So schaffst du das Abitur - 3 Tipps für die entscheidenen Prüfungen



Letztes Jahr um diese Zeit saß ich täglich ab 9 Uhr morgens am Essenstisch und schlug die Bücher auf. Das Abitur rückte näher und meine Ziele mit einem Einserschnitt fest gesteckt. Ein Jahr später sitze ich in der Bahn auf dem Weg zu meinem Arbeitsplatz. Die Zwischenprüfungen in meinem dualen Studium bereits hinter mir, den Blick fest nach vorne gerichtet. Heute möchte ich euch Lerntipps geben, denn wenn ich etwas wirklich sehr gut kann, dann lernen. Diese Tipps sind fürs Abitur gedacht, können aber natürlich auch im Studium oder allgemein in der Klausurenphase 
angewendet werden. 

Schreib einen Lernplan

Wenn ich in meiner Schulzeit eines immer gemacht habe, dann einen Lernplan. Früher habe ich den im Kopf gefasst. Fürs Abitur gab es dann erstmals einen schriftlich fixierten, da der Zeitraum eindeutig länger war. Ein Lernplan verschafft dir einen guten Überblick und verhindert Aufschieberitis. Am einfachsten ist es, wenn man sich zuerst einmal aufschreibt, welche Themengebiete man für welches Fach lernen muss. Danach sollte man darüber nachdenken welche Zeiteinheit man dafür benötigt. Dann könnt ihr von hinten nach vorne schreiben. Sucht euren letzten Prüfungstermin und schreibt euch mithilfe eurer Liste feste Termine zum Lernen auf. Dann wisst ihr auch gleich, wann ihr mit dem Lernen beginnen solltet.

Belegt oder bildet Kurse

In Fächern in denen ihr unsicher seid, solltet ihr euch Unterstützung suchen. Bei uns an der Schule haben die meisten Lehrer in der schulfreien Zeit Zusatztermine angeboten, die man dann auch nutzen sollte. Häufig fallen einem selbst Dinge gar nicht auf, die aber andere schnell erblicken. Gemeinsam lernen hilft. Besonders für Mathe habe ich mich mit Freunden getroffen, da fällt das Verstehen leichter. Zu guter Letzt habe ich einen Mathekurs von der Zeit belegt, der deutschlandweit angeboten wird. Ich hatte nie starke Probleme mit Mathe, wollte aber das beste aus meiner Note rausholen. Der Kurs hat mir dabei geholfen.

Kauft keine zusätzlichen Lernbücher

In den meisten Fällen bekommt ihr ausreichend Material von euren Lehrkräften. Wenn ihr das Gefühl habt, eure Lehrer haben euch nicht gut genug ausgestattet, fragt Freunde von anderen Schulen oder kauft gebrauchtes Material aus dem letzten Jahr. Ich habe den Fehler gemacht mir ein Politik-Buch zu kaufen. Das einzige Zusatzbuch, das hilfreich sein kann, ist ein Aufgabenheft für Mathe.

Sorge für genug Freizeit

Ich bin wahrlich kein Frühaufsteher und trotzdem habe ich mich gezwungen jeden Tag um 9 Uhr mit dem Lernen zu beginnen. Somit war ich gegen Mittag fertig für den Tag und hatte eine Menge Freizeit. Letztlich hatte ich mehr freie Zeit als zur Schulzeit und habe deshalb viele Sachen erledigen können. So habe ich zum Beispiel in diesem Zeitraum viel gebloggt, das Abizeitungslayout im Alleingang erstellt und mich viel mit Freunden getroffen.

Lovely Links

Lange Zeit gab es keine Lovely Links mehr. Ich habe natürlich in der blogfreien Zeit trotzdem ab und an mal Blogs von anderen Kolleginnen gelesen und das ein oder andere Youtube-Video gesehen. Heute möchte ich mal wieder ein paar besonders tolle Werke vorstellen. Auch wenn das ein oder andere jetzt natürlich schon etwas älter ist.


Lina schreibt auf "Notes to herself" über junge Frauen, die ihre Meinung im Internet teilen und mit was für Reaktionen sie zu tun haben. "Belangloser Content einer Mittzwanzigerin" beinhaltet viel Wahres.

Ariane hat in der Zeit gleich zwei Texte geschrieben, die ich gerne mit euch teilen möchte. Zum einen schreibt sie über viel Reisende, die Länderpunkte auf Karten sammeln und entschuldigt sich in Namen dieser. Außerdem regt sie dazu an, mehr in Deutschland zu reisen. Seitdem ich auf Pinterest eine "Travel Germany"-Pinnwand habe, wird meine Reiseliste für Deutschland auf jeden Fall noch größer.

Marianne schreibt über den White Rabbits Room, den ich bereits einmal mit ihr Besuchen durfte und dem ich jedem Empfehlen würde. Demnächst geht es mal mit meinem Freund dort hin.

Ein bisschen Mut fürs Studium macht Angela mit ihrem Post über ein Studentenleben mit 13 Semestern und einem harten Weg zum Finden der Motivation für den Studienabschluss. Mutmache um seine Ängste zu bekämpfen.

Zu guter Letzt ein Video. Momentan bin ich total im Poetry Slam-Fieber. Besonders toll finde ich diesen Slam von Kaleb Erdmann mit dem Titel "Wieviel mal Bus verpassen sind einmal Ebola?". Mehr will ich dazu eigentlich gar nicht sagen, lasst es einfach auf euch wirken.

Neuanfang.



Diese Bilder bedeuten für mich auf so viele Arten Neuanfang, dass sie einfach perfekt für einen Neustart auf diesem Blog sind. Feuerwerk erinnert mich allgemein immer an einen Neuanfang, weil man sie unweigerlich mit Silvester in Verbindung bringt. Diese Bilder stammen allerdings nicht von Silvester, sondern vom Rhein in Flammen in Koblenz. Dort war ich an dem ersten Wochenende meines Studiums mit ein paar Kollegen. Neben diesem Neuanfang, sehe ich dieses Wochenende und diesen Abend irgendwie als Startpunkt für meine Beziehung, da ich und mein Freund uns kennen lernten.





Aktuell habe ich damit begonnen im Rahmen meines dualen Studiums bei meiner Behörde zu arbeiten. Dazu stand mal wieder ein Umzug an. Ich hoffe nun komme ich wieder mehr zum Bloggen, aber mit den neuen Arbeitszeiten werde ich wohl etwas Eingewöhnungszeit brauchen. Trotzdem, dass hier ist ein Neuanfang.






Mein 2016 und so gehts 2017 weiter

Leute lang ist es her, das wir uns hier gelesen haben.
Heute möchte ich mit euch auf mein Jahr 2016 zurückblicken und mich zu der Zukunft dieses Blogs äußern.

2016 das Jahr der Veränderungen 

Ich habe noch nie ein Jahr gehabt, in dem sich für mich so viel geändert hat. Wie die meisten von euch wissen, habe ich dieses Jahr Abitur gemacht. Erstaunlicherweise hat sich das gar nicht negativ auf meinen Blog ausgewirkt. Es war sogar eher das Gegenteil der Fall. Die Monate rund um meine Abiturprüfungen waren die Monate mit den meisten und qualitativ besten Posts. Rapide abgenommen hat die Anzahl der Posts seitdem mein Studium begann. Seit Anfang August habe ich ganze zwei Posts verfasst. Diese Zahl gerade aufschreiben zu müssen, tut mir selbst etwas weh. Ich führe diesen Blog jetzt seit vier Jahren und habe ihn selten so vernachlässigt. Doch neben Studium mit reinen Pflichtvorlesungen, einen eigenen Haushalt führen und neue Freunde finden, habe ich zusätzlich noch eine Beziehung begonnen, in die ich natürlich gerne etwas Zeit investieren möchte. Ihr merkt vieles neu, viele Umstellungen.

2017, wird alles anders?

Zu aller erst kündige ich euch jetzt eine Blogpause für den Monat Januar an. Ich werde meine Zwischenprüfungen schreiben. Somit werde ich meine Freizeit nach den ganzen Pflichtvorlesungen wohl überwiegend dem Lernen und meiner Beziehung widmen. Dafür soll es ab Februar wieder so richtig los gehen. Auch wenn sich dann für mich wieder einiges ändern wird, kann ich mit etwas mehr Zeit für meine Hobbys rechnen. Trotzdem werden wohl nicht die üblichen 3-4 Posts pro Woche kommen. Diese Zeiten sind leider vorbei, da ich nunmal in einem Beamtenverhältnis mit einer 40 Stunden Woche bin, die während Praktikum und Studium gelten. Doch da ich mein Studium sehr gerne mag, ist das für mich persönlich kein Problem.

Ich bereite mich nun also bloggertechnisch auf den Februar vor und überlege mir bis dahin, was ich an meinem Blog ändern muss, damit er mit meiner neuen Lebensrealität zusammenpasst. Achje, das klang jetzt aber hochgestochen. Ich hoffe ihr wisst wie ich das meine.
Bis dann. Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Generation Beziehungsunfähig

Gelangweilt sitze ich in meiner Vorlesung. Unsere Dozentin hat die große Gabe unser Skript auf die langweiligste Art und Weise runterzulesen. Und auch wenn ich mir größte Mühe gebe zuzuhören, weiß ich jetzt schon, dass das heute nichts mehr wird. "Nicht weiter schlimm", denke ich, "steht ja eh alles Wort für Wort im Skript." Also beende ich meinen inneren Kampf und greife doch zum Smartphone. Mein Datenvolumen ist mal wieder gedrosselt. Leben ohne WLAN ist schwerer als man denkt. Meine Wahl fällt auf Jodel, das verbraucht wenigstens nicht so viel des wertvollen Datenvolumens.

Und während ich mich durch die anonymen Posts von Studenten aus Köln, Brühl und Umgebung scrolle, fällt es mir mal wieder auf. Die Jodel, die sich um Freundschaft+, One Night Stands und Sexdates drehen häufen sich. Eine Jodlerin merkt gar an: "Was ist nur los mit unserer Generation. Wenn ich das hier so lese, sind wir alle beziehungsunfähig." Und während meine Dozentin die Kapitalwertmethode eingehend bespricht, mache ich mir Gedanken um uns. Sind wir wirklich alle beziehungsunfähig?


Es stimmt, das vorherrschende Thema in den Medien wenn es um Liebe und Beziehungen geht, sind lockere Formen. Ob offene Beziehungen, Freundschaft+ oder eine flüchtige Nacht zu zweit (oder Dritt), eine "normale" Beziehung spielt kaum noch eine Rolle außerhalb der Schweighöfer-Schweiger-Filmszene. Doch es gibt sie noch diese romantischen Beziehungen. Wenn ich meiner besten Freundin zuhöre wie sie über ihren Freund spricht oder wenn meine Kollegin von dem "K. fürs Leben" spricht, dann ist das echt und es ist real. Nur leider, und das ist der Punkt, ist es den Leuten nicht spannend. Die Leute wollen lieber von etwas lesen oder hören, was nicht alltäglich für sie ist. Vielleicht auch von etwas, das sie sich selbst nicht trauen würden. Zudem hat nicht jeder das Glück gleich seinem Traumprinzen oder seiner Prinzessin zu begegnen. Wie heißt es so schön:  
„Man muss viele Frösche küssen, bevor man einen Prinzen findet.“  
Und was wäre unfairer dem anderen gegenüber als wenn man weiß, dass es nicht lange halten wird und trotzdem eine Beziehung eingeht? Dann doch lieber gleich sagen, was Sache ist.

Natürlich ist die "Generation Beziehungsunfähig" kein reines Mediengespinnst. Vielen fehlt das Vertrauen in andere Personen oder sie haben Angst etwas zu verpassen, wenn sie eine feste Beziehung eingehen. Zudem sind sich viele Psychologen sicher, dass Scheidungskinder schwerer in eine feste Beziehung finden. Und sind wir nicht die Generation der Scheidungskinder? Ich bin selbst  ein Scheidungskind und trotzdem hat es bei mir zwischen Kennenlernen und Beziehung keinen Monat gebraucht. Bei keinem Thema kann man so schwer pauschalisieren, wie bei diesem.

Mir ist es letztlich egal, wer was für eine Art von Beziehung führt. Jeder soll das machen, was ihn glücklich macht, solang er andere damit nicht verletzt. Was mich viel mehr stört, ist das schnelle aufgeben.

Nach 65 Jahren Ehe wurde ein Paar befragt, wie sie es geschafft haben so lange zusammen zu bleiben. Die Frau dachte ein paar Sekunden nach und antwortete:
„Wir wurden in einer Zeit geboren, in der man kaputte Dinge reparierte, anstatt sie wegzuwerfen…“

Natürlich hat es keinen Sinn eine komplett zerstörte Beziehung aufrecht zu erhalten. Wenn das Vertrauen weg ist, lässt sich eine Beziehung schwer reparieren. Doch bei Kleinigkeiten sollte man nicht aufgeben. Ein tolles Beispiel dafür sind meiner Meinung nach Joana und Niklas, die ihre Krise überwunden haben und nun bald heiraten. Ich bin für mehr solche Geschichten. Denn eine "Generation Beziehungsunfähig", die gibt es - meiner Meinung nach - nur solange wir es zulassen.

Life Update

Vielleicht hat mich der ein oder andere ja schon vermisst, vermutlich ist euch in der Sommerphase gar nicht aufgefallen, dass ich  "weg" war.  Was ist also in der Zwischenzeit passiert?


Urlaub in München

Die letzten Posts erschienen, als ich in München war. Dort habe ich eine schöne Woche mit meiner kleinen Schwester verbracht und einige online Freunde getroffen. Unter anderem Marianne, die ihr bestimmt von ihrem Blog "deliriumskind"  kennt. Ihr bekommt natürlich noch einen genaueren Post über diese Reise.

Arbeits- und Studiumsbeginn

Da ich ein duales Studium mache, musste ich bereits am 1.8. anfangen. Zuerst war ich eine Woche in meiner Einstellungsbehörde und habe einiges ansehen können und meine Kollegin kennengelernt. Seit dem 8.8 bin ich nun in meiner Studium.

Umzug ins Studentenwohnheim 

Weil ich nicht in der Nähe meiner Heimat studiere, stand zudem noch ein Umzug an. Ich lebe aktuell im fachhochschuleigenem Wohnheim. Hier habe ich mein eigenes Zimmer mit Bad, nur eine Küche muss ich mir mit den anderen teilen, was eher praktisch als problematisch ist. Diese Woche haben wir regelmäßig zusammen gegessen. Nur das Internet darf ich hier nicht mit meinem privaten Laptop nutzen, sodass Blogposts in Zukunft noch mehr Arbeit sind. Also habt bitte Nachsicht, wenn Posts jetzt leider doch seltener werden.