ich mich sogar selbst wiederfinden. Chan "even managed somehow to make soccer the focus of her final university thesis, even though she was studying geography.".

Palmengarten in Frankfurt

Die heutigen Bilder sind nun schon fast ein Jahr alt. Dieser Post schlummert ebenfalls fast schon genauso lange in meiner Entwurfliste. Für den Winter waren mir die Bilder von Blumen aber irgendwie zu frühlingshaft und außerderm habe ich euch ja die ganze Zeit mit Reiseposts vollgeballert. 

Den Palmengarten in Frankfurt solltet ihr wirklich mal besuchen, wenn ihr die Chance dazu habt. Es ist wirklich schön dort und es gibt unglaublich viele schöne Fotomotive. Wie ihr unten sehen könnt war ich nicht als einzige mit einer Kamera unterwegs und auch zwei Mädels haben an dem Tag Outfitbilder dort gemacht.