Wochenrückblick- Woche 46


"Der feine Unterschied" von Philipp Lahm. Eine Rezension folgt irgendwann mal am Football Friday.


"Die Mannschaft", den werde ich am Mittwoch übrigens nochmal sehen.  "Terminal" fand ich auch sehr gut. Die Idee ist super interessant. Klitschkos Boxkampf, auch wenn er sehr kurz war. Außerdem nebenbei ein bisschen Schlag den Raab, aber das schaue ich nicht besonders gerne.


Mein Vater hat geheiratet und das war ein wirklich schöner Tag. Ich hab mir einen schönen Samstag mit meiner Schwester in der Stadt gemacht und heute ist die neue Volleyballsaison für uns gestartet. Auch wenn ich aufgrund von Trainingsrückstand nur zugesehen habe, war es unglaublich emotional. 


Da ich diese Woche kein Wlan hatte, kann ich euch nichts empfehlen. 




Berlin Tag II

Heute will ich gar nicht viele Worte verlieren, nur zu einem der Bilder muss ich was sagen. Das Bild welches einen Zaun, ein Gebäude und eine Kamera zeigt, bildet eine jüdische Schule ab. Die Schule hat Panzerglas in den ersten Stockwerken und wird während der Schulzeit durch einen Polizisten bewacht, erzählte unser Guide. Es ist erschreckend, das solche Schutzmaßnahmen heutzutage noch notwendig sind.













Berlin Tag I

Am Sonntag ging es nach einem freien Tag nach Berlin. Auf unserem Weg zum Denkmal für die ermordeten Juden Europas, den meisten als Holocaust-Mahnmal bekannt, kamen wir an den gängigen Sehenswürdigkeiten vorbei. 






Beim Mahnmal angekommen, teilten wir uns in zwei Gruppen auf und lauschten den Worten des Guides. Danach ging es nach unten in das dazugehörige Museum.





In diesem Museum kam es dann wohl zu dem emotionalsten Moment des bisherigen Austauschs. Es tat weh zu sehen wie die eignen Freunde ihren Familiennamen in der Datenbank der ermordeten Juden suchten. Nachdem wir all dieses Schicksale, die dort ausgestellt werden, gelesen haben, trafen wir uns außerhalb und bildeten einen Kreis. Die Trauer war unglaublich groß und der Großteil von uns konnte seine Tränen nicht zurückhalten, gerade weil es schwer fiel die anderen weinen zu sehen.


 
Danach machten wir uns auf den Weg zum Sulla. Während wir in Berlin waren, war das Festival of Lights und deshalb einige Gebäude schön beleuchtet. Beim Sulla kann man übrigends gut israelisch Essen. Selbst unsere Israelis waren schwer begeistert davon, wie gut das Essen dort ist.



Wochenrückblick - Woche 45


Goethes "Faust". Ich hoffe so sehr, dass ihr das nie lesen müsst. Es ist einfach nur anstrengend auch aus dem Grund, dass sich alles reimt. Außerdem habe ich den passenden Lektüreschlüssel gelesen, denn ohne ist das Buch wirklich schwer zu verstehen, da hatte meine Lehrerin recht. 


Ich habe mir auf Sport1 heute den "dopa" angeschaut und am Montag die Spieltagsanalyse. Am Mittwoch gab es für mich die Championsleague. Gestern habe ich mir dann noch die heute show angeschaut. 


Wer mir auf Instagram oder Twitter folgt, der weiß das ich am Donnerstag und Freitag in Hamburg war. Wir sind mit dem Fernbus hingefahren und haben uns zwei schöne Tage gemacht. Donnerstags ging erst einmal zu den Landungsbrücken, Fisch essen bei Brücke10. Abends waren wir dann beim Ed Sheeran-Konzert. Es war wirklich gut, der Typ schafft es super alleine ein riesen Publikum zu unterhalten. Freitags waren wir dann noch in der Innenstadt und in einem süßen Kaffee in der nähe von Thalia. Ansonsten habe ich versucht mal ein bisschen zu entspannen und natürlich den ganzen Schulkram fertig zu machen.


Leute schaut euch dieses unglaublich schöne Video an. Mütter sollten sich als Mütter beschreiben, danach waren ihre Kinder dran. Unglaublich schön. 






Football Friday - Diese außländischen Spieler musst du kennen


Willkommen zum zweiten Football Friday.
Heute soll es um die Spieler aus dem Ausland, die du kennen solltest. Zu den deutschen Spielern werde ich zu einem anderen Zeitpunkt etwas sagen, aber die dürften nach der WM ohnehin bekannt sein.

Vor knapp einem Monat hatte ich eine Unterhaltung auf einer Geburtstagsfeier. Und siehe da, mein Gegenüber kannte Cristiano Ronaldo nicht. Glaub mir, ich war wirklich geschockt. Da kam mir der Gedanke, dass es ein paar Spieler gibt, die man einfach kenne muss, egal ob Fußballfan oder nicht.
Bilder der Spieler musst du dir leider googlen, da ich diese nicht hier einbinden darf.

Nummer 1 auf dieser Liste ist der wohl eben genannte Cristiano Ronaldo oder auch CR7 genannt. Er ist nicht nur für seine unglaublich Schnelligkeit und seine Treffsicherheit bekannt, mit der er seinem Club Real Madrid zu Titeln verhilft. Auch seine Ablösesumme von 94 Millionen Euro, die ihn zum teuersten Spieler der Welt macht, ist bekannt. Hinzu kommt seine angebliche Eitelkeit, die auch der Grund dafür sein soll, weshalb niemand zugeben will, dass Bale noch teurer gewesen sein soll. Hinzu kommt sein Hang zur Selbstdarstellung und das (teilweise unverdiente) gewinnen von Einzelpreisen. 
»Die Leute beneiden mich, weil ich reich, schön und ein guter Fußballer bin. Es gibt keine andere Erklärung«, sagte Ronaldo in einem Interview mit der spanischen Zeitung »as« 

Vor dem WM gab es ein Qualifikationsspiel zwischen Ronaldos Portugiesen und den Schweden rund um Zlatan Ibrahimović.

Damit wären wir auch schon beim zweiten Spieler, Zlatan Ibrahimović. Ihn sollte man einfach aus dem Grund kenne, dass er die unglaublichsten Tore schießt. Er ist ein wahrer Ballkünstler. Nebenbei ist er auch dafür bekannt von sich selbst in der dritten Person zu sprechen. Genauso wie Ronaldo ist auch der Stürmer von PSG von sich selbst überzeugt, obwohl die meisten Menschen seine Aussagen im Gegensatz zu Ronaldos nicht so ernst nehmen. 
»Zlatan ist auch nur ein Mensch. Sowie ein weißer Hai auch nur ein Fisch ist.« Zlatan Ibrahimović
Mehr Zitate von Cristiano Ronaldo und Zlatan Ibrahimović findest du hier.

Kommen wir nun zu Ronaldos größtem Widersacher.

Der dritte im Bunde ist Lionel Messi. Der Argentinier ist viermaliger Weltfußballer und einer der besten Stürmer der Welt. Seit nun mehr 10 Jahren ist er für den FC Barcelona tätig. Unter Trainer Pep Guardiola wurde er zu der vermutlich besten falschen 9 der Welt. Dieses Jahr wurde er zum Fußballer der WM 2014 gewählt, was auf viel Unverständnis stieß. Trotzdem gilt er schon jetzt als Legende und technisch starke Youngster werden häufig als der "neue Messi" bezeichnet, wie zuletzt WM-Held Mario Götze und das 15-jährige Talent Martin Ødegaard.
»Messi lässt sich mit niemandem vergleichen. Cristiano Ronaldo ist ein großartiger irdischer Spieler, aber Messi stammt vom Mars. Er kann mit dem Ball am Fuß schneller laufen als ohne. Es ist, als spielte er ein anderes Spiel. Es ist eigentlich unmöglich, bei dieser Geschwindigkeit all diese Sachen zu machen.« Alfio Basile


Welcher Spieler fehlt deiner Meinung nach in dieser Aufzählung? 


Israelaustausch - Die speziellen Momente

Es gab viele dieser speziellen Momente. Viele Momente in denen man Gänsehaut bekam, in denen man kurz davor war Tränen zu vergießen. Drei davon in nur zwei Tagen. Dienstags betraten wir einen jüdischen Friedhof. Es war mir unangenehm einen Friedhof zu "besichtigen". Nun standen wir da, hörten unserem Guide zu und schauten uns um. Die Stimmung war bedrückend. Die Zeremonie, die folgte, sorgte bei allen für Gänsehaut und bei vielen Deutschen für ein Schuldgefühl. Natürlich wussten wir, dass wir für die Vergangenheit nicht verantwortlich sind, aber wer jemals mit einer Gruppe Israelis auf einem jüdischen Friedhof stand, der weiß was ich meine. Am Ende der Zeremonie sangen die Israelis ihre Hymne und baten uns unsere ebenfalls zu singen. Singt ihr die deutsche Nationalhymne außerhalb von Nationalmannschaftsspielen? Ich jedenfalls nicht. Der Moment war wirklich sehr unangenehm. 



Am nächsten Tag hatten wir eine Feedbackrunde. Es tat wirklich gut über all dies reden zu können. Die Israelis gaben uns das Gefühl, das sie uns für nichts die Schuld geben. Außerdem waren sie äußerst irritiert, dass man die Hymne bei uns so selten singt. In Israel singen sie ihre nämlich ständig. Und so kam es, dass wir uns bei der zweiten Zeremonie in einem Strafgefangenenlager schon weniger komisch vorkamen, als wir die deutsche Hymne sangen. Aber auch diese Zeremonie war wieder emotional. Der emotionalste Moment wird aber noch folgen. Doch dazu nächstes Mal mehr. 







Israelaustausch - Unsere Umgebung

Die folgenden Tage haben wir unsere Umgebung ein bisschen näher betrachtet, natürlich unter dem Aspekt des Holocaust. Wir hatten viele Führungen, die viel interessanter sind wenn man sich tatsächlich für die Erzählungen zu begeistern versucht. Wir haben beim Bürgermeister eine Teezeremonie genießen dürfen und hatten einen tollen Küstentag.
Heute habe ich mich mit Tanja getroffen, um das Austauschvideo zu schneiden. Nach 5 Stunden hatten wir den groben Schnitt, nach 6 Stunden dann die Einblendungen. Nun fehlen noch Musik und Übergänge und dann ist das Ganze fertig. 





Das ist übrigens meine Austauschschülerin Niv.