Winter-want-to-do

22 November 2017 / Kommentieren
Eigentlich sollte der Beitrag "Winter-to-do-Liste", aber irgendwie klingt das stressig und genau das soll mein Winter dieses Mal nicht sein.


Weihnachtsgeschenke kaufen/basteln 

Ich muss sagen, angefangen bin ich mit diesem Punkt bereits im Oktober, als meine Schwester und ich eine Superidee für das Geschenk meiner Mutter hatten. Kurzerhand wurde bestellt, nicht dass nachher alles ausverkauft ist. Seitdem habe ich bereits eine Liste erstellt und mir genau überlegt wer was bekommen soll. Nun gilt es noch alles zusammenzusuchen und ein wenig zu basteln. 

"Das Wunder von Manhattan" schauen 

Für mich ist "Das Wunder von Manhattan" der ultimative Weihnachtsfilm. Ich muss sagen, mit den ganzen "Kevin"-Filmen konnte noch nie wirklich etwas werden. Viel lieber schaue ich mir die Geschichte von Chris Kringel an. Wenn ihr den Film noch nicht kennt, unbedingt anschauen.

Weihnachten & Co KG sehen

Ich bin ja fest davon überzeugt, dass der Zuschauerschnitt jenseits der 20 liegt. Ab dem 18.11.2017 geht es wieder los. Auch wenn ich sowieso schon jede Folge kenne, schaue ich die Serie immer wieder gerne. Letztes Jahr haben mein Freund und ich fast jeden Tag geschafft vor dem Fernseher zu sitzen. 

Weihnachtskarten schreiben 

Seit einigen Jahren habe ich es mir angewöhnt Weihnachtskarten zu versenden. Nicht jeder Person widmet man zu Weihnachten ein Geschenk, aber eine Karte kann man jedem zukommen lassen, denn das kostet kaum etwas. Außerdem freuen sich die meisten Menschen auch heute noch, wenn man überhaupt an sie gedacht hat. Als Papierliebhaberin versende ich da natürlich lieber Karten als Whatsapp-Nachrichten. 

Weihnachtsmärkte besuchen 

Kein Winter ohne Weihnachtsmarkt. Dieses Jahr werde ich sicherlich einen in Münster und einen in meiner Heimat besuchen. Vielleicht ergibt sich ja noch der ein oder andere Weihnachtsmarkt, aber diese beiden sollten auf jeden Fall drin sein. 

Geschenke verpacken 

Wenn dann endlich alle Geschenke da sind, freue ich mich schon auf das schöne Verpacken. Es macht mir einfach so viel Spaß solche Dinge zu machen. Vermutlich ist hier auch meine Liebe zu Papier wieder ausschlaggebend. 

Weihnachtsplaylist erstellen 

Das ist der einzige Punkt meiner letztjährigen Liste, den ich nicht geschafft habe. Ich höre kein Radio und stehe damit eher selten in Kontakt mit Weihnachtsliedern, wenn ich dafür nicht selbst sorgen. Es ist jetzt nicht so, dass ich diese Lieder in der Weihnachtszeit rauf und runter höre. Allerdings mag ich es manchmal ganz gerne mich dadurch in weihnachtliche Stimmung zu versetzen. 

Was gehört für euch zu einem erfolgreichen Winter?

Minimalismus: In 6 Schritten zum eigenen Stil

20 November 2017 / 1 Kommentar
Im ersten Augenblick ist nicht jedem immer ganz deutlich wieso es für Minimalismus wichtig ist einen eignen Stil zu haben. Doch eigentlich ist es ganz logisch. Wer weiß, was er wirklich trägt, vermeidet Fehlkäufe und sammelt eine geringere Auswahl an Kleidungsstücken an. Heute möchte ich euch - wie bereits hier angekündigt - erklären, wie man seinen eigenen Stil finden kann.

Step 1 - Kleiderschrank durchgehen

Das lässt sich manchmal auch mit dem Kleiderschrankausmisten verbinden - zumindest wenn man ehrlich zu sich selbst sein kann. Die meisten Menschen haben damit am Anfang ihres Aufräumprozesses noch Probleme. Ich räume seit Jahren immer wieder meinen Kleiderschrank auf und habe es trotzdem auf diese Weise erst kürzlich selbst gelernt. Wenn man jedoch einfach nur einen Blick in den Kleiderschrank wirft, reicht das meistens schon aus, um einiges über seine Vorlieben zu lernen. Welche Farben und Muster sind häufig vertreten? Welche Materialien bevorzuge ich? Welcher Schnitt passt zu mir?

Mein Ergebnis: Eines war mir von Anfang an klar, die vorherrschende Farbe im meinem Kleiderschrank ist schwarz. Dafür musste ich nicht einmal hineinsehen. Außerdem stellte ich fest, dass meine liebsten Kleidungsstücke oft gestreift sind. Bei Hosen besitze ich fast ausschließlich Skinny Jeans. 

Step 2 - Window-Shopping

Das Window-Shopping muss nicht unbedingt in der Stadt stattfinden. Dies wäre nur notwendig, wenn du dir bei den Schnitten und Stoffen noch nicht sicher bist. Farben, Muster und Stilrichtungen kannst du auch durch Online-Shopping oder bei Pinterest herausfiltern. Online-Shopping wäre hierbei meine zuletzt gewählt Variante, weil die Versuchung etwas zu kaufen sehr groß ist. Im echten Leben kannst du nämlich dein Geld einfach mal zuhause lassen. 

Mein Ergebnis: Ich habe mich einmal ganz bewusst durch meine "Fashion"-Pinnwand bei Pinterest geklickt. Dabei haben sich einige Sachen bestätigt, die ich schon aus meinem Kleiderschrank wusste. Allerdings habe ich auch einige Stücke entdeckt, die ich noch nicht besitze, von denen ich aber meine, dass sie gut zu mir passen würden. Beim nächsten Window-Shopping halte ich dann mal nach diesen Teilen ausschau. 

Step 3 - Farben extrahieren

Hier helfen dir jetzt deine Ergebnisse aus den beiden Schritten davor. Welche Farben finden sich besonders häufig in deinem Kleiderschrank?  Welche sind dir beim Window-Shopping aufgefallen? Überlege dir genau, welche Farben du wirklich trägst. Grundsätzlich gilt, man sollte sich drei Hauptfarben, zwei neutrale Farben und zwei Akzentfarben aussuchen. Solche starren Regeln finde ich allerdings etwas schwierig. Wenn es bei dir passt, wunderbar, wenn nicht, auch okay.

Mein Ergebnis: Die Hauptfarben in meinem Kleiderschrank sind schwarz und weiß (bitte startet keine Farben-Kontrast-Debatte). Da dies aber eigentlich auch die zwei neutralen Farben waren, die mir vorschwebten, habe ich mein Schema dort etwas angepasst. Meine neutralen Farben sind dunkelblau und grau. Zwei Farben die ich wirklich gerne trage, weil sie sehr schlicht sind. Akzente setzte ich mit altrosa beziehungsweise rosé und weinrot. Außerdem trage ich noch gerne Kaki und mint. Hier verlasse ich also das Schema, weil ich weiß, dass ich diese Farben ebenfalls gerne trage.


Step 4 - Prioritäten setzten

Bei dieser Frage geht es darum, welche Kriterien du an neue aber auch alte Kleidungsstücke anlegen willst. Ist dir eine faire Produktion wichtig? Welche Rolle spielt die Qualität der Produkte? Schwebt dir eine bestimmte Anzahl an Produkten pro Kategorie oder insgesamt vor? Sollen die Stücke vor allem gemütlich sein oder darf es auch mal schick und unbequem sein? Hier legt jeder seine eigenen Prioritäten.

Mein Ergebnis: Auf lange Sicht möchte ich eher wenige Kleidungsstücke mit hoher Qualität besitzen. Ich lege mich hier aber nicht auf eine bestimmte Anzahl fest. Schließlich ergibt es für mich kein Sinn schöne und gute Kleidungsstücke wegzugeben, um möglichst wenig zu besitzen. Solange ich die Sachen trage, bleiben sie. 

Step 5 - Kleiderschrank ausmisten

Wenn man sich jetzt überlegt hat, wie der eigene Stil aussehen soll, geht es ans Eingemachte. Schau was du an Kleidungsstücken besitzt und überlege dir, ob du sie in deinen Stil einbinden kannst. Beachte dabei aber auch:

Step 6 - Ausnahmen zulassen

Du hast ein Teil, dass du abgöttisch liebst, aber es passt farblich nicht in dein Schema? Ist doch egal. Jede Person mit Stil hat auch ein paar Teile die Akzente zum Rest setzen. Die Auffallen dürfen. Wieso solltest du dich von einem Teil trennen, dass du liebst? Es gehört offensichtlich auch zu deiner Vorstellung von einem guten Kleiderschrank und genau darum geht es beim Stil ja. Pass aber auf, dass es nicht zu viele Ausnahmen gibt, denn dann sind es keine Ausnahmen mehr.

Mein Ergebnis: Mir ist aufgefallen, dass ich quasi zwei Stile habe. Im Winter trage ich überwiegend die dunkleren Töne meiner Farbskala. Die Stoffe sind natürlich auch ganz andere als im Sommer. Dort trage ich gerne verschlungene Muster, die ich im Winter nie anziehen würde. Meine Styling-Persönlichkeit teilt sich also in zwei Hälften. Außerdem habe ich da diese orange Hose, die gar nicht zu meinen Farben passt, die ich aber wirklich liebe und deshalb behalte. 

Wochenrückblick Woche 45-46

19 November 2017 / Kommentieren
gesehen: Ich habe es endliche geschafft "Gone Girl" zu schauen. Die Geschichte kannte ich vorher nicht, war aber als Psycho-Thriller-Fan sehr begeistert. Kann ihn nur empfehlen. Dann habe ich am Freitag endlich Rise Against, eine meiner absoluten Lieblingsbands, live gesehen.

geschrieben: Über die Hälfte vom NaNo sind schon vorbei. Ich liege gut im Plan und habe insgesamt 32.051 Worte geschrieben. Nehmt ihr auch teil? Wenn ja, wie läuft es bei euch?

gedacht: Das es echt schwer sein kann eine Wohnung zu finde. Wie sehr ich mich aufs neue Jahr freue und dass ich aufpassen muss, was ich momentan alles kaufe.

gekauft: Habe ich bereits die ersten Weihnachtsgeschenke. Falls du noch keine Ideen hast, kommt bald eine kleine Serie hier auf dem Blog, die dir helfen kann. Dann habe ich mir selbst einiges gegönnt. Wieder einmal überwiegend Stationery. Mehr dazu gibt es dann natürlich wieder auf Instagram (@annisfilo). Außerdem musste natürlich am Freitag ein Tour-Shirt bei mir einziehen. Außerdem habe ich das neue Workbook von flow gekauft. Vielleicht gibt es dazu bald mehr.

gefahren: Gefahren bin ich endlich mal wieder nach Hause. Natürlich mit der Bahn. Außerdem zum Konzert nach Düsseldorf - auch mit der Bahn. Ihr merkt, die Bahn und ich sind gute Freunde.

gelesen: Wegen dem NaNo komme ich nicht ganz so viel zum Lesen. Das war natürlich vorher klar, aber ich habe "Das Café am Rande der Welt" zu Ende gelesen. Danach habe ich mit Sakrileg von Dan Brown angefangen. Diese Reihe will ich nämlich auch bald mal beenden.

geknippst: 


Minimalismus: Kleiderschrank aufräumen

15 November 2017 / Kommentieren
Heute geht es also richtig los mit dem Weg zum Minimalismus. Ich starte, ganz nach der Reihenfolge der KonMarie-Methode mit den Kleidungsstücken. Also, los geht´s!

Als aller ersten Schritt musst du all deine Kleidung an einem Ort versammeln. Meine Kleidung befindet sich zu 90% in meinen Kleiderschränken. Da ich sowohl einen im Wohnheim als auch einen zuhause habe, musste ich an dieser Stelle etwas mogeln. Wenn du alle Kleidungsstücke auf einen Haufen geworfen hast, schau ihn dir kurz an. Ist er so groß, dass du jetzt schon den Überblick verlierst? Dann bilde nochmal einzelne Haufen nach Kategorien. Sei dir aber auch bewusst, dass die Kleidung dadurch schnell weniger erscheint. Lass dich nicht von der Menge deiner Kleidung täuschen. Wenn du diese Aktion das erste Mal nach langer Zeit durchführst, hast du sicherlich viele Kleidungsstücke, die weg können.

Nun nimmst du jedes Kleidungsstück in die Hand und stellst dir folgende zentrale Fragen:

  1. Wie ist der Zustand?Wenn Kleidung kaputt ist, haben wir zwei Möglichkeiten entweder reparieren oder wegwerfen. Ist es nicht eines deiner absoluten Lieblingsteile, dann wirf es weg. Du hast genug andere schöne Sachen.
  2. Passt mir das Teil?
    Nach dem wir festgestellt haben, dass unser Kleidungsstück noch gut in Schuss ist, sollten wir uns fragen, ob es uns noch passt. Probiere möglichst viel an. Vor allem alles, dass du in den letzten 4 Wochen nicht getragen hast. Passt es nicht mehr, so überlege dir ob du es noch verkaufen kannst oder ob du es lieber spendest.
  3. Ist das Kleidungsstück mein Stil?
    Wie man seinen eigenen Stil findet, werde ich dir in wenigen Tagen verraten. Solltest du ihn schon haben, dann kannst du hier mit deinen Kleidungstücken hart ins Gericht gehen. Schmeiße aber keine Lieblingsteile weg nur, weil sie nicht deinem Stil entsprechen. Ausnahmen sind natürlich erlaubt. Wenn du deinen Stil noch nicht gefunden hast, kannst du erst einmal nach deinem Geschmack urteilen und später zu einem erneuten Durchgang ansetzen.
  4. Wie hoch ist der Nutzen?
    Vielleicht etwas BWLerisch angehaucht, ist diese Frage doch sehr wichtig. Trägst du das Kleidungsstück überhaupt? Wenn nicht, hat es einen berechtigten Grund. Vielleicht besitzt du etwas Abendmode, die du auf jeder Hochzeit trägst, aber in letzter Zeit fand eben keine statt. Dann kannst du das Kleid natürlich behalten, du sollst ja kein Geld verschwenden. Behältst du Kleidungsstücke aus sentimentalen Gründe, so frage dich, ob dir nicht ein Foto reichen würde. Zu guter Letzt kannst du dich nach Marie Kondo fragen „Macht es mich glücklich?“. Wem das zu spirituell ist, der kann sich ja fragen „Würde ich es nach einem Brand neukaufen?“.

Das Kistensystem

Jedes dieser Kleidungsstücke kannst du nach dem Beantworten der Fragen in eine Kiste einordnen. Müllsäcke gehen auch, wobei ich die Erfahrung gemacht habe, dass diese schwerer zu lagern sind. Am besten beschriftest du die Kisten mit den Kategorien „Behalten“, „Wegwerfen“ und “Spenden/Verkaufen“. Solltest du viel Kleidung haben, brauchst du vermutlich mehrere Kisten pro Kategorie und solltest die letzte Kategorie auf zwei Kisten aufspalten. Für die ganz unsicheren empfiehlt sich noch eine vierte Kiste. „30 Tage behalten“. Diese Kiste ist deine vielleicht Kiste. Nach dem aussortieren verschließt du sie und stellst sie auf deinen Schrank. Brauchst du die Kleidung in den nächsten 30 Tagen nicht, wirst du sie so schnell nicht mehr brauchen, also weg damit!

Vielleicht fallen dir beim Aussortieren Kleidungsstücke auf, die du sehr gerne getragen hast, die nun aber abgenutzt oder zu klein sind. Solltest du den Wunsch hegen sie zu ersetzten, so schreib sie dir irgendwo auf. Dann kannst du das alte Teil beruhigt weggeben.

Spezialfall Unterwäsche und Socken

Unterwäsche und Socken sind beim Ausmisten ein sehr schwieriges Thema. Viele denken nämlich folgendermaßen: Diese Kleidungsstücke sieht außer mir (und meinem Partner) doch sowieso niemand. Da ist es doch egal, wenn sie verwaschen oder löchrig sind. Ich sehe das anders. Gerade bei Frauen macht das Gefühl passende schöne Unterwäsche zu tragen einen Unterschied in der Selbstsicherheit und der Ausstrahlung. Was „schöne“ Unterwäsche bedeutet, ist dabei sehr individuell. Wichtig ist nur, sei es dir wert schöne Unterwäsche und löcherfreie Socken zu tragen. Investiere lieber hin und wieder etwas Geld und erhöhe dir dafür Tragekomfort und Selbstsicherheit.

Tipps für Anfänger

Gerade Anfängern wird es schwer fallen gleich beim ersten Durchgang alle unliebsamen Kleidungsstücke loszuwerden. Mache also lieber mehrere Runden und fühle dich dabei wohl. Für den Langzeitcheck kannst du deine Bügel umdrehen und Trennwände auf deine Kleiderstapel legen, um zu sehen was du wirklich trägst und was im Schrank versauert.



Eindrücke Dänemark

13 November 2017 / Kommentieren










Über das verlängerte Wochenende war ich mit meinem Freund und seiner Familie in Dänemark. Wir haben hauptsächlich entspannt. Wir haben gelesen, waren mit den Hunden draußen und ich habe etwas für den NaNoWriMo vorbereitet und die Blogposts für November soweit es ging vorgeschrieben. Am Dienstag sind wir dann noch etwas eher aufgestanden um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Leider hat sich eine Wolke vor die Sonne geschoben, die Farben waren trotzdem toll.

Warum Minimalismus?

08 November 2017 / 1 Kommentar
Mein Post über das Buch „Magic Cleaning“ soll ein Auftakt sein, zu einer neuen Kategorie auf meinem Blog: Minimalismus. Eigentlich ist diese Kategorie gar nicht so neu, schließlich habe ich schon bei dem Projekt „Weg damit!“ mitgemacht und meine Erfahrungen hier mit euch geteilt, doch ab jetzt soll es wesentlich tiefer gehen.



Warum ich mich für Minimalismus interessiere?

Das erste Mal, dass ich von Minimalismus hörte, war tatsächlich in der Schule im Deutschunterricht. Dort lasen wir einen Zeitungsartikel zu dem Thema. Minimalisten wurden als Leute dargestellt, die in einem leeren Raum auf einer Matratze schliefen. Neben ihnen der neue Mac auf einem Pappkarton. Ihr könnt euch also vorstellen, dass ich mich damit nicht wirklich identifizieren konnte. Einige Zeit später entdeckte ich Yamina auf Youtube. Mir gefielen ihre Videos und ihr Lebensentwurf war spannend für mich, aber ich kam nicht auf die Idee, dies selbst umzusetzen. Minimalismus wirkte auf mich sehr radikal. Nicht umsetzbar für Menschen mit Hobbys wie Filofaxen und einer Liebe für Dekoration. Erst als das Thema populärer wurde und ich zufällig auf ein Video von Sissi stieß, erkannte ich, dass Minimalismus nicht radikaler Nichts-Besitz bedeutete. Ich entschied mich, mehr darüber erfahren zu wollen. Seitdem habe ich einige zu dem Thema gelesen und gesehen. Einiges ausprobiert und vieles werde ich noch ausprobieren – mit euch gemeinsam.

Was wird es auf dem Blog zu dem Thema geben?

Denn genau darum soll es gehen. Ich will – wie ich es bis jetzt immer getan habe – nicht von einer idealen Welt erzählen, sondern euch mitnehmen auf meinem Weg zum Minimalismus. Genau wie ihr meine Entwicklung in der Fotografie hier erleben konntet, sollte ihr sie nun auch bei diesem Thema erleben. Ich will, dass man praktisch etwas mitnehmen kann und dass ihr mir helfen könnt, wenn ich vielleicht nicht weiterkomme. Ich möchte einen Austausch zu diesem Thema schaffen, um mir und dir den Einstieg zu erleichtern.

Welche Vorkenntnisse bringe ich mit?


Ordnung ist mir wichtig. Vermutlich bin ich deshalb so ein Planer-Freund und schon immer organisatorisch überall eingebunden gewesen. Ordnung war mir tatsächlicher immer wichtig. Als kleines Kind habe ich im Supermarkt falsch platzierte Artikel an ihren Bestimmungsort zurückgebracht. Seit jeher miste ich regelmäßig meinen kompletten Besitz aus und gerade jetzt im Wohnheimzimmer merke ich wie erdrückend zu viel Besitz sein kann. Wie oben geschrieben, habe ich mich deshalb eingehend eingelesen. Mehr Vorkenntnisse verfüge ich nicht, aber ich will ja auch kein Lehrer in diesem Bereich sein, sondern von meinen Erfahrungen berichten. 

Was haltet ihr von dem Minimalismus-Trend? 

Planersysteme im Überblick

06 November 2017 / Kommentieren
Auch wenn man sich das ganze Jahr über Gedanken über sein Planungssystem machen kann, liegt es nahe dies zumindest kurz vor dem neuen Jahr zu tun. Deshalb möchte ich euch heute einen Überblick über die gängigen Systeme in der Planerszene geben. Vielleicht findest du ja endlich das perfekte System für dich.

Digitale Planung


Gerade in unserem Zeitalter ist digitale Planung sehr beliebt. Egal ob Kalender bei E-Maildiensten wie Google oder Outlook oder Organisationswebseiten wie Trello. Der große Vorteil bei allen ist die dauerhafte Verfügbarkeit. Viele Angebote sind kostenlos oder in anderen Angeboten enthalten. Die Struktur ist recht starr vorgegeben, aber die Auswahl an Angeboten ist riesig, sodass sich für jeden das passenden finden lassen sollte. Ein großer Vorteil ist, dass es leicht zu editieren ist, wenn Pläne sich ändern.



Klassischer Terminkalender


Für einen klassischen Terminkalender ist wenig Arbeit und wenig Kreativität notwendig. Hier kann man seine Termine in eine klare Struktur schreiben. Die Auswahl ist groß, von teuer bis günstig ist alles dabei. Es gibt sie von handgroß bis DIN A4, sodass jeder hier das richtige finden kann.



Filofax und andere Ringbuchplaner


Meine große Liebe der Filofax. Ein Filofax selbst kann man auch auf verschieden Arten nutzen. Ursprünglich ist es ein Terminplaner für Büroleute. Ein Produkt das ein gewisses Einkommen und einen Status darstellt. Andererseits kennt ihr bestimmt die buntgestalteten Seiten von Instagram oder auch von meinem Blog. Ein Hobby, dass mittlerweile gar nicht mehr so unbekannt ist. Dadurch ist die Auswahl an kostenlosen und teuren Inserts gestiegen. Die Inserts sind allgemein ein großer Vorteil. Je nach Lebenssituation kann man also ein und denselben Planer immer wieder neu anpassen und muss nur den Inhalt neukaufen beziehungsweise selbstgestalten.

Hobonichi


Hobonichis sind besonders bei Menschen die gerne zeichnen beliebt. Die klassischen Seiten sind kariert und werden in tagebuchähnlicher Form zum Zeichnen, Malen und Kleben benutzt. Für die Bücher gibt es wechselbare Covers in asiatischen Designs. So kann man sein Hobonichi dem Jahr entsprechend anpassen.

Bullet Journal


Ein Bullet Journal kann alles und nichts für dich sein. Eigentlich ist es ein simples Notizbuch. Die meisten nutzen, weil es einfach ist und schön aussieht eines mit Dot-Muster. Hier kannst du Listen erstellen, Notizen machen, Kalender einzeichnen und vor allem To-Dos notieren. Wie das Bullet Journal ursprünglich mal gedacht war, kannst du hier (http://bulletjournal.com/) nachlesen.

Traveleres Notebook


Das TN ist, wenn man es denn im Original kaufen will, sehr teuer. Auch die originalen Hefte zum Einklemmen sind sehr teuer. Dafür ist der Einband aus hochwertigem Leder und das ganze System ist sehr flexibel. Wie der Name schon sagt, ist es eigentlich zum Reisenotizen-Machen gedacht. Deshalb ist es auch nicht in großen Formaten erhältlich. Viele nutzen es jedoch auch als gestaltbares Tagebuch und es gibt Kalender-Einlagen.



Natürlich ist das keine abschließende Aufzählung. Es gibt ein umfangreiches Planerangebot. Gerade wenn man sich in Planergirl-Kreisen bewegt, kommen immer wieder neue Sachen auf und alte verschwinden.